Wald-Tupelobaum Nyssa sylvatica
Artikelnummer: 80023 80058 9999341 80022 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Nyssa sylvatica – ein Laubbaum, der ursprünglich aus dem östlichen Teil Nordamerikas stammt, wo er an den Rändern von Feuchtgebieten, in Auenwäldern und an feuchteren Hängen mit saurem, humosem Boden wächst. Unter unseren Bedingungen bildet er eine regelmäßige, zuerst schmalere und später breit-ovale Krone, die normalerweise 8–15 m hoch und 5–9 m breit ist; in freier Landschaft kann er mehr erreichen. Junge Triebe sind im Frühjahr leicht rötlich und die austreibenden Blätter haben einen bronzefarbenen Schimmer. Die Blätter sind einfach, elliptisch bis verkehrt eiförmig, 5–12 cm lang, im Sommer glänzend grün und färben sich im Herbst in roten, weinroten und orangen Tönen, oft gleichzeitig an einem Baum. Die Blüten sind klein, unauffällig grünlich und erscheinen nach dem Laubaustrieb im Mai bis Juni. Die Art ist meist zweihäusig, sodass blau-schwarze Steinfrüchte von 0,8–1,2 cm hauptsächlich an weiblichen Pflanzen nach der Bestäubung, meist ab September, gebildet werden und im Garten als Vogelfutter wertvoll sind. Für die Fruchtbildung ist es ratsam, auch eine männliche Pflanze in der Nähe zu haben, ansonsten wird sie hauptsächlich wegen des Laubeffekts angebaut. In Kompositionen kommt sie als Solitär zur Geltung über einer Unterpflanzung von Farnen, Funkien, Seggen und Frühlingszwiebeln, am Teich oder im Regengarten verleiht sie einen natürlichen Charakter. Sie wirkt auch stark im Kontrast zu dunklen Nadelbäumen, wo die Herbstfarben an Tiefe gewinnen, und zu Birken oder Erlen an feuchteren Standorten.
Anbau: Für die Kultivierung ist ein sonniger Standort bis leichter Halbschatten in geschützter Lage mit gleichmäßig feuchtem Boden am besten geeignet. Geeignet sind lehmig-sandige bis lehmige Substrate mit ausreichend Humus und Drainage, langfristig vertragen sie jedoch auch höhere Feuchtigkeitsgehalte und kurzzeitige Vernässung. Der empfohlene pH-Wert liegt ungefähr zwischen 4,5 und 6,5. Auf kalkhaltigen Böden ist das Wachstum oft schwächer und die Herbstfärbung weniger ausgeprägt, daher wird oft Torf oder Laubhumus zur Pflanzgrube hinzugefügt. Die Pflanzung erfolgt von März bis November. Bei Bäumen mit einem ausgeprägteren Pfahlwurzelsystem ist in der Tschechischen Republik ein Frühjahrstermin und eine konsequente Bewässerung in den ersten beiden Saisons, insbesondere in trockenen Sommern, sicherer. Eine Mulchung mit Laubhumus oder Rinde ist vorteilhaft, da sie die Feuchtigkeit speichert, die Überhitzung des Bodens begrenzt und die Oberfläche allmählich versauert. Gedüngt wird im Frühjahr mit mäßigen Gaben, ein Rückschnitt wird nur minimal empfohlen, am besten Ende des Winters durch Entfernen trockener oder sich kreuzender Äste. Das Umpflanzen älterer Exemplare wird schlecht vertragen, daher werden vorzugsweise junge Pflanzen im Container oder kleinere Ballen gewählt. Die Frosthärte ausgewachsener Pflanzen wird in der Praxis je nach Standort und Herkunft mit etwa -29 bis -34 °C angegeben. Möglich sind Blattflecken in feuchten Sommern und der Befall von Wollläusen, meist ohne wesentliche Schwächung. Für eine Solitärpflanzung wird ein Abstand von mindestens 5–7 m zu anderen Bäumen gelassen, damit sich die Krone natürlich voll entfalten kann.
Autor: Nikol | Revision: 15.12.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Tupelobäume |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 1000 und mehr |
| Blattfarbe: | Grün, Rot |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Nyssa B: CZ-4282 C: 25/FP/0134 D: NL |
| Plant Passport 2: | A: Nyssa B: CZ-4282 C: 26/FP/0004 D: NL |
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