Wiesen-Margerite 'Maikönigin' Leucanthemum vulgare 'Maikönigin'

Artikelnummer: 0029
Neuheit
4,90 € / St Grundpreis:
Ausverkauft
Variante
Lieferoptionen

Die Wiesen-Margerite 'Maikönigin' ist eine klassische Margerite für Beet und Schnitt. Sie behält ihre Form und geht auch zwischen höheren Stauden nicht unter. Leucanthemum vulgare 'Maikönigin' erreicht etwa 50–60 cm × 30–45 cm und trägt von Mai bis Juli einfache, 6–8 cm große Blütenkörbe mit weißen Zungenblüten und gelber Mitte. Die Wiesen-Margerite 'Maikönigin' gedeiht in voller Sonne auf durchlässigem, mäßig nährstoffreichem Boden. Sie ist bienenfreundlich und frosthart bis etwa -23 °C. Im Vergleich zur wilden Wiesen-Margerite zeigt sie einen ausgeglicheneren Wuchs und eine längere Haltbarkeit der Blüten.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Wiesen-Margerite 'Maikönigin' - ist eine ausdauernde Staude aus der Familie der Korbblütler. Sie stammt aus Europa und geht auf die Wildart zurück, die auf trockenen bis frischen Wiesen, an Feldrainen und Wegrändern verbreitet ist. Im Garten wird sie für ihre aufrechten Stiele und ihren gleichmäßigen Horst geschätzt, der auch nach Regen nicht auseinanderfällt. Die Sorte bildet kompaktere, festere Horste von meist 50–60 cm Höhe und 30–45 cm Breite. Damit eignet sie sich für Staudenbeete, ländliche Pflanzungen und als Schnittblume. Unterirdisch entstehen kurze Rhizome, durch die sie allmählich dichter wird. Bei normaler Pflege bleibt sie dennoch gut kontrollierbar. Die grundständigen Blätter sind verkehrt-eiförmig bis spatelförmig, dunkelgrün und am Rand gezähnt. Am Stängel gehen sie in schmalere, sitzende Blätter über. Von Mai bis Juli erscheinen einzelne Blütenkörbe mit etwa 6–8 cm Durchmesser und weißen Zungenblüten rund um die gelbe Mitte. Die Blüten duften kaum und halten in der Vase meist mehrere Tage. Sie bieten Pollen und Nektar und locken so Bienen, Hummeln und Schwebfliegen an. Bei dieser Sorte wird häufig eine geringere Samenbildung beobachtet, was die Pflanzung sauber hält. In Kombination mit Salbei, Katzenminze, Storchschnabel, Sonnenhut oder Ziergräsern setzt sie helle Akzente. Dank ihres kompakten Wuchses eignet sie sich ideal für Beete, Steingärten oder gemischte Staudenpflanzungen.

Anbau:  Am besten gedeiht sie in voller Sonne. In den wärmsten Lagen verträgt sie auch leichten Halbschatten am Nachmittag. Für eine reiche Blüte braucht sie jedoch mindestens 6 Stunden Licht am Tag. Empfehlenswert ist ein luftiger, windgeschützter Standort. Eine leichte Luftbewegung beugt Krankheiten vor, starker Wind kann dagegen höhere Stiele knicken, die dann aufgebunden werden sollten. Ideal ist ein Kleinklima ohne winterliche Staunässe und ohne Stellen, an denen sich Wasser sammelt. Der Boden sollte mäßig fruchtbar, humos und gut durchlässig sein. In schwere Lehmböden werden Kies, Sand oder Perlit eingearbeitet. Auf eine gute Drainage ist stets zu achten, denn Staunässe führt zu Wurzel- und Stängelgrundfäule. Empfohlen wird ein schwach saurer bis neutraler pH-Wert (etwa 5,5–6,5, häufig wird auch eine Toleranz gegenüber neutralem Boden angegeben). Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr (März–April) oder im Herbst (September–Oktober). Containerpflanzen können bei ausreichender Bewässerung die ganze Saison über gepflanzt werden. Nach der Pflanzung wird bis zum Anwachsen regelmäßig gegossen, danach eher durchdringend und seltener. Kurze Trockenheit verträgt sie recht gut, lange Hitzeperioden verkürzen jedoch die Blüte. Bei Hitze empfiehlt sich daher etwa einmal pro Woche eine tiefgründige Wassergabe. Die Düngung erfolgt sparsam: im Frühjahr mit Kompost oder einem ausgewogenen Dünger. Mit Stickstoff ist Vorsicht geboten, damit die Triebe nicht umfallen. Der Schnitt beschränkt sich vor allem auf das laufende Ausputzen verblühter Blütenkörbe. Nach dem Hauptflor kann die Pflanze leicht zurückgeschnitten werden, um eine Nachblüte anzuregen. Im Herbst werden die Stiele bodennah eingekürzt. Für eine lange Lebensdauer werden die Horste alle 2–3 Jahre geteilt. Gemulcht wird mit einer dünnen Schicht Kompost oder Kies, der Mulch sollte jedoch nicht am Wurzelhals anliegen. Für die Kultur im Gefäß empfiehlt sich ein größerer Topf mit sehr durchlässigem Substrat und Drainageschicht. Im Winter wird das Gefäß vor dauerhafter Nässe geschützt, etwa unter einem Dach. Für Einsteiger ist entscheidend, nicht zu viel zu gießen und keinen undurchlässigen Boden zu wählen. Die häufigsten Schädlinge sind Blattläuse, Thripse, Weiße Fliegen und Spinnmilben. An Krankheiten können Echter Mehltau oder Blattflecken auftreten, vor allem bei zu dichtem Bestand und höherer Feuchtigkeit. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt je nach Sorte etwa 45–60 cm. Die Frosthärte liegt etwa zwischen −20 °C und −29 °C, bei einigen Garten-Margeriten sogar bei rund −34 °C. In Gefäßen ist die Frosthärte stets geringer, da der Wurzelballen schneller durchfriert.

Autor: Kristýna | Revision: 30.01. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Margeriten
EAN: 2284900136320
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 40-60
Blütenfarbe: Weiß, Bernstein
Blattfarbe: Dunkelgrün
Blütezeit: Juli, August, September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Leucanthemum B: CZ-4282 C: 26/FP/0091 D: PL

Diskussion

Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!

Dieses Feld nicht ausfüllen

Sicherheitskontrolle