Waldkiefer 'Martham' Pinus sylvestris 'Martham'

Artikelnummer: 138049
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Die Waldkiefer 'Martham' ist eine kompakte, sehr langsam wachsende Zwergsorte. Feine, kürzere Nadeln zu zweit in Büscheln überziehen in frischem Blaugrün bis Silbrig die kurzen, festen Triebe und sorgen das ganze Jahr über für ein immergrünes Erscheinungsbild. Die Sorte bringt dauerhafte Dynamik in den Garten und bildet im Alter ein übersichtliches Gehölz von bis zu einem Meter Höhe mit hoher Frosthärte. Die Pflege ist denkbar einfach und kommt völlig ohne Rückschnitt aus.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Waldkiefer 'Martham' - eine außergewöhnliche Sorte aus der Reihe der hoch geschätzten Zierkoniferen, die für ihre reiche und lang anhaltende Farbwirkung im Garten bekannt sind. Kennzeichnend sind ein sehr langsamer, kompakt kugeliger Wuchs und eine Endhöhe von etwa 0,5 bis 1 Meter. So entsteht ein übersichtlicher, dichter Kleinstrauch mit kurzen, festen Trieben, der sich ohne jeden Rückschnitt leicht in Form hält. Die feinen, kürzeren Nadeln stehen zu zweit in Büscheln und zeigen ein frisches Blaugrün bis Silbrig. Während der gesamten Vegetationsperiode und auch im Winter bedecken sie die Triebe zuverlässig und bilden eine immergrüne Oberfläche. Im Frühjahr erscheinen unauffällige männliche und weibliche Blütenzapfen, aus denen sich später kleine braune Zapfen entwickeln können. Sie ergänzen das Gesamtbild auf natürliche Weise und fügen sich harmonisch in den kompakten Habitus ein. Dank der Kugelform, der feinen bläulichen Benadelung, der hohen Frosthärte und der insgesamt geringen Ansprüche an die Pflege ist diese Sorte eine wertvolle und auffällige Bereicherung für jeden Garten.

Die Waldkiefer ist ein Nadelbaum, der für seine Widerstandsfähigkeit und seine Verbreitung in den unterschiedlichsten Lebensräumen bekannt ist. Sie erreicht eine Höhe von 20–35 Metern und bildet eine kegelförmige Krone, die mit zunehmendem Alter unregelmäßiger und lichter wird. Die graugrünen Nadeln sind etwa 4–7 cm lang und stehen zu zweit in Büscheln. Die Winterknospen sind harzig und eiförmig bis länglich eiförmig. Junge Triebe und Nadeln verströmen den typischen Duft von Harz. Die Waldkiefer findet breite Verwendung in der Forstwirtschaft und im Landschaftsbau. Gepflanzt wird sie häufig zur Holzgewinnung, aber auch als Zierbaum in Parks und Gärten. Aufgrund ihrer Robustheit und Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Bedingungen ist sie eine beliebte Wahl für Hecken und für die Aufforstung größerer Flächen. Auf offenen Flächen bildet die Waldkiefer meist malerische Kronen und harmoniert hervorragend mit Laubgehölzen wie Eiche, Lederhülsenbaum, Robinie, Japanischem Schnurbaum, Hainbuche und Weißdorn. Eindrucksvolle Kombinationen ergeben sich mit Birken, Wacholder, Heide und Rhododendren. Größere Heidegärten bieten einen passenden Rahmen, während kleinere Zwergsorten ideal für größere Steingärten, mobile Begrünung in Pflanzgefäßen sowie für Dach- und Terrassengärten sind. Auch die Art selbst lässt sich so verwenden, wenn etwas Zeit in die Formgebung durch Auskneifen der austreibenden Triebe investiert wird. Die auffällige rostrote Rinde ist ein optischer Blickfang, der den Baum in den Vordergrund rückt. Diese starke Wirkung wird im Landschaftsbau vor allem dort genutzt, wo sich die Stämme leuchtend vor dem rötlichen Abendhimmel abheben. Die Waldkiefer ist zudem ein Symbol vieler europäischer Länder und eng mit deren kulturellen Traditionen verbunden. Ihre Widerstandsfähigkeit und vielseitige Verwendbarkeit machen sie zu einem wichtigen Bestandteil zahlreicher Landschaften und Ökosysteme.

Anbau: Am besten gedeihen Kiefern in voller Sonne, im Halbschatten wird die Krone lichter und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt. In offenen Lagen bewährt sich bei jungen Pflanzen ein vor Winterwind geschützter Standort, zudem empfiehlt sich ein Mikroklima ohne lang anhaltend stehende, feuchte Luft. Am besten eignet sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis kiesiger Boden, in schweren Tonböden helfen eine Drainage und ein erhöhtes Beet. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, sofern der Boden nicht gefroren ist. In der warmen Jahreszeit ist bis zum vollständigen Einwurzeln regelmäßig zu gießen, in der Regel während der ersten 2 Saisons. Nach dem Anwachsen wird Trockenheit meist gut vertragen, anhaltende Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung erfolgt sparsam, meist genügt im Frühjahr Kompost oder ein Langzeitdünger für Koniferen. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste, bei manchen Arten lassen sich zur Verdichtung im Mai bis Juni die jungen „Kerzen“ einkürzen. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Holzhäcksel hält die Feuchtigkeit im Boden und schützt die Wurzeln vor Überhitzung. Die Frosthärte reicht in der Regel bis etwa -30 °C, ein Winterschutz ist im Garten daher normalerweise nicht erforderlich. Bei Pflanzen in Gefäßen empfiehlt es sich, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Umhüllung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel bis hoch, junge Pflanzungen haben einen höheren Wasserbedarf. Die Pflanzabstände werden großzügig gewählt, als Richtwert 4–8 m je nach Art und angestrebter Kronengröße, damit die Luft gut zirkulieren kann.

Autor: Kamila | Revision: 4. 9. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ

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