Wald-Geißbart 'Kneiffii' Aruncus dioicus 'Kneiffii'
Artikelnummer: 2665 2666 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Wald-Geißbart 'Kneiffii' - eine zierlichere und ausgesprochen dekorative Sorte des Wald-Geißbarts, geschätzt vor allem für ihre tief geteilten, spitzenartigen Blätter, den leichteren Wuchs und die elegante, luftige Erscheinung. Im Vergleich zur Art wirkt sie filigraner und eignet sich auch für kleinere Gärten. Sie wächst als mittelhohe, horstbildende Staude, meist 80 bis 120 cm hoch, zur Blütezeit kann sie etwas höher werden. Der Wuchs ist aufrecht, ordentlich und übersichtlich, die Pflanze bildet keine so mächtigen Horste wie die Art. Die Blätter sind fein und tief geteilt, dunkelgrün, mit einer zarten, an Farne erinnernden Textur und während der gesamten Vegetationsperiode sehr dekorativ. Die Blüten erscheinen von Juni bis Juli. Sie stehen in lockeren, aufrechten Rispen, die sich über das Laub erheben. Die Blütenfarbe ist cremeweiß bis weißlich, die Blütenstände wirken leicht und luftig. Die Pflanze ist zweihäusig, männliche Pflanzen tragen reichere und zierendere Blütenstände. Verwendung findet sie in Staudenbeeten, in Wald- und Schattengärten, am Rand von Gehölzgruppen, in naturnahen Pflanzungen sowie in Kombination mit Farnen, Funkien, Süßdolden und weiteren schattenliebenden Stauden.
Anbau: Der Wald-Geißbart gedeiht am besten im Halbschatten bis Schatten, verträgt aber auch einen sonnigen Standort, sofern ausreichend Feuchtigkeit vorhanden ist. Ihm sagt ein tiefgründiger, humoser, nährstoffreicher und gleichmäßig feuchter Boden zu, idealerweise leicht sauer bis neutral (pH 5,5–7,0). Längere Trockenheit sowie leichte, rasch austrocknende Böden verträgt er nicht. Eine Mulchschicht aus Laubkompost oder Kompost ist sehr zu empfehlen. Das Gießen ist vor allem in Trockenperioden und an sonnigeren Standorten wichtig. Der Boden sollte stets leicht feucht bleiben. Die Düngung ist unkompliziert – eine Gabe Kompost oder gut verrotteter organischer Dünger im Frühjahr genügt. Die Staude ist vollständig winterhart, in der Regel bis –30 °C, und überwintert unter mitteleuropäischen Bedingungen problemlos. Sie ist sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge und zählt zu den langlebigen Stauden. Ein Rückschnitt ist nicht notwendig. Nach der Blüte können die verblühten Rispen entfernt werden, wenn keine Selbstaussaat erwünscht ist, die trockenen oberirdischen Pflanzenteile werden erst im Frühjahr zurückgeschnitten. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung der Horste, am besten im Frühjahr oder im Herbst, eine Teilung ist jedoch selten nötig, da der Wald-Geißbart das Umpflanzen schlechter verträgt.
Autor: Kamila | Revision: 26. 1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch A) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten |
| Höhe: | 80-100 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Aruncus B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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