Westliche Hemlocktanne Tsuga heterophylla
Artikelnummer: 1107601 842483 110760 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Westliche Hemlocktanne - hoher immergrüner Nadelbaum aus der Familie der Kieferngewächse, beheimatet in den feuchten Küsten- und Bergwäldern im Westen Nordamerikas von Alaska bis Nordkalifornien. In der Heimat zählt die Art zu den mächtigen Waldbäumen, in europäischer Kultur erreicht sie jedoch meist 15–30 m Höhe und 8–12 m Breite, ausnahmsweise mehr. In der Jugend bildet sie eine schmal kegelförmige Krone mit auffallend überhängendem Leittrieb, später wird sie breiter und malerisch etagenartig. Die kurzen, flachen Nadeln sind oberseits dunkelgrün, unterseits mit zwei weißlichen Streifen versehen und fühlen sich weich an, wodurch der ganze Baum feiner wirkt als eine Fichte. Im Frühjahr, meist im April und Mai, erscheinen unauffällige gelbgrüne Blüten, danach kleine braune, hängende Zapfen von etwa 2–2,5 cm Länge. Der größte Zierwert der Art liegt in der eleganten Silhouette, der feinen Textur und der Fähigkeit, einer Gestaltung einen ruhigen, waldartigen Charakter zu verleihen. Sie eignet sich als Solitär in größeren Gärten, für lockere Gruppen mit Rhododendren, Farnen, Fächerahorn oder einer Unterpflanzung aus schattenliebenden Stauden. Als Hecke wird sie eher in größeren landschaftlichen Pflanzungen verwendet, wo sie eine dichte, weich wirkende Wand bildet.
Anbau: Am besten gedeiht die Art in kühleren und feuchteren Lagen oder in Gärten mit günstigem Kleinklima, ohne austrocknenden Wind und mit höherer Luftfeuchtigkeit. Geeignet ist ein Standort im Halbschatten bis lichten Schatten, junge Pflanzen profitieren von Schutz vor Wintersonne und sommerlicher Hitze, ältere Bäume vertragen bei ausreichender Bodenfeuchte auch mehr Licht. Der Boden sollte tiefgründig, humos, gleichmäßig feucht und gut durchlässig sein, idealerweise schwach sauer bis neutral mit einem pH-Wert von etwa 5,0–7,0. Auf kalkhaltigen und trockenen Böden können die Nadeln vergilben, und das Wachstum lässt nach. Die Pflanzung erfolgt meist von März bis Mai sowie von September bis November. Nach der Pflanzung empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde oder Laubkompost, die die Verdunstung verringert und den Boden kühler hält. Zur Düngung genügt in der Regel im Frühjahr Kompost oder ein langsam wirkender Koniferendünger. Ein Rückschnitt ist meist nicht nötig, entfernt werden nur beschädigte oder ungünstig stehende Äste, bei Hecken ist ein leichter Formschnitt möglich. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist die Art je nach Alter und Standort gut winterhart bis etwa -20 bis -30 °C, empfindlicher reagiert sie jedoch auf Trockenheit und heißen Wind als auf Frost selbst. Krankheiten und Schädlinge treten im Garten eher selten auf, bei Schwächung durch Trockenheit können Spinnmilben oder eine physiologische Bräunung der Nadeln auftreten. Als Solitär braucht die Westliche Hemlocktanne ausreichend Platz, in Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von etwa 4–6 m eingehalten, für eine lockere Hecke etwa 1,5–2 m zwischen den Pflanzen.
Autor: Nikol | Revision: 2.4. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Besondere Nadelgehölze & Raritäten |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Verpackung: | Container |
| Plant Pasport: | A: Tsuga B: CZ-4282 C: 26/FP/0062 D: NL |
| Plant Pasport 2: | A: Tsuga B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ |
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