Wallichs Wurmfarn 'Jurassic Gold' Dryopteris wallichiana 'Jurassic Gold'
Artikelnummer: 132111 132835 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Wallichs Wurmfarn 'Jurassic Gold' - eine ausdrucksstarke Farnsorte mit auffallend goldgelbem bis kupferorangem Austrieb, der allmählich in ein frisches Grün übergeht. Gegenüber der botanischen Art zeichnet sie sich durch intensiver gefärbte junge Wedel und einen kompakteren, sehr effektvollen Wuchs aus. Sie bildet dichte, regelmäßige Horste, die etwa 60–90 cm hoch und 60–80 cm breit werden. Die Wedel sind bogig aufsteigend, zwei- bis dreifach gefiedert, fest und glänzend, ihre dunklen Stiele kontrastieren mit dem hellen Frühjahrslaub. Die jungen Wedel treiben im Frühjahr in warmen goldgelben bis bernsteinfarbenen Tönen aus und setzen in schattigen Gartenbereichen einen starken optischen Akzent. Im Laufe der Saison stabilisiert sich die Färbung zu einem satten Grün. Wie alle Farne bildet die Pflanze weder Blüten noch Früchte, sie vermehrt sich über Sporen, die in regelmäßig angeordneten Sporenhäufchen auf der Wedelunterseite entstehen. Je nach Klima ist die Pflanze halbimmergrün bis immergrün. In strengen Wintern können die oberirdischen Teile zurückfrieren, im Frühjahr erfolgt jedoch ein zuverlässiger Neuaustrieb aus dem Wurzelhals. Gut kombinieren lässt sie sich mit Funkien, Christrosen, Purpurglöckchen oder Frühjahrszwiebelblumen, wobei ihre goldenen Frühjahrstöne den Kontrast zum dunkleren Laub der Nachbarpflanzen betonen.
Anbau: Bewährt hat sich ein halbschattiger bis schattiger, geschützter Standort mit ruhigem Mikroklima und erhöhter Luftfeuchtigkeit, etwa unter licht stehenden Gehölzen. Am besten eignet sich ein humoser, nährstoffreicher, dauerhaft frischer und zugleich durchlässiger Boden. Eine gute Drainage ist wichtig, da winterliche Staunässe das Rhizom schädigt. Die Bodenreaktion sollte leicht sauer bis neutral sein, etwa pH 5,5–7,0. Die Pflanzung gelingt am besten von März bis Mai sowie erneut von September bis Oktober, bei einer Pflanzung im Sommer ist häufigeres Gießen einzuplanen. Die Bewässerung ist im ersten Jahr und bei längerer Trockenheit entscheidend. Nach dem Einwurzeln wird kurze Trockenheit vertragen, anhaltende Dürre verkürzt die Wedel jedoch und lässt sie eintrocknen. Eine maßvolle Düngung genügt, meist eine Gabe Kompost oder Lauberde im Frühjahr. Überdüngung mit Stickstoff führt zu weicheren Wedeln. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen alter und beschädigter Wedel am Ende des Winters oder zeitig im Frühjahr, damit der Neuaustrieb sauber erscheint. Eine Mulchschicht aus Lauberde oder feiner Rinde hält die Feuchtigkeit gleichmäßig und schützt den Wurzelhals vor Temperaturschwankungen. Die Kultur im Kübel ist in einem tieferen Gefäß mit Drainageschicht und humusreichem Substrat mit gröberem Anteil möglich, im Winter ist es entscheidend, Staunässe zu vermeiden. Es handelt sich um einen sporenbildenden Farn ohne Blüte und ohne Ernte. Die Frosthärte gut eingewachsener Horste wird mit etwa -28 bis -30 °C angegeben, bei Kahlfrost können die Wedel bereits um -10 bis -15 °C Schaden nehmen. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt je nach angestrebter Horstgröße 45–60 cm. Bei schlechter Luftzirkulation können Blattflecken oder Echter Mehltau auftreten, in vernässtem Boden Rhizomfäule. Unter den Schädlingen setzen Schnecken den jungen Austrieben zu, in Kübeln tritt mitunter der Dickmaulrüssler auf. Für Einsteiger ist eine gleichmäßige Feuchtigkeit ohne Übergießen am zuverlässigsten.
Autor: Lucie | Revision: 13.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Farne (Polypodiopsida) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blütenfarbe: | Keine Blume/Unscheinbare Blume |
| Blattfarbe: | Grün, Bernstein, Orange, Hellgrün |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Dryopteris B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL |
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