Waldkiefer 'Bialogon' Pinus sylvestris 'Bialogon'

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Im Vergleich zur gewöhnlichen Waldkiefer bringt sie im Frühjahr eine Kronenaufhellung mit sich, wobei die neuen Triebe fast weiß sind und allmählich in Grün übergehen, wobei die Spitzen heller bleiben. Der Baum wächst mittel schnell, im Alter von etwa zehn Jahren erreicht er etwa 3 m, im Erwachsenenalter üblicherweise 8–10 m Höhe und 3–4 m Breite. Bei voller Sonne bildet er einen markanten Akzent über Stauden und niedrigeren Sträuchern, ist voll frostbeständig und begnügt sich mit normalem, durchlässigem Gartenboden.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Waldkiefer 'Bialogon' – eine Zierform der Waldkiefer, die auf trockenen Standorten helle Kiefernbestände bildet. Die Sorte entstand in Polen als eine Auswahl aus einem natürlichen Bestand im Gebiet Białogon und trägt den Namen des Fundortes. Sie wächst ähnlich wie die Grundsorte, mit mittlerem Tempo und aufrechtem, kegelförmigem Wuchs, allmählich lockert sich die Krone jedoch mit dem Alter und nimmt eine natürlichere Form an. Im Alter von zehn Jahren erreicht sie unter Gartenbedingungen eine Höhe von etwa 3 m und eine Breite von etwa 1,5 m, im ausgewachsenen Zustand üblicherweise 8–10 m Höhe und 3–4 m Breite, je nach Boden und Klima. Die Nadeln sind paarweise in Büscheln angeordnet, steif, oft leicht verdreht, etwa 4–6 cm lang, in der Grundfarbe mattgrün bis blaugrün. Das Hauptmerkmal der Sorte sind die fast chlorophylfreien Frühlingszuwachse, weshalb sie zu Beginn der Saison fast weiß bis cremefarben wirkt. Im weiteren Verlauf der Saison werden die Nadeln allmählich grüner, aber die Enden bleiben heller, sodass die Krone auch im Sommer zweifarbig wirkt. Im Winter kommt auch die typische orange bis kupferfarbene Rinde des oberen Stammes zur Geltung, die einen Kontrast zum Schnee und dunkleren Gehölzen bildet. Die Zapfen sind mittelgroß, eiförmig-kegelförmig, braun, erscheinen einzeln oder in kleinen Gruppen an älteren Ästen und ergänzen das natürliche Aussehen des Baumes. In der Gartengestaltung fungiert 'Białogon' als auffälliger Solitär auf dem Rasen, in Vorgärten oder im Vordergrund höherer Nadelgehölzgruppen. Sie lässt sich gut mit Moorbeet-Gehölzen, Zwergfichten, Wacholder und Ziergräsern kombinieren, die die hellen Frühlingszuwächse hervorheben. Kommt auch in naturnah gestalteten Gärten zum Einsatz, wo es das Aussehen der heimischen Kiefer mit einer besonderen Färbung verbindet.

Waldkiefer ist ein Nadelbaum, der für seine Widerstandsfähigkeit und seine Verbreitung in verschiedenen Umgebungen bekannt ist. Diese Kiefer kann eine Höhe von 20–35 Metern erreichen und hat eine kegelförmige Krone, die mit zunehmendem Alter unregelmäßiger und offener wird. Ihre Nadeln sind graugrün, etwa 4–7 cm lang, zu zweit in Büscheln angeordnet. Die Winterknospen sind harzig und eiförmig bis länglich-eiförmig. Frische Triebe und Nadeln haben einen charakteristischen Harzgeruch. Die Waldkiefer findet sowohl in der Forstwirtschaft als auch in der Landschaftsgestaltung breite Anwendung. Sie wird häufig wegen ihres Holzes, aber auch als Zierbaum in Parks und Gärten gepflanzt. Dank ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer Fähigkeit, verschiedenen Bedingungen standzuhalten, ist sie eine beliebte Wahl für die Anlage von Hecken oder die Aufforstung größerer Flächen. Auf offenen Flächen bildet die Waldkiefer in der Regel malerische Kronen und harmoniert hervorragend mit Laubbäumen wie Eichen, Gleditschien, Robinien, Japanischen Schnurbäumen, Hainbuchen und Weißdorn. Beeindruckende Kombinationen lassen sich mit Birken, Wacholdern, Erika und Rhododendren erzielen. Größere Heideflächen bieten geeignete Lebensräume, während kleinere, Zwergformen ideal für größere Steingartenpflanzen, mobile Grünflächen oder für Gartengestaltungen auf Dächern und Terrassen sind. So kann auch die Grundart genutzt werden, wenn wir uns etwas Zeit für die Formgebung durch das Auskneifen der austreibenden Triebe nehmen. Ihre ausgeprägte rostfarbene Rinde ist ein visueller Blickfang, der den Baum optisch in den Vordergrund rückt. Dieser starke visuelle Eindruck wird in der Landschaftsgestaltung vor allem dort genutzt, wo seine Stämme vor der rötlich werdenden Abendsonne strahlend hervortreten. Diese Kiefer ist auch ein Symbol vieler europäischer Länder und wird oft mit deren kulturellen Traditionen in Verbindung gebracht. Ihre Widerstandsfähigkeit und vielseitige Verwendung machen sie zu einem wichtigen Bestandteil vieler Landschaften und Ökosysteme.

Anbau: Sie gedeihen am besten in voller Sonne, im Halbschatten wird die Krone lichter und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten nimmt zu. In offenen Lagen bewährt sich für junge Bäume der Schutz vor Winterwinden, gleichzeitig ist ein Mikroklima ohne langanhaltend stehende feuchte Luft vorteilhaft. Am besten ist ein durchlässiger sandig-lehmiger bis kiesiger Boden, in schweren Lehmböden helfen eine Drainage und ein Hochbeet. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5. Containerisierte Bäumchen werden von März bis November gepflanzt, solange der Boden nicht gefroren ist, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung bis zur vollständigen Wurzelbildung, normalerweise in den ersten 2 Vegetationsperioden. Nach der Etablierung vertragen sie meist gut Trockenheit, aber anhaltende Staunässe erhöht das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung wird sparsam gewählt, in der Regel reicht ein Frühlingskompost oder ein langsam lösliches Nadelbaumdünger. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste, bei einigen Arten können die Frühlings-„Kerzen“ zur Verdichtung im Mai bis Juni gekürzt werden. Rinden- oder Hackmulch stabilisiert die Feuchtigkeit und reduziert die Überhitzung der Wurzeln. Die Frostbeständigkeit liegt üblicherweise bei etwa -30 °C, im Garten ist daher normalerweise keine Winterabdeckung erforderlich. Bei Kübelpflanzen ist es ratsam, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Ummantelung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitsresistenz ist meist mittel bis hoch, junge Anpflanzungen haben höhere Ansprüche an die Feuchtigkeit. Die Abstände werden großzügig gewählt, Richtwerte von 4–8 m je nach Art und Endkrone, um die Zirkulation der Luft zu gewährleisten.

Autor: Kristýna | Überarbeitung: 29.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 250-300
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Passionsblume: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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