Weidenblättrige Sonnenblume Helianthus salicifolius
Artikelnummer: 3036Produktdetailbeschreibung
Weidenblättrige Sonnenblume - eine nordamerikanische Staude aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae), die natürlicherweise in Präriegesellschaften und an offenen Standorten des Binnenlandes wächst. Im Garten bildet sie einen hohen, aufrechten, reich verzweigten Horst, üblicherweise 1,8–2,5 m hoch und etwa 0,6–0,9 m breit, in nährstoffreichem Boden auch höher. Über unterirdische Rhizome breitet sie sich mit der Zeit zu einer Kolonie aus und eignet sich daher besonders dort, wo Raum für einen natürlicheren Wuchs vorhanden ist. Das markanteste Merkmal sind die sehr schmalen, langen, an Weiden erinnernden Blätter, frisch- bis mittelgrün, sanft überhängend und dicht angeordnet, sodass der Bestand wie eine weiche grüne Wand wirkt. Von August bis Oktober öffnen sich an den Triebspitzen zahlreiche Blütenkörbe von 4–6 cm mit gelben Zungenblüten um eine gelbe Mitte. Die Blüte verläuft nacheinander über viele Wochen, die Blüten bieten Bienen, Hummeln und Schmetterlingen Pollen und Nektar, nach der Blüte entstehen bei Vögeln beliebte Samenstände. In der Gestaltung passt sie in Präriepflanzungen, in den Hintergrund von Staudenbeeten und an Zäune, harmonisch kombinieren lässt sie sich mit Ziergräsern, Sonnenhut, Sonnenbraut, Eisenkraut oder späten Astern.
Anbau: Am besten gedeiht die Pflanze in voller Sonne, in wärmerer, geschützter Lage blüht sie reicher, im lichten Halbschatten setzt die Blüte später ein. Bewährt hat sich ein mittelschwerer bis lehmiger, humoser und gleichmäßig feuchter Boden mit gutem Wasserabzug, der pH-Wert liegt üblicherweise neutral bis leicht alkalisch bei etwa 6,8–7,8. Längeres Austrocknen verringert die Blütengröße und verkürzt die Blütezeit, dauerhafte Staunässe erhöht dagegen in schweren Böden das Risiko von Fäulnis und Auswinterung. Gepflanzt wird von März bis Oktober mit einem Abstand von etwa 0,5 m, das ergibt rund 3–4 Pflanzen pro m², in Gefäßen werden ein tieferer Topf und ein durchlässiges Substrat mit Kompostanteil verwendet. Gießen nach der Pflanzung fördert ein schnelleres Einwurzeln, bei etablierten Horsten ist es vor allem in Hitzeperioden wichtig. Im Frühjahr wird üblicherweise eine dünne Schicht Kompost ergänzt, im Sommer genügt eine maßvolle Nachdüngung, damit die Triebe nicht weich werden. Höhere Horste können in regnerischen Sommern eine Stütze benötigen, vor allem im Halbschatten. Nach der Blüte werden die oberirdischen Teile zurückgeschnitten, damit der Horst kompakt bleibt und im Frühjahr rasch austreibt. Die Frosthärte wird in der Praxis mit etwa -28 °C angegeben, junge Pflanzungen profitieren von einer Mulchschicht. Gelegentlich treten Echter Mehltau, Rost oder Blattfleckenkrankheiten auf, an jungen Trieben auch Schnecken, die Blätter können von Käfern und Raupen befressen werden.
Autor: Nikol | Revision: 26.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch H) |
|---|---|
| EAN: | 2284900132971 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 100 und mehr |
| Blütenfarbe: | Bernstein, Braun |
| Blütezeit: | August, Oktober |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Helianthus B: CZ-4282 C: 25/FP/0105 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Helianthus B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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