Wallich-Storchschnabel 'Mary-Anne®' Geranium wallichianum 'Mary-Anne®'
Artikelnummer: 134523Produktdetailbeschreibung
Wallich-Storchschnabel 'Mary-Anne®' - Die Art stammt aus den Gebirgsregionen des Himalaya und des nördlichen Pakistan. Dort wächst sie an feuchteren, gut drainierten Standorten. Die Sorte 'Mary-Anne®' wurde in den Niederlanden in der Region Noordwijkerhout im Rahmen des Züchtungsprogramms MLTR Breeding gezüchtet. Sie entstand 2017 aus der Kreuzung zweier unbenannter Elternpflanzen und wurde anschließend als sortenrechtlich geschützte Sorte eingeführt. Die Pflanze bildet rhizombildende Horste, die sich allmählich ausbreiten. Dabei bleiben sie kompakt und wirken nicht invasiv. Ausgewachsen erreicht sie etwa 40–45 cm Höhe und 60–100 cm Breite. Die Stiele sind fest und neigen sich nur leicht zur Seite. Die gestielten Blätter sind mittelgrün, tief gelappt und mitunter fein marmoriert. Im Herbst färben sie sich in gelbe und orange Töne. Von Juni bis Oktober trägt die Pflanze an längeren Stielen schalenförmige Blüten von 4–6 cm. Sie sind tiefviolett mit ausgeprägter dunkler Aderung und einem kleinen weißen Auge. Die lange Blütezeit erhöht den Wert für Bestäuber, denn die Blüten erscheinen auch im Spätsommer, wenn viele Stauden bereits nachlassen. In Pflanzungen bewährt sich die Sorte zu Rosen, Salbei, Sonnenhut, Prachtkerzen und Ziergräsern. Dort heben sich die Blüten über das Laub und füllen die Lücken zwischen den Horsten. Im Vergleich zur verbreiteten Sorte 'Rozanne' ist die Blütezeit ähnlich lang, die Farbe jedoch dunkler und der Horst von gefälligerem Umriss.
Anbau: Am besten gedeiht die Pflanze in Sonne bis Halbschatten. In heißen Lagen sind leichter Mittagsschatten und ein geschützter Standort von Vorteil. Geeignet ist ein humoser, aber durchlässiger Boden mit guter Drainage. In schweren Lehmböden bewährt sich eine Beimischung von Kies. Der empfohlene pH-Wert liegt im schwach sauren bis neutralen Bereich, etwa bei 6,0–7,2. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder im September und Oktober. Bei den meisten Storchschnabel-Arten liegt die Blütezeit von Mai bis Juli. Remontierende Sorten blühen in kleineren Schüben bis in den September weiter. Wichtig ist das Gießen nach der Pflanzung und während längerer Trockenperioden. Nach dem Einwurzeln verträgt der Storchschnabel Trockenheit in der Regel gut. Die Düngung erfolgt mäßig. Im Frühjahr genügen Kompost oder ein ausgewogener Dünger, eine Überdüngung mit Stickstoff fördert das Umfallen der Triebe. Nach dem Hauptflor empfiehlt sich häufig ein Rückschnitt des Laubes auf 5–10 cm. Er fördert den Neuaustrieb und kann die Blütezeit verlängern. Eine Mulchschicht aus Kompost oder feinem Kies hält die Feuchtigkeit gleichmäßig und unterdrückt Unkraut. An Standorten mit Gefahr von Winternässe ist eine Kiesschicht vorzuziehen. Im Kübel wird die Pflanze in hochwertigem Substrat mit Drainageschicht kultiviert. Dabei wird regelmäßiger gegossen, und überschüssiges Wasser muss rasch abfließen. Die Pflanzabstände richten sich nach der Wuchsstärke: niedrige Arten 25–30 cm, mittelhohe 35–45 cm, kräftige 50–60 cm. Die Frosthärte der meisten Garten-Storchschnäbel liegt etwa zwischen -28 und -34 °C. Empfindlichere Arten benötigen im Winter einen trockeneren Stand. In der Praxis hilft es, im ersten Jahr auf einen gleichmäßig feuchten Wurzelballen zu achten und beschädigte Blätter zu entfernen. An Krankheiten können Echter Mehltau und Blattfleckenkrankheiten auftreten, an Schädlingen vor allem Schnecken und Blattläuse. In Kübeln kommt gelegentlich der Dickmaulrüssler vor. Zur Vorbeugung werden die Wurzeln beim Umtopfen kontrolliert.
Autor: Kristýna | Revision: 27.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch G) |
|---|---|
| EAN: | 2284900491566 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Lila |
| Blütezeit: | Juni, Oktober |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Geranium B: CZ-4282 C: 26/FP/0091 D: PL |
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