Wallichs Wurmfarn Dryopteris wallichiana
Artikelnummer: 3321Produktdetailbeschreibung
Wallichs Wurmfarn - eine robuste Art aus den Bergwäldern des Himalaya und weiterer Teile Asiens, häufig aus feuchten, nebligen Schluchten und von Bachrändern. Er bildet einen aufrechten Horst mit bogig überhängenden, zwei- bis dreifach gefiederten Wedeln, die zart spitzenartig und zugleich kräftig wirken. Die ausgewachsene Pflanze wird etwa 80–120 cm hoch und 70–90 cm breit, Blattstiele und Mittelrippen sind auffallend dunkel, bräunlich gefärbt. Farne blühen nicht, ihren Zierwert ergänzt die sommerliche Bildung der Sporenbehälter auf der Wedelunterseite, meist von Juli bis September. Die Art eignet sich als Solitär für den Schatten, in der Unterpflanzung von Gehölzen und in größeren Gruppen, wo sie einen ruhigen Hintergrund für Anemonen, Silberkerzen, Schaublätter, Funkien oder Frühlingszwiebelblumen bildet. Im Frühjahr treibt er mit auffälligen, eingerollten Austrieben aus, die sich von April bis Mai entfalten und nach und nach einen geschlossenen Fächer bilden. Sein Wuchs ist schön kompakt. Er bringt ein exotisches und elegantes Element in den Garten.
Anbau: Bewährt hat sich ein Standort im Halbschatten bis Schatten, geschützt und mit ruhigem Kleinklima und erhöhter Luftfeuchtigkeit, etwa unter licht stehenden Gehölzen. Am besten eignet sich ein humoser, nährstoffreicher und stets frischer, zugleich aber durchlässiger Boden. Wichtig ist eine gute Drainage, denn Staunässe im Winter schädigt das Rhizom. Die Bodenreaktion sollte schwach sauer bis neutral sein, etwa pH 5,5–7,0. Die Pflanzung gelingt am besten von März bis Mai und erneut von September bis Oktober, bei einer Pflanzung im Sommer ist häufigeres Gießen einzuplanen. Die Wasserversorgung ist im ersten Jahr und bei längerer Trockenheit entscheidend, nach dem Einwurzeln verträgt der Farn kurze Trockenphasen, anhaltende Trockenheit lässt die Wedel jedoch kürzer bleiben und eintrocknen. Eine mäßige Düngung genügt, meist eine Gabe Kompost oder Lauberde im Frühjahr, zu viel Stickstoff führt zu weicheren Wedeln. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen alter und beschädigter Wedel am Ende des Winters oder zeitig im Frühjahr, damit die neuen Austriebe sauber erscheinen. Eine Mulchschicht aus Lauberde oder feiner Rinde hält die Feuchtigkeit gleichmäßig und schützt den Wurzelhals vor Temperaturschwankungen. Die Kultur im Gefäß ist in einem tieferen Topf mit Drainageschicht und humusreichem Substrat mit grober Beimischung möglich, im Winter ist es entscheidend, Vernässung zu vermeiden. Es handelt sich um einen sporenbildenden Farn ohne Blüte und ohne Ernte. Die Frosthärte ausgereifter Horste wird mit etwa -28 bis -30 °C angegeben, bei Kahlfrost können die Wedel schon ab etwa -10 bis -15 °C Schaden nehmen. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt je nach angestrebter Horstgröße 45–60 cm. Bei schlechter Luftzirkulation können Blattflecken oder Echter Mehltau auftreten, in vernässtem Boden Rhizomfäule. Unter den Schädlingen setzen Schnecken den jungen Austrieben zu, in Gefäßen tritt mitunter der Dickmaulrüssler auf. Für Einsteiger ist eine gleichmäßige Feuchtigkeit ohne Übergießen am zuverlässigsten.
Autor: Kristýna | Revision: 21.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Farne (Polypodiopsida) |
|---|---|
| EAN: | 2284900074455 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 80-100, 100-120 |
| Blütenfarbe: | Keine Blume/Unscheinbare Blume, Braun |
| Blattfarbe: | Grün, Hellgrün |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Dryopteris B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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