Vielblütige Weißwurz Polygonatum multiflorum
Artikelnummer: 45798 4890 8886453 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Vielblütige Weißwurz - eine heimische Art europäischer Laubwälder und Gebüsche, die in Deutschland vor allem an schattigen Standorten vom Tiefland bis ins Hügelland vorkommt. Die Rhizomstaude bildet bogig überhängende Stängel von meist 0,60–0,90 m Höhe und Horste von etwa 0,30–0,40 m Breite. Die Blätter stehen wechselständig und zweizeilig, sind breit elliptisch, glatt und während der gesamten Saison sattgrün. Im Mai bis Juni erscheinen in den Blattachseln hängende Blüten in Büscheln zu 2–6, röhrenförmig, 1–2 cm lang und grünlich weiß. Nach der Blüte setzen Beeren an, die sich im Laufe des Sommers blauschwarz färben und zwar zierend, jedoch nicht zum Verzehr bestimmt sind. In der Pflanzung bildet sie einen ruhigen, waldartigen Hintergrund für Christrosen, Tränende Herzen, Farne, Funkien, Lungenkraut und Frühlingszwiebelblumen und eignet sich gut für Pflanzungen in größeren Gruppen. Die Pflanze passt in jede Staudenpflanzung oder als Solitär in einer Gruppe niedrigerer Pflanzen. Für den Schnitt werden ganze, noch feste Stängel verwendet, die in der Vase mehrere Tage halten.
Anbau: Waldstaude für Halbschatten bis Schatten, am besten in einem kühleren, windgeschützten Kleinklima, in dem sich der Boden nicht überhitzt. Geeignet ist ein humoser, lockerer und gleichmäßig feuchter, aber durchlässiger Boden. In schweren Böden helfen eine Drainage und die Beimischung von Lauberde, in leichten Böden Kompost. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,5–7,0. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder von September bis November, die Rhizome werden flach, etwa 3–5 cm unter der Oberfläche, mit Abständen von 30–45 cm je nach Wuchsstärke von Art und Sorte gelegt. Wichtig ist das Gießen nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit, denn Austrocknen verkürzt die Lebensdauer der Blätter, Staunässe im Winter erhöht dagegen das Fäulnisrisiko. Für die Düngung genügt meist eine mäßige Gabe Kompost oder Langzeitdünger im Frühjahr, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Wuchs. Die Stängel werden erst nach dem Vergilben im Spätsommer entfernt, damit die Reservestoffe in die Rhizome zurückwandern. Eine Mulchschicht aus Laub hält die Feuchtigkeit, kühlt den Boden und schützt die flach liegenden Rhizome. Im Kübel gedeiht die Pflanze in einem tieferen Gefäß mit Drainage und humosem Substrat bei gleichmäßiger Feuchtigkeit. Die Winterhärte der Gattung ist sehr gut, meist werden etwa -25 bis -34 °C je nach Art und Herkunft angegeben, empfindlicher sind frisch gepflanzte Exemplare an vernässten Standorten. An Krankheiten können Echter Mehltau und Blattflecken auftreten, an Schädlingen Blattläuse und Schnecken. Vorbeugend wirken eine luftige Pflanzung und das Gießen direkt an die Wurzeln. Die Trockenheitsverträglichkeit ist gering bis mittel, die besten Ergebnisse bringt eine ausgeglichene Bodenfeuchte.
Autor: Kristýna | Revision: 05.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch P) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 40-60, 60-80 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Polygonatum B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Polygonatum B: CZ-4282 C: 26/FP/0091 D: PL |
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