Vexiernelke Lychnis coronaria
Artikelnummer: 2931 45759 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Vexiernelke - kurzlebige Staude bis Zweijährige aus der Familie der Nelkengewächse, ursprünglich aus Süd- und Südosteuropa. Sie bildet bodennahe Rosetten aus filzigen, silbergrauen Blättern, die bereits ab dem Frühjahr dekorativ wirken und oft auch über den Winter erhalten bleiben. Aus den Rosetten wachsen im Sommer aufrechte, graufilzige Stiele, meist 60–80 cm hoch, die lockere Rispen einzelner Blüten mit einem Durchmesser von etwa 3 cm tragen. Die Art blüht rosa bis purpurn und setzt im sonnigen Beet einen farbigen Akzent über dem silbrigen Laub. Die Blüten locken Bienen und Schmetterlinge an und halten sich in der Vase mehrere Tage. Nach der Blüte neigen die Pflanzen zur Selbstaussaat, was in naturnahen Pflanzungen hilft, den Bestand auch ohne häufiges Nachpflanzen zu erhalten. Gut kombinieren lässt sie sich mit Lavendel, Salbei, Schafgarbe, Fetthennen und feinen Ziergräsern, wo der Kontrast zwischen silbrigem Laub und kräftiger Blütenfarbe besonders zur Geltung kommt. In der Jugend wächst sie als dichter Horst, später kann sie dank der ausdauernden Rosetten fast halbstrauchig wirken. Die Blätter sind eiförmig bis lanzettlich und fühlen sich samtig-filzig an. Die Blütenstiele verzweigen sich vor allem im oberen Drittel, daher eignet sich die Pflanze auch für den hinteren Bereich eines Trockenbeets, wo sie einen leichten, transparenten Schleier bildet. Für die Pflanzung bieten sich Steingärten und Kiesbeete an, sie eignet sich auch für Gefäße.
Anbau: Der Standort ist vollsonnig und luftig, idealerweise in einem wärmeren Kleinklima. Bewährt hat sich ein im Winter trockener Boden. Der Boden ist durchlässig, sandig bis steinig, eher mager, mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. Staunässe, vor allem im Winter, führt zu Wurzelfäule, daher empfiehlt sich bei schweren Böden eine Drainageschicht und die Beimischung von Kies. Nach dem Anwachsen wird nur noch bei längerer Trockenheit gegossen, eine Überdüngung mit Stickstoff fördert das Umfallen der Stiele. Nach der Blüte werden verblühte Stiele häufig entfernt, um ein sauberes Erscheinungsbild zu erhalten, ein Teil kann für die Selbstaussaat stehen bleiben. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober, der übliche Pflanzabstand beträgt 35–45 cm, bei flächiger Pflanzung etwa 5–7 Pflanzen pro m². Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen wird mit etwa -30 °C angegeben, bei einigen vegetativ vermehrten Formen bis -34 °C, entscheidend ist ein trockener Boden im Winter. An Krankheiten kann bei zu dichtem Stand und Trockenstress Echter Mehltau auftreten, ansonsten ist die Art widerstandsfähig. Die Kultur im Gefäß ist möglich, sofern ein mineralisches, schnell abtrocknendes Substrat und ein großes Abzugsloch verwendet werden. Eine feine Kiesmulchschicht verringert die Verschmutzung der Blätter und hält den Wurzelhals trocken. Für Einsteiger ist es praktisch, mit einer kürzeren Lebensdauer einzelner Horste zu rechnen und auf die Selbstaussaat zu setzen oder alle 2–3 Jahre neue Jungpflanzen nachzupflanzen. An Schädlingen können Blattläuse an jungen Trieben auftreten, Schnecken richten in der Regel keinen Schaden an, problematischer sind eher anhaltende Nässe und Schatten.
Autor: Kristýna | Revision: 02.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch L) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 60-80 |
| Blütenfarbe: | Rosa, Lila |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Lychnis B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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