Westlicher Erdbeerbaum 'Hannie' Arbutus unedo 'Hannie'
Artikelnummer: 135048Detaillierte Produktbeschreibung
Immergrüne Zistrose 'Hannie' - eine mediterrane Gehölzart aus den Macchia-Büschen und Küstenhängen, wo sie im Sommer in Trockenheit und im Winter in gemäßigter Kälte gedeiht. Die Sorte 'Hannie' wurde wegen ihres kompakteren Wuchses und zuverlässigeren Blüte in kälterem Klima ausgewählt. Im ausgewachsenen Zustand erreicht sie normalerweise etwa 1,5–2,5 m und bildet einen dichten, gut verzweigten Strauch bis zu einem kleinen Baum von etwa 1,5–2 m Breite. Die Blätter sind immergrün, ledrig und glänzend, dunkelgrün mit einem leicht gesägten Rand. Von Oktober bis Dezember erscheinen hängende Blütenstände aus kleinen, glockenförmigen Blüten in Cremetönen bis Hellrosa, die bienenfreundlich sind. Gleichzeitig verbleiben oft Früchte aus der Vorsaison an der Pflanze, sodass Blüten und runde, warzige Beeren nebeneinander an den Zweigen hängen. Die Früchte reifen allmählich zu rot-orange bis roten Farben heran, normalerweise von November bis Februar. Das Fruchtfleisch ist süß mit einer leicht harzigen, blumigen Note. Frische Früchte werden eher als Kostprobe verwendet, häufiger werden sie zu Marmeladen, Sirupen oder Likören verarbeitet. Natürlicherweise handelt es sich um eine Art mit männlichen und weiblichen Organen an einer Blüte, und bei Gartenpflanzungen verhält sie sich üblicherweise selbstbestäubend, eine höhere Fruchtbildung kann jedoch durch die Anwesenheit einer weiteren Zistrose in der Umgebung gefördert werden.
Kultivierung: Gedeiht in voller Sonne, an einem warmen, windgeschützten Ort und in einem geschützten Mikroklima, idealerweise an einer Süd- oder Westwand. Der Boden ist am besten leicht bis mittel, humos und perfekt drainiert, da ständige Staunässe Wurzelfäule begünstigt. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,5–7,5, die Art verträgt auch leicht kalkhaltige Böden, solange das Wasser schnell abfließt. Die Pflanzung von Containerpflanzen erfolgt in der Regel von März bis Oktober, in kälteren Regionen ist der Frühling sicherer. Die Blütezeit ist meist von Oktober bis Dezember, die Früchte reifen langsam etwa 12 Monate, die Erntezeit ist üblicherweise von November bis Februar, wenn sie voll ausgefärbt und leicht weich sind. Die Bewässerung erfolgt im ersten Jahr regelmäßig, später ist die Pflanze trockenresistent, profitiert aber bei gelegentlicher tiefgehender Bewässerung in langen Hitzeperioden. Die Düngung ist mäßig, im Frühjahr und Frühsommer, in Töpfen werden oft kleinere Mengen häufiger gewählt. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste und leichte Formgebung nach der Blüte, ein starker Schnitt reduziert die Blüte. Mulch aus Rinde oder Kies stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt die Wurzelzone, im Winter dämpft er Temperaturschwankungen. Für die Kultur im Topf wählt man einen Behälter mit Drainage und luftiges Substrat, die Überwinterung ist hell und kühl bei 2–8 °C geeignet. Die Frostbeständigkeit wird in der Praxis mit etwa −10 °C bis −15 °C angegeben An Krankheiten können Blattflecken und Hallimasch auftreten, an Schädlingen Blattläuse, Schildläuse und Spinnmilben, besonders bei trockener Überwinterung. Die Abstände im Garten werden etwa 1,5–2,5 m gewählt, für eine niedrige Hecke etwa 0,6–0,8 m.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 10.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Raritäten |
|---|---|
| EAN: | 2284900498886 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 140-160, 160-180, 200-250, 180-200 |
| Blütezeit: | Oktober, Dezember |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Arbutus B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL |
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