Waldkiefer 'Trollguld' Pinus sylvestris 'Trollguld'

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Kompakte Sorte der Waldkiefer mit kegelförmigem Wuchs und goldgelber Winterfärbung. Die Waldkiefer 'Trollguld' wächst regelmäßig kegelförmig und färbt sich im Winter in goldgelbe Töne. Im Garten eignet sie sich für Steingärten, Kiesbeete und Kübel auf der Terrasse, wo sie nach dem Einwurzeln trockenere Perioden gut verträgt. Im Vergleich zur gewöhnlichen Waldkiefer bleibt sie niedrig. Innerhalb von zehn Jahren erreicht sie eine Höhe von etwa 0,6 m und eine Breite von 0,5 m, ausgewachsene Pflanzen können später etwa 1–1,5 m hoch werden. Ein regelmäßiger Schnitt ist nicht erforderlich. Am besten gedeiht sie in voller Sonne auf durchlässigem, eher saurem bis neutralem Boden.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Waldkiefer 'Trollguld' - Die Art ist ein heimisches Gehölz der europäischen und sibirischen Kiefernwälder, wo sie auf sandigen, nährstoffarmen und gut drainierten Standorten wächst. Die Sorte 'Trollguld' gehört zu den Zwergformen mit verlangsamtem Wuchs und einem kompakten, kegelförmigen bis breit eiförmigen Habitus. Die Nadeln sind steif und 2–4 cm lang. Im Sommer sind sie graugrün, im Laufe des Herbstes gehen sie in warme Gelbtöne über, und im Winter wirken sie deutlich golden. Im Vergleich zur gewöhnlichen Waldkiefer bleibt sie niedrig. Innerhalb von zehn Jahren erreicht sie eine Höhe von etwa 0,6 m und eine Breite von 0,5 m, ausgewachsene Pflanzen können später etwa 1–1,5 m hoch werden. Im Frühjahr, meist im Mai, erscheinen kleine männliche Pollenzapfen. Das Gehölz ist windbestäubt und für Bienen keine bedeutende Nektarquelle. Die Zapfen reifen im folgenden Jahr und haben eher Zierwert. In Gärten unter mitteleuropäischen Bedingungen bewährt sich 'Trollguld' als farbiger Akzent in ganzjährigen Pflanzungen mit Zwergmispeln, Wacholder, Heide oder Gräsern. Dort bildet sie einen Kontrast zu grauen Steinen und zu Mulch aus Rinde oder Kies. Der Wuchs ist langsam. Der jährliche Zuwachs liegt unter normalen Bedingungen bei etwa 5–10 cm, was das Halten der Form auch in kleineren Gärten erleichtert. Die Rinde ist an älteren Ästen graubraun, an jungen Trieben glatter und harzig glänzend. Das Gehölz bildet weder Dornen noch giftige Pflanzenteile. Es verträgt Stadtklima, sofern der Boden nicht dauerhaft nass bleibt.

Die Waldkiefer ist ein Nadelbaum, der für seine Robustheit und seine Verbreitung in unterschiedlichsten Lebensräumen bekannt ist. Diese Kiefer kann eine Höhe von 20–35 Metern erreichen. Ihre Krone ist kegelförmig und wird mit zunehmendem Alter unregelmäßiger und offener. Die graugrünen Nadeln sind etwa 4–7 cm lang und stehen zu zweit in Kurztrieben. Die Winterknospen sind harzig und eiförmig bis länglich-eiförmig. Junge Triebe und Nadeln verströmen den typischen Duft von Harz. Die Waldkiefer wird in der Forstwirtschaft wie auch in der Landschaftsgestaltung vielseitig eingesetzt. Sie wird häufig zur Holzgewinnung gepflanzt, aber auch als Zierbaum in Parks und Gärten. Dank ihrer Robustheit und Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Bedingungen ist sie eine beliebte Wahl für Hecken und für die Aufforstung größerer Flächen. Auf offenen Flächen bildet die Waldkiefer meist malerische Kronen. Sie harmoniert hervorragend mit Laubgehölzen wie Eichen, Lederhülsenbaum, Robinie, Japanischem Schnurbaum, Hainbuche und Weißdorn. Eindrucksvolle Kombinationen entstehen mit Birken, Wacholder, Heide und Rhododendren. Größere Heidegärten bieten ihr einen passenden Rahmen. Kleinere Zwergsorten eignen sich ideal für größere Steingärten, für Kübelbepflanzungen und für die Gestaltung von Dachgärten und Terrassen. Auch die Wildart lässt sich so verwenden, wenn man etwas Zeit in die Formgebung durch Auskneifen der austreibenden Triebe investiert. Ihre auffallend rostrote Rinde ist ein optischer Blickfang, der den Baum in den Vordergrund rückt. Diese starke Wirkung wird in der Landschaftsgestaltung vor allem dort genutzt, wo die Stämme vor dem sich rötenden Abendhimmel leuchtend zur Geltung kommen. Diese Kiefer ist zudem ein Symbol vieler europäischer Länder und eng mit deren kulturellen Traditionen verbunden. Ihre Robustheit und vielseitige Verwendbarkeit machen sie zu einem wichtigen Bestandteil zahlreicher Landschaften und Ökosysteme.

Anbau: Die beste Färbung und die dichteste Benadelung zeigen sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wachsen viele Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, da das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden. In schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, denn Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt. In der warmen Jahreszeit ist regelmäßiges Gießen nötig, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, vor allem im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitstoleranz mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten während langer Hitzeperioden eine gleichmäßige Wasserversorgung. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze. Ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich. Zur Verdichtung werden mitunter die jungen „Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Kübel ist verbreitet. Nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß, damit die Wurzeln nicht durchfrieren. Bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Zwergkiefern sind sehr winterhart, bis etwa -30 °C. Ein größeres Risiko stellen Wintertrockenheit und Staunässe dar. Als Schädlinge können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, als Krankheiten Kiefernschütte sowie Wurzelfäule in schweren Böden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite. Als Richtwert gelten 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Kristýna | Revision: 30.12.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 120-140, 140-160, 100-120
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ

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