Wald-Geißbart 'Guinea Fowl' Aruncus dioicus 'Perlhuhn'
Artikelnummer: 129129Produktdetailbeschreibung
Wald-Geißbart 'Guinea Fowl' - eine sehr markante und elegante Geißbart-Sorte, geschätzt vor allem wegen ihrer cremeweißen, reichen Blütenrispen, ihres kräftigen Wuchses und der dekorativen, fein panaschierten Blätter. Sie zählt zu den eindrucksvollsten schattenliebenden Stauden für größere Gärten und Parkpflanzungen. Sie wächst als stattliche, horstbildende Staude, meist 120 bis 180 cm hoch, zur Blütezeit auch höher. Der Wuchs ist aufrecht, breit ausladend und sehr wirkungsvoll. Die Blätter sind groß, fein gefiedert, dunkelgrün mit cremeweißer Panaschierung, die an die feine Sprenkelung eines Perlhuhns erinnert, dem die Sorte ihren Namen verdankt. Das Laub ist die ganze Vegetationsperiode über dekorativ. Die Blüten erscheinen von Juni bis Juli. Sie stehen in großen, reichen, aufrechten Rispen, die sich deutlich über das Laub erheben. Die Blütenfarbe ist cremeweiß bis sahnefarben, die Blütenstände wirken sehr luftig und elegant. Die Pflanze ist zweihäusig, männliche Pflanzen tragen reichere und dekorativere Blütenstände. Verwendung findet sie als Blickpunkt in Staudenbeeten, in Wald- und Schattengärten, am Rand von Gehölzgruppen, an Gewässern und in Parkpflanzungen. Sehr schön lässt sie sich mit Farnen, Funkien, Sterndolden und anderen schattenliebenden Stauden kombinieren.
Anbau: Der Wald-Geißbart gedeiht am besten im Halbschatten bis Schatten, verträgt bei ausreichender Feuchtigkeit aber auch sonnige Standorte. Ideal ist ein tiefgründiger, humoser, nährstoffreicher und gleichmäßig feuchter Boden, am besten schwach sauer bis neutral (pH 5,5–7,0). Längere Trockenheit sowie leichte, schnell austrocknende Böden werden nicht vertragen. Eine Mulchschicht aus Laubkompost oder Kompost ist sehr empfehlenswert. Wässern ist vor allem in Trockenperioden und an sonnigeren Standorten wichtig. Der Boden sollte stets leicht feucht bleiben. Die Düngung ist unkompliziert – eine Gabe Kompost oder gut verrotteter organischer Dünger im Frühjahr genügt. Die Pflanze ist vollständig winterhart, in der Regel bis –30 °C, und überwintert unter mitteleuropäischen Bedingungen problemlos. Sie ist sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge und zählt zu den langlebigen Stauden. Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich. Nach der Blüte können die verblühten Rispen entfernt werden, wenn keine Selbstaussaat erwünscht ist, trockene oberirdische Teile werden erst im Frühjahr zurückgeschnitten. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung der Horste, am besten im Frühjahr oder Herbst, sie ist jedoch selten nötig, da der Geißbart das Umpflanzen schlecht verträgt.
Autor: Kamila | Revision: 26. 1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch A) |
|---|---|
| EAN: | 2284900441929 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten |
| Höhe: | 120-140, 140-160, 160-180 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Aruncus B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
