Westlicher Schwertfarn Polystichum munitum
Artikelnummer: 95276Produktdetailbeschreibung
Westlicher Schwertfarn - stammt von der Pazifikküste Nordamerikas, wo er als Unterwuchs in Nadel- und Mischwäldern auf humosem Geröll und entlang von Wasserläufen wächst. Er bildet einen markanten, „schwertförmigen“ Fächer aus ledrigen, schmal lanzettlichen Wedeln, die doppelt fiederteilig und an den Rändern der Fiederchen fein gesägt sind. Jeder Wedel entspringt einem kurzen, kriechenden Rhizom. Mit zunehmendem Alter wird der Horst breiter und erhält eine stabile, architektonische Form. Ausgewachsen erreicht er im Garten meist etwa 0,6–0,9 m Höhe und 0,8–1,2 m Breite, je nach Boden und Wurzelkonkurrenz der umliegenden Gehölze. Im Frühjahr entrollen sich die jungen Wedel aus eingerollten Spitzen, und ihr helleres Grün lockert den dunklen Bestand zart auf. Die ledrige Textur ist windbeständig, dennoch gedeiht die Pflanze am besten an geschützten Standorten mit kühlerem Mikroklima, wo sich der Boden nicht überhitzt. Die Sori bilden sich auf der Unterseite der Wedel und reifen in der Regel im Sommer. In Gartengestaltungen dient er als Solitär für den Schatten, als Unterpflanzung unter Ahorn, Buchen oder Nadelgehölzen oder als grüner Hintergrund für Funkien, Christrosen, Lungenkraut und Frühjahrszwiebelblumen. Die festen Wedel werden mitunter auch für Gestecke verwendet, da sie Form und Farbe lange behalten.
Anbau: Am besten gedeiht er im Halbschatten bis Schatten, in humosem, nährstoffreichem und durchlässigem Boden, der eher frisch bleibt. Toleriert wird ein pH-Wert von etwa 6,0–7,5, auf kalkhaltigerem Untergrund ist er bei guter Drainage zuverlässig. Die Pflanzung erfolgt von März bis November. Es empfiehlt sich, die endgültige Breite von 0,8–1,2 m einzuplanen und den Pflanzen ausreichend Raum zu lassen. Für flächige Pflanzungen werden etwa 3 Pflanzen pro m² verwendet, bei Solitären bewährt sich ein Abstand von etwa 80–100 cm. Das Gießen ist in der ersten Saison wichtig, später verträgt die Pflanze auch trockenere Phasen besser, vor allem im Schatten und nach dem Mulchen mit Laub. Eine Düngung mit Kompost im Frühjahr reicht in der Regel aus, zu viel Stickstoff führt zu weicheren Wedeln. Die Pflege beschränkt sich auf das Entfernen beschädigter Wedel am Ende des Winters oder im zeitigen Frühjahr. Die Krone verträgt keine lang anhaltende Winternässe, daher empfehlen sich eine durchlässige Pflanzung und eine Mulchschicht, die Temperaturschwankungen ausgleicht. Ausgewachsene Pflanzen sind unter mitteleuropäischen Bedingungen bis etwa −25 °C winterhart, junge Pflanzungen profitieren von einer leichten Wintermulchschicht. An Schädlingen können Schnecken an den austreibenden Wedeln auftreten, ansonsten ist die Art im Garten wenig problematisch. Im Kübel eignet er sich nur bei ausreichend großem Substratvolumen und zuverlässiger Drainage, damit der Wurzelballen im Winter nicht im Wasser steht. Im trockenen Unterwuchs unter Nadelgehölzen helfen eine dickere Mulchschicht und gelegentliches Gießen während längerer regenfreier Perioden.
Autor: Kristýna | Revision: 05.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Farne (Polypodiopsida) |
|---|---|
| EAN: | 2284900495489 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 60-80, 80-100 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Polystichum B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
