Viermännige Tamariske Tamarix tetrandra
Artikelnummer: 77868 77870 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Viermännige Tamariske - auch als Frühlings-Tamariske bekannt, ist ein sommergrüner Strauch bis kleiner Baum aus der Familie der Tamariskengewächse. Sie stammt aus Südosteuropa, der Türkei, Bulgarien, der Krim und angrenzenden Gebieten, wo sie an wärmeren, oft küstennahen und trockeneren Standorten wächst. In Gärten wird sie wegen der sehr feinen Textur der Zweige, der winzigen schuppenförmigen Blätter und der rosa Frühjahrsblüte kultiviert. Ausgewachsen erreicht sie etwa 2,5–3 m Höhe und 2,5–3 m Breite. Die Krone ist luftig und unregelmäßig, in der Jugend eher aufrecht, später mit bogig überhängenden Zweigen. Die jungen Triebe sind dünn, braun bis dunkelbraun und bilden auch im Winter eine feine Zeichnung. Die Blätter sind sehr klein, schuppenförmig, hellgrün bis blaugrün, sitzen den Trieben an und verleihen dem Strauch ein leichtes, fast nadelgehölzartiges Aussehen. Im Mai und Juni, oft noch vor dem vollständigen Austrieb oder gleichzeitig mit ihm, erscheinen am vorjährigen Holz dichte Trauben kleiner hellrosa Blüten. Sie wirken wie eine zarte Wolke und sind attraktiv für Bienen und kleine Insekten. Die Früchte sind kleine Kapseln mit behaarten Samen ohne nennenswerten Zierwert. Der Strauch eignet sich als Solitär, für freie Strauchgruppen, sonnige Hänge, Wegränder, Stadtpflanzungen und trockenere Kompositionen mit Gräsern, Lavendel, Blauraute, Salbei, Rosen, Spieren und silberlaubigen Gehölzen.
Anbau: Geeignet ist ein vollsonniger Standort mit warmem, luftigem und eher trockenem Kleinklima. Die Pflanze verträgt Wind, Hitze und Stadtklima, in kühleren Regionen empfiehlt sich eine geschützte Lage außerhalb von Frostsenken. Der Boden sollte durchlässig, leicht lehmig-sandig bis sandig, mager bis mäßig nährstoffreich, trocken bis leicht feucht sein und einen pH-Wert von etwa 6,5–8,0 aufweisen. Kalkhaltige und salzhaltige Böden werden gut vertragen, schwere, vernässte Lehmböden und dauerhaft stehendes Wasser dagegen nicht. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai und von Oktober bis November, Containerpflanzen auch während der gesamten frostfreien Zeit. Für einen Solitär werden 2,5–3 m Platz eingeplant, in einer freien Gruppe ein Abstand von 2–2,5 m. Nach der Pflanzung ist Gießen bis zum Einwurzeln wichtig, ältere Sträucher vertragen Trockenheit sehr gut, Staunässe schadet ihnen. Die Düngung sollte sparsam sein, meist genügt auf mageren Böden Kompost im Frühjahr. Als Mulch eignet sich mineralisches Material, beispielsweise Kies, damit am Wurzelhals keine unnötige Feuchtigkeit gehalten wird. Da die Blüte am vorjährigen Holz erscheint, erfolgt der Rückschnitt nach der Blüte. Entfernt werden überalterte, schwache oder sich kreuzende Zweige, der Strauch lässt sich zudem leicht verjüngen. Ein starker Rückschnitt im Vorfrühling würde die Blüte einschränken. Im Kübel gelingt die Kultur nur bei ausreichend großem Volumen mit Drainage. Die Frosthärte liegt bei etwa −15 °C bis −20 °C, in geschützter, durchlässiger Lage ist sie zuverlässig.
Autor: Kristýna | Revision: 30.06. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weitere Ziergehölze & Raritäten |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Tamarix B: CZ-4282 C: 25/FP/0125 D: PL |
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