Wiesen-Storchschnabel 'Mrs Kendall Clark' Geranium pratense 'Mrs Kendall Clark'

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Porzellanartige Blüten, die auch in dichten Pflanzungen auffallen und Bestäuber anlocken. Der Wiesen-Storchschnabel 'Mrs Kendall Clark' der Art Geranium pratense blüht meist von Juni bis Juli, in der Gartenpraxis kann sich die Blüte bis in den August hinziehen. Die Horste eignen sich für Staudenbeete, für Pflanzungen an ländlichen Zäunen und für wiesenartige Kompositionen, in denen sie sich leicht an Nachbarpflanzen anlehnen können. Im Vergleich zur Ausgangsart ist der Blütenton meist heller und die Aderung kontrastreicher. Als Standort eignen sich Sonne bis Halbschatten und ein mäßig feuchter, durchlässiger Boden.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Wiesen-Storchschnabel 'Mrs Kendall Clark' - eine europäische Staude offener Wiesen und Wegränder, geschätzt für ihren aufrechten Wuchs und die sommerliche Blüte. Die Sorte 'Mrs Kendall Clark' zählt zu den traditionellen Züchtungen und wird in der Gartenliteratur häufig mit der Gärtnerei von Walter Ingwersen in Verbindung gebracht. Sie bildet sommergrüne, horstartige Bestände mit tief geteilten Blättern, die leicht wirken und gut mit feinen Gräsern harmonieren. Die Blüten sind auffallend groß, etwa 4 cm, hellblau bis graublau, mit markanter weißer Aderung und einem zarten perlmuttartigen Schimmer. Ausgewachsen erreicht die Pflanze meist 60–90 cm Höhe und etwa 60 cm Breite, in nährstoffreicheren Böden kann sie breiter werden. Die Blüten erscheinen von Juni bis Juli, unter guten Bedingungen kann sich die Blüte bis in den August hinziehen, und nach dem Rückschnitt des ersten Flors stellt sich mitunter eine schwächere Nachblüte ein. Die Blütenstiele sind fest und tragen die Blüten über dem Laub, was in Kombination mit Rosen, Salbei, Katzenminze, Schafgarbe oder Margeriten von Vorteil ist. Die Sorte ist bienenfreundlich, dornenlos und gilt in der üblichen Praxis als unbedenklich für Gärten mit Kindern. Nach der Blüte bilden sich längliche Früchte mit einem „Schnabel“, und ein Teil der Samen kann in der Umgebung keimen, bei Sorten fallen die Nachkommen farblich jedoch meist uneinheitlich aus. In Zierbeeten wird das Ausreifen der Samenstände deshalb häufig unterbunden.

Anbau: Am besten gedeiht die Pflanze in Sonne bis Halbschatten, an heißen Standorten sind leichter Mittagsschatten und ein geschützter Platz vorteilhaft. Geeignet ist ein humoser, aber durchlässiger Boden mit guter Drainage, in schweren Lehmböden bewährt sich eine Beimischung von Kies. Der empfohlene pH-Wert liegt im schwach sauren bis neutralen Bereich, etwa bei 6,0–7,2. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder im September und Oktober. Die Blüte erscheint bei den meisten Storchschnabel-Arten von Mai bis Juli, remontierende Sorten blühen in kleineren Schüben bis in den September nach. Gießen ist nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit wichtig, nach dem Einwurzeln verträgt der Storchschnabel zeitweilige Trockenheit meist gut. Die Düngung fällt mäßig aus, im Frühjahr genügen Kompost oder ein ausgewogener Dünger, eine Überdüngung mit Stickstoff fördert das Umfallen der Triebe. Nach dem Hauptflor empfiehlt sich häufig ein Rückschnitt des Laubs auf 5–10 cm, der neuen Austrieb fördert und die Blüte verlängern kann. Eine Mulchschicht aus Kompost oder feinem Kies hält die Feuchtigkeit gleichmäßig und unterdrückt Unkraut, an Standorten mit Gefahr von Winternässe ist eine Kiesschicht vorzuziehen. Im Kübel wird die Pflanze in hochwertigem Substrat mit Drainageschicht kultiviert, das Gießen erfolgt regelmäßiger und überschüssiges Wasser muss rasch abfließen können. Die Pflanzabstände richten sich nach der Wuchsstärke: niedrige Arten 25–30 cm, mittelhohe 35–45 cm, kräftige 50–60 cm. Die Winterhärte der meisten Garten-Storchschnäbel liegt etwa zwischen -28 und -34 °C, empfindlichere Arten benötigen einen trockeneren Winterstand. In der Praxis hilft es, im ersten Jahr auf ausreichende Feuchtigkeit des Wurzelballens zu achten und beschädigte Blätter zu entfernen. An Krankheiten können Echter Mehltau und Blattfleckenkrankheiten auftreten, an Schädlingen vor allem Schnecken und Blattläuse. In Kübeln kommt gelegentlich der Dickmaulrüssler vor, vorbeugend werden die Wurzeln beim Umtopfen kontrolliert.

Autor: Kristýna | Revision: 27.01. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch G)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 60-80, 80-100
Blütenfarbe: Blau, lila
Blütezeit: Juni, Juli, August
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Geranium B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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