Vexiernelke 'Atrosanguinea' Lychnis coronaria 'Atrosanguinea'
Artikelnummer: 133944Produktdetailbeschreibung
Vexiernelke 'Atrosanguinea' - gehört zur Familie der Nelkengewächse und stammt von offenen, trockenen Standorten Süd- und Südosteuropas sowie Westasiens, wo sie an steinigen Hängen, an Wegrändern und in lichtem Gebüsch wächst. Die Sorte 'Atrosanguinea' ist eine traditionell kultivierte Auslese mit dunklerer Blütenfarbe als der gewöhnliche Typ, der meist leuchtend rosa blüht. Die Pflanze bildet eine bodennahe Rosette aus länglichen bis eiförmigen, dicht filzigen Blättern mit silbergrauer Oberfläche und weicher Textur. Dieser silbrige Grund hält im Beet das Licht und wirkt als ruhige Fläche zwischen kräftig blühenden Stauden. Im Juli und August wachsen aus der Rosette aufrechte, verzweigte Stiele mit kleineren Blättern, die schalenförmige Blüten von 2–3 cm in Tönen von Karmin bis Purpurrot tragen. Der Duft ist unauffällig. Die Blüten öffnen sich nach und nach und gewinnen im Abendlicht einen tieferen Ton, der schön mit Kies und dunklem Mulch kontrastiert. Die Pflanze wird gern von Bestäubern besucht und harmoniert in Kombinationen gut mit Lavendel, Katzenminze, Blauraute, Schafgarben, Sonnenhut, Ziergräsern und Rosen. Sie eignet sich auch als Schnittblume für lockere Sträuße. Da es sich häufig um eine kurzlebige Staude oder Zweijährige handelt, erhält sie sich im Garten durch natürliche Selbstaussaat, die in leichterem Boden zuverlässig gelingt.
Anbau: Am sichersten gelingt der Anbau der Vexiernelke in voller Sonne, lichter Halbschatten wird besonders an trockeneren Stellen ebenfalls vertragen. Entscheidend ist die Drainage. Geeignet ist ein magerer bis mäßig nährstoffreicher, durchlässiger, kiesiger oder sandig-lehmiger Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,5–8,0. In schwerem Lehmboden empfiehlt es sich, groben Sand oder Kies einzuarbeiten und die Oberfläche mit mineralischem Material zu mulchen, das winterliche Staunässe am Wurzelhals verringert. Eingewurzelte Pflanzen werden nur bei längerer Trockenheit gegossen, ein zu feuchter Standort verkürzt die Lebensdauer. Eine Düngung sollte nur mäßig ausfallen, idealerweise im Frühjahr mit Kompost oder einem ausgewogenen Dünger mit geringerem Stickstoffanteil, damit sich kein weiches Gewebe bildet. Die Frosthärte liegt in der Praxis etwa zwischen -23 und -34 °C, empfindlicher reagiert die Pflanze auf winterliche Nässe und verdichteten Boden. Gepflanzt wird von März bis Oktober mit einem Abstand von 30–40 cm, was etwa 6–9 Stk pro m² entspricht. Nach der Blüte bilden sich oft Samen, und in leichtem Boden erscheinen Sämlinge, die für eine natürliche Wirkung belassen oder umgepflanzt werden können. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen verblühter Stiele und im Frühjahr auf das Abräumen des trockenen Laubs. Eine Kultur im Gefäß ist in einem tieferen Topf mit Drainageschicht möglich, wobei im Winter vor allem auf Staunässe zu achten ist. An Krankheiten kann bei dauerhaft zu dichtem Stand und mangelnder Luftzirkulation Echter Mehltau auftreten, an Schädlingen zeigen sich Schnecken an jungen Pflanzungen und Blattläuse an den Blütenstielen.
Autor: Kristýna | Revision: 12.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch L) |
|---|---|
| EAN: | 2284900486418 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 60-80, 80-100 |
| Blütenfarbe: | Rosa, lila |
| Blattfarbe: | Grau/Silber |
| Blütezeit: | Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Lychnis B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ |
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