Urweltmammutbaum 'Sheridan Spire' Metasequoia glyptostroboides 'Sheridan Spire'
Artikelnummer: 132610Detaillierte Produktbeschreibung
Metasequoia glyptostroboides 'Sheridan Spire' – eine schmal aufrecht wachsende Sorte des sommergrünen Nadelbaums, ausgewählt für ihre schlankere Krone und einen gleichmäßigeren vertikalen Effekt. Die ursprüngliche Art stammt aus den feuchten Bergtälern Zentralchinas und gehört zu den bekanntesten lebenden Fossilien. In der Natur sowie in Parks wächst sie als mächtiger Baum mit weichen, abwerfenden Nadeln, rötlich-brauner, abblätternder Rinde und einer auffälligen Herbstfärbung. Die Sorte 'Sheridan Spire' wurde in den kanadischen Baumschulen der Sheridan Nurseries in Oakville, Ontario, gezüchtet und unterscheidet sich von der gewöhnlichen Metasequoia durch eine schmalere, strenger pyramidale Krone. Im Alter erreicht sie eine Höhe von etwa 20–25 m und eine Breite von 5–7 m. Der Stamm ist gerade, die Verzweigung regelmäßig, die älteren Äste bleiben relativ kurz und die Krone behält lange ihr schmales Profil. Die Nadeln sind weich, flach, frischgrün und gegenständig an zarten Zweigen angeordnet. Im Herbst färben sie sich in Orange- bis Kupfertönen und fallen schließlich ab. Die Rinde ist rotbraun, faserig, blättert mit zunehmendem Alter in Streifen ab und verleiht dem Baum eine wunderschöne Winterstruktur. Die Blüten sind unauffällig, die männlichen Kätzchen erscheinen im Frühjahr, während die weiblichen Blüten kleine Zapfen bilden. Der Kultivar eignet sich hervorragend für weitläufige Gärten, Parks, Alleen, breite Straßen sowie für die Gestaltung an Gewässern, wo er durch schnelles Wachstum und eine markante vertikale Linie besticht.
Metasequoia chinensis stellt einen beeindruckenden laubabwerfenden Nadelbaum dar, dessen Wuchs kräftig ist und eine schmale, ursprünglich pyramidenförmige Krone bildet, die sich im Laufe der Zeit zu einer breitpyramidenförmigen Krone erweitert. Der Baum kann eine Breite von bis zu 10 Metern erreichen. Seine Äste wachsen regelmäßig und elegant am senkrechten Hauptstamm. Junge Äste neigen sich leicht nach oben, während ältere Äste praktisch horizontal verlaufen. Ausgewachsene Bäume des Mammutbaums haben einen knorrigen Stamm, der sich in kleinen Schichten ablöst. Junge Zweige zeichnen sich durch einen rotbraunen Farbton aus. Die Nadeln erscheinen an kurzen und langen Trieben und unterscheiden sich von anderen Arten, zum Beispiel von Taxodium, dadurch, dass sie gegenständig sind. Während der Saison ändern sie ihre Farbe zu bronzebraun bis orangebraun und fallen im Herbst zusammen mit den kurzen Trieben ab. Der Mammutbaum war ursprünglich nur als Fossil bekannt und wurde 1941 von einem chinesischen Förster in Südwestchina wiederentdeckt. Seitdem wurde er weltweit wieder in die Anbaubedingungen eingeführt. Sein charakteristisches Wachstum ist offener als bei anderen ähnlichen Gehölzen wie Taxodium, und die Seitenäste wachsen gefiedert, was der Metasequoia einen einzigartigen visuellen Eindruck verleiht.
Pflege: Benötigt volle Sonne, eventuell lichten Halbschatten, wo das Wachstum zuverlässig ist, die goldene Färbung aber milder ausfällt. Der Boden ist am besten tiefgründig, humos und stets leicht feucht, aber dennoch durchlässig. Die Art verträgt auch zeitweise vernässte Standorte und schwerere Böden, solange das Wasser nicht langfristig im Wurzelbereich steht. Andererseits verschlimmert langanhaltende Trockenheit die Färbung und kann zum Austrocknen der Triebspitzen führen, insbesondere bei frisch gepflanzten Exemplaren. Der Boden-pH-Wert sollte idealerweise im Bereich von etwa 5,5–7,5 liegen. Die Pflanzen werden meist von März bis Mai und erneut von September bis November gepflanzt. Nach der Pflanzung ist eine regelmäßige Bewässerung für mindestens die ersten beiden Saisons wichtig, ebenso wie eine Mulchschicht, die die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur stabilisiert. Im Frühjahr empfiehlt sich die Zugabe von Kompost oder eines Langzeitdüngers für Nadelgehölze. In der zweiten Sommerhälfte wird Stickstoff reduziert, damit das Gewebe besser ausreifen kann. Der Schnitt beschränkt sich normalerweise auf das Entfernen beschädigter oder sich kreuzender Äste im Februar bis März; eine Formgebung der Krone ist meist nicht erforderlich. In Gefäßen gedeihen junge Exemplare gut, benötigen jedoch ein größeres Substratvolumen, Schutz vor Überhitzung im Sommer und eine Isolierung des Wurzelballens im Winter. Die Frosthärte wird mit etwa -28 °C angegeben. Bei Trockenheit können Spinnmilben auftreten, gelegentlich auch Blattläuse. Bei sehr alkalischen Böden kann es zu Chlorosen kommen. Als Solitärpflanze sollte ein Abstand von mindestens 3–5 m eingehalten werden, in Gruppenpflanzungen etwa 4–6 m.
Autor: Kristýna | Überarbeitet: 29.06. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Besondere Nadelgehölze & Raritäten |
|---|---|
| EAN: | 2284900470592 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Metasequoia B: CZ-4282 C: 25/FP/0125 D: PL |
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