Wiesensalbei Salvia pratensis

Artikelnummer: 3354
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Wiesensalbei bildet im Garten einen ausdauernden Horst mit grundständiger Rosette. Die größeren, runzeligen, graugrünen Blätter duften beim Zerreiben dezent aromatisch. Zur Blütezeit erreicht die Pflanze meist 40–80 cm Höhe und etwa 30–50 cm Breite. Von Mai bis Juli erscheinen aufrechte, vierkantige Stängel mit Scheinquirlen aus violetten bis blauvioletten Lippenblüten. Die Blüten liefern Nektar und Pollen und locken Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Die Blütenähren eignen sich auch als Schnittblumen und harmonieren in Pflanzungen mit Margeriten, Schafgarben, Schwingel und Salbei vom Typ Salvia nemorosa. Wiesensalbei bildet einen langlebigen Horst, der nicht wuchert.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Wiesensalbei - im Garten bildet er einen ausdauernden Horst mit grundständiger Rosette aus größeren, runzeligen, graugrünen Blättern, die beim Zerreiben dezent aromatisch duften. Zur Blütezeit erreicht die Pflanze meist 40–80 cm Höhe und etwa 30–50 cm Breite. Von Mai bis Juli wachsen aufrechte, vierkantige Stängel mit Scheinquirlen aus Lippenblüten in Violett bis Blauviolett, selten auch in helleren Tönen. Die Blüten liefern Nektar und Pollen und zählen zu den begehrten Nahrungsquellen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Auch als Schnittblume findet Wiesensalbei Verwendung, da die Ähren Form und Farbe gut halten. In Pflanzungen lässt er sich mit Margeriten, Schafgarben, Salbei vom Typ Salvia nemorosa, Schwingel und weiteren Arten von Wiesen- und Steppenpflanzungen kombinieren, wo er natürlicher wirkt als viele Ziersorten. Die Pflanze wird nicht wegen essbarer Früchte kultiviert, ihr Hauptwert liegt in der langen Blütezeit und im ökologischen Nutzen der Pflanzung. Die Früchte sind für Lippenblütler typische Klausen. In der Natur breitet sich die Art häufig über Samen aus, im Garten bildet sie einen langlebigen Horst, der nicht wuchert.

Anbau: Benötigt wird volle Sonne und ein Boden, der Wasser rasch ableitet, ideal ist eine kiesige oder sandige Mischung mit Drainage. Geeignet sind ein pH-Wert von etwa 6,5–8 sowie warme, gut durchlüftete Standorte, an denen die Blätter nach Regen schnell abtrocknen. Gegossen werden muss vor allem nach der Pflanzung, gut eingewurzelt verträgt die Pflanze Trockenheit gut. Langanhaltende Nässe im Winter und schwere Tonböden führen dagegen zu Wurzelhalsfäule und zum Absterben. Unter mitteleuropäischen Bedingungen bewährt sich die Pflanzung in Hochbeete oder in Kiesmulch, bei Kübelkultur ist im Winter ein Schutz vor Regen und vor dem Wechsel von Tauwetter und Frost wichtig. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, geeignet sind geringe Gaben Kompost oder Dünger mit geringerem Stickstoffanteil, damit die Blätter nicht auseinanderfallen und faulen. Die Blütenstängel können nach der Blüte entfernt werden, gegebenenfalls auch schon beim Ansatz, wenn eine längere Lebensdauer der Blattrosette angestrebt wird. Die Frosthärte wird bei gut drainierten Böden mit etwa -20 °C angegeben, empfindlicher als gegen Frost reagiert die Pflanze auf Winternässe. Gepflanzt wird meist von März bis Oktober, am besten in erwärmten Boden im Frühjahr oder im Übergang vom Sommer zum Herbst. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt 45–50 cm, das entspricht etwa 4–5 Stk pro m². Für Schalenwild ist die Pflanze wenig attraktiv, in trockenen Beeten bewährt sie sich auch ohne regelmäßigen Rückschnitt.

Autor: Nikol | Revision: 5.2. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Salbei
EAN: 2284900078743
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 20-40
Blütenfarbe: Lila, Blau
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: Mai, Juni, Juli
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Salvia B: CZ-4282 C: 26/FP/0091 D: PL

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