Virginia-Kiefer 'Mariton' Pinus virginiana 'Mariton'
Artikelnummer: 842040Detaillierte Produktbeschreibung
Virginische Kiefer 'Mariton' - stammt aus dem östlichen Nordamerika, wo sie auf ärmeren, oft steinigen oder lehmigen Böden als Pionierart an trockenen Hängen wächst. Die Sorte 'Mariton' ist eine Zwergform, die langsam wächst und sich für Zierpflanzungen in kleinen Gärten eignet. Sie bildet einen dichten, überwiegend kugelförmigen bis leicht unregelmäßigen Strauch, der unter unseren Bedingungen normalerweise etwa 0,6–0,8 m hoch und 0,8–1 m breit wird, mit jährlichen Zuwächsen von etwa 2–3 cm. Die Nadeln sind zweinadelig, 4–7 cm lang, leicht verdreht, tiefgrün, bei jungen Trieben heller, wodurch die Krone einen leicht übertriebenen Grünton erhält. Die Zapfen sind kleiner, eiförmig, mit ausgeprägteren Stacheln an den Schuppen, eher aus der Nähe dekorativ. Die Blütenorgane erscheinen im Frühjahr, sind aber kein Ausdruck des Zierwerts. Die Sorte wird als Solitär in Steingärten, Heidegärten und kleineren Gartenkompositionen mit Heidekrautsträuchern, Zwergwacholdern und niedrigen Gräsern eingesetzt. Dank ihrer kompakten Größe eignet sie sich auch für die Kultur in Gefäßen auf Terrassen und in Vorgärten, wo sie die immergrüne Struktur ergänzt und einen Hintergrund für saisonale Pflanzungen bietet. Für Züchter ist sie auch als Ergänzung zu Sammlungen von Zwergkiefern interessant, da sie eine unauffällige Ursprungsart mit einem kultivierten, einheitlichen Habitus kombiniert.
Anbau: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln hat sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 29.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern |
|---|---|
| EAN: | 2284900346545 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 60-80 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag über diesen Artikel schreibt.
