Wanderndes Berufkraut - Erigeron vagus Erigeron vagus

Artikelnummer: 128524
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Erigeron vagus ist eine sehr niedrige Steingartenpflanze für feine Details von Steingärten, wo er ein kompaktes Kissen von 2–5 cm Höhe und etwa 10–20 cm Breite bildet. Von Juni bis August erscheinen kleine Blütenköpfe, weiß bis hellrosa, die kleine Bestäuber anlocken. Eignet sich für Fugen zwischen Steinen, Trockenmauern und Trögen, in mineralischem, gut durchlässigem Boden. Im Vergleich zum gewöhnlichen Karvinski-Berufkraut ist er deutlich niedriger, kompakter und passt besser ins Alpinum ohne spontane Ausbreitung. Die Kultivierung ist auch für Anfänger geeignet, wenn Staunässe im Winter ausgeschlossen wird.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Turan vagus - eine kleine, ausdauernde, körbchenblütige Pflanze, die natürlich in den Bergregionen des westlichen Nordamerikas vorkommt, insbesondere in großen Höhen, wo kurze Sommer von langen Wintern mit Schneedecke abgelöst werden. In der Natur besiedelt sie Spaltenböden, Geröllhalden und windige Grate mit wenig Humus, oft auf leicht alkalischem Untergrund, und überlebt dank eines kräftigen Wurzelsystems und eines angepressten Habitus. Unter den Bedingungen eines Steingartens bildet sie ein niedriges, kompaktes Polster aus schmalen, graugrünen Blättern, normalerweise 2–5 cm hoch und 10–20 cm breit, mit kurzen, dicht verzweigten Trieben. Die Blätter sind fein behaart bis rau, was die Verdunstung reduziert und der Pflanze einen leicht silbrigen Ton verleiht. Die Blütenstiele sind nur wenig höher als die Blätter und tragen einzelne kleine Blütenkörbchen. Von Juni bis August öffnen sich weiße bis hellrosa zungenförmige Blüten um eine gelbe Scheibe, sodass die Pflanze wie eine winzige Margerite wirkt, die in Stein gepflanzt ist. In kälteren Lagen und an Nordlagen verschiebt sich die Blüte eher in den Spätsommer, in wärmeren Gärten beginnt sie früher. Die Blüte ist bienenfreundlich und ergänzt sich in alpinen Kompositionen gut mit Blaukissen, Felsenblümchen, Steinbrech und niedrigen Thymiansorten. Dank ihres kompakten Wuchses eignet sie sich auch für Rinnen und Gefäße, wo die Blattzeichnung und die feine Textur zur Geltung kommen.

Anbau: Sie bevorzugt volle Sonne und einen luftigen Standort mit maximal durchlässigem, mineralischem Boden. Am besten eignet sich eine Mischung aus Kies, Sand und einem geringen Anteil Humus, pH-Wert etwa 6,5–8,0, auf schweren Böden wird ein Hochbeet oder eine Drainageschicht zwischen den Steinen verwendet. Die Oberfläche wird oft mit einer Kiesschicht bedeckt, die den Wurzelhals trocken hält und die Verschmutzung der Blätter begrenzt. Die Bewässerung wird sparsam gehalten, nach dem Einwurzeln verträgt sie Trockenheit besser als Staunässe, in Behältern darf sich kein Wasser im Untersetzer sammeln. Die Düngung wird auf minimale Mengen beschränkt, auf zu nährstoffreichen Böden lockert sich das Polster auf und überwintert schlechter. Die Pflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, mit Schwerpunkt auf dem Frühjahr und Frühherbst, damit sie vor dem Winter einwurzeln können. Abstände von etwa 20–25 cm entsprechen ungefähr 16–25 Stück pro m², in Spalten werden sie einzeln in eine Kiesschicht gepflanzt. Die Pflanze ist frostbeständig, aber entscheidend ist ein trockenes Winterquartier, da lange feuchte Perioden zum Verrotten des Wurzelhalses führen. In Behältern bewährt sich die Überwinterung unter einem Schutzdach, wo das Substrat nicht beregnet wird, die Temperatur aber natürlich unter den Gefrierpunkt sinkt. Der Pflanzenbestand wird normalerweise nicht geschnitten, nur im Frühjahr werden trockene Stängelreste entfernt. Krankheiten und Schädlinge treten selten auf, ein Problem sind eher Umfallkrankheit und Fäulnis bei schlechter Drainage.

Autor: Kristýna | Überarbeitung: 07.01.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch E)
EAN: 2284900446344
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 10-20
Blütenfarbe: Bernstein, lila
Blütezeit: Juni, Juli, August
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Erigeron B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ

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