Urweltmammutbaum 'Miss Grace' Metasequoia glyptostroboides 'Miss Grace'
Artikelnummer: 118877Detaillierte Produktbeschreibung
Metasequoia glyptostroboides 'Miss Grace' – eine hängende Sorte eines sommergrünen Nadelbaums mit weichem, graugrünem Laub und einem skulpturalen Habitus. Sie entstand als Hexenbesen an einer Metasequoia in New York und wurde von der amerikanischen Baumschule Buchholz & Buchholz aus Oregon in das Sortiment eingeführt. Sie gehört zu den ersten deutlich überhängenden Kultivaren der Metasequoia. Die Art stammt aus den feuchten Bergtälern Zentralchinas und wird in Gärten als schnellwachsender, lebender Fossilbaum mit abwerfenden Nadeln geschätzt. 'Miss Grace' wächst langsamer, und die endgültige Form ergibt sich aus der Führung. Bei Bindung an eine Stütze entsteht ein schmaler, kleinerer Baum mit kaskadenförmig herabhängenden Ästen; ohne Stütze bildet sie einen niedrigeren, ausladenden Strauch bis hin zu einem weichen Wall. Im Alter von zehn Jahren erreicht sie bei entsprechender Führung eine Höhe von etwa 2,4–3 m und eine Breite von rund 1 m, in der Endphase – je nach Höhe der Anbindung – üblicherweise 3–5 m Höhe und 1,5–3 m Breite. Die Nadeln sind weich, flach und fein, im Sommer graugrün bis grün, im Herbst färben sie sich in Orange-, goldbraune bis kupferfarbene Töne und fallen schließlich ab. Nach dem Laubfall kommen die Struktur der überhängenden Zweige und die orangebraune, abblätternde Rinde besonders schön zur Geltung. Der Kultivar eignet sich hervorragend als markanter Solitär auf dem Rasen, an Wasserelementen, am Terrassenrand, in japanisch gestalteten Gartenbereichen, in Koniferensammlungen oder auch in einem großzügigen Kübel.
Metasequoia chinensis stellt einen beeindruckenden laubabwerfenden Nadelbaum dar, dessen Wuchs kräftig ist und eine schmale, ursprünglich pyramidenförmige Krone bildet, die sich im Laufe der Zeit zu einer breitpyramidenförmigen Krone erweitert. Der Baum kann eine Breite von bis zu 10 Metern erreichen. Seine Äste wachsen regelmäßig und elegant am senkrechten Hauptstamm. Junge Äste neigen sich leicht nach oben, während ältere Äste praktisch horizontal verlaufen. Ausgewachsene Bäume des Mammutbaums haben einen knorrigen Stamm, der sich in kleinen Schichten ablöst. Junge Zweige zeichnen sich durch einen rotbraunen Farbton aus. Die Nadeln erscheinen an kurzen und langen Trieben und unterscheiden sich von anderen Arten, zum Beispiel von Taxodium, dadurch, dass sie gegenständig sind. Während der Saison ändern sie ihre Farbe zu bronzebraun bis orangebraun und fallen im Herbst zusammen mit den kurzen Trieben ab. Der Mammutbaum war ursprünglich nur als Fossil bekannt und wurde 1941 von einem chinesischen Förster in Südwestchina wiederentdeckt. Seitdem wurde er weltweit wieder in die Anbaubedingungen eingeführt. Sein charakteristisches Wachstum ist offener als bei anderen ähnlichen Gehölzen wie Taxodium, und die Seitenäste wachsen gefiedert, was der Metasequoia einen einzigartigen visuellen Eindruck verleiht.
Pflege: Benötigt volle Sonne, eventuell lichten Halbschatten, wo das Wachstum zuverlässig ist, die goldene Färbung aber milder ausfällt. Der Boden ist am besten tiefgründig, humos und stets leicht feucht, aber dennoch durchlässig. Die Art verträgt auch zeitweise vernässte Standorte und schwerere Böden, solange das Wasser nicht langfristig im Wurzelbereich steht. Andererseits verschlimmert langanhaltende Trockenheit die Färbung und kann zum Austrocknen der Triebspitzen führen, insbesondere bei frisch gepflanzten Exemplaren. Der Boden-pH-Wert sollte idealerweise im Bereich von etwa 5,5–7,5 liegen. Die Pflanzen werden meist von März bis Mai und erneut von September bis November gepflanzt. Nach der Pflanzung ist eine regelmäßige Bewässerung für mindestens die ersten beiden Saisons wichtig, ebenso wie eine Mulchschicht, die die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur stabilisiert. Im Frühjahr empfiehlt sich die Zugabe von Kompost oder eines Langzeitdüngers für Nadelgehölze. In der zweiten Sommerhälfte wird Stickstoff reduziert, damit das Gewebe besser ausreifen kann. Der Schnitt beschränkt sich normalerweise auf das Entfernen beschädigter oder sich kreuzender Äste im Februar bis März; eine Formgebung der Krone ist meist nicht erforderlich. In Gefäßen gedeihen junge Exemplare gut, benötigen jedoch ein größeres Substratvolumen, Schutz vor Überhitzung im Sommer und eine Isolierung des Wurzelballens im Winter. Die Frosthärte wird mit etwa -28 °C angegeben. Bei Trockenheit können Spinnmilben auftreten, gelegentlich auch Blattläuse. Bei sehr alkalischen Böden kann es zu Chlorosen kommen. Als Solitärpflanze sollte ein Abstand von mindestens 3–5 m eingehalten werden, in Gruppenpflanzungen etwa 4–6 m.
Autor: Kristýna | Überarbeitet: 29.06. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Besondere Nadelgehölze & Raritäten |
|---|---|
| Gewicht: | 1 kg |
| EAN: | 2284900386046 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Behälter C7.5 |
| Form und Höhe: | veredelt auf Stamm 80 - 100 cm |
| Plant Passport: | A: Metasequoia B: CZ-4282 C: 24/FP/0005 D: PL |
| Dieser Artikel ist leider ausverkauft… | |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag über diesen Artikel schreibt.
