Urweltmammutbaum 'Goldrush' Metasequoia glyptostroboides 'Goldrush'
Artikelnummer: 8885824 720162 72556 899120 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Chinesische Metasequoia 'Goldrush' - ein sommergrüner Nadelbaum aus den feuchten Tälern und Berghängen Zentralchinas, der in Gärten für sein schnelles Wachstum und die feine, „farnartige“ Struktur seiner Zweige geschätzt wird. Die Rinde ist zimtfarben bis rötlichbraun, schält sich mit der Zeit in Streifen ab und betont die winterliche Silhouette. Der Kultivar 'Goldrush' (in einigen Katalogen auch unter dem Handelsnamen Gold Rush oder als Selektion 'Golden Oji', patentiert 1994, geführt) wurde wegen seines ausgeprägt gelben Austriebs im Frühjahr und seines schlankeren, regelmäßig pyramidenförmigen Habitus ausgewählt. Im ausgewachsenen Zustand erreicht er normalerweise eine Höhe von etwa 10–15 m und eine Breite von 4–6 m, wodurch er luftiger wirkt als die typische Art. Die weichen, flachen Nadeln sind an kurzen Trieben in gegenständigen Reihen angeordnet. Im Sommer beruhigt sich die Farbe zu einem Gelbgrün, im Herbst nimmt sie kupferbraune Töne an und fällt dann ab. Im Mai erscheinen unauffällige männliche Staubkätzchen und an älteren Pflanzen kleine, kugelförmige Zapfen, die im Herbst reifen. Die kleinen Zapfen sind normalerweise 2–2,5 cm groß. Dank einer tieferen Durchwurzelung ist der Baum auch bei Wind stabil. In der Komposition kommt er als Solitär, am Teich oder als heller Akzent zu dunkelgrünen Eiben, Tannen und Ziergräsern zur Geltung.
Metasequoia chinensis stellt einen beeindruckenden laubabwerfenden Nadelbaum dar, dessen Wuchs kräftig ist und eine schmale, ursprünglich pyramidenförmige Krone bildet, die sich im Laufe der Zeit zu einer breitpyramidenförmigen Krone erweitert. Der Baum kann eine Breite von bis zu 10 Metern erreichen. Seine Äste wachsen regelmäßig und elegant am senkrechten Hauptstamm. Junge Äste neigen sich leicht nach oben, während ältere Äste praktisch horizontal verlaufen. Ausgewachsene Bäume des Mammutbaums haben einen knorrigen Stamm, der sich in kleinen Schichten ablöst. Junge Zweige zeichnen sich durch einen rotbraunen Farbton aus. Die Nadeln erscheinen an kurzen und langen Trieben und unterscheiden sich von anderen Arten, zum Beispiel von Taxodium, dadurch, dass sie gegenständig sind. Während der Saison ändern sie ihre Farbe zu bronzebraun bis orangebraun und fallen im Herbst zusammen mit den kurzen Trieben ab. Der Mammutbaum war ursprünglich nur als Fossil bekannt und wurde 1941 von einem chinesischen Förster in Südwestchina wiederentdeckt. Seitdem wurde er weltweit wieder in die Anbaubedingungen eingeführt. Sein charakteristisches Wachstum ist offener als bei anderen ähnlichen Gehölzen wie Taxodium, und die Seitenäste wachsen gefiedert, was der Metasequoia einen einzigartigen visuellen Eindruck verleiht.
Pflege: Benötigt volle Sonne, eventuell leichten Halbschatten, wo das Wachstum zuverlässig ist, aber die goldene Färbung milder ausfällt. Der Boden ist am besten tiefgründig, humos und stets leicht feucht, aber dennoch durchlässig. Die Art verträgt auch zeitweise vernässte Standorte und schwerere Böden, solange das Wasser nicht langfristig im Wurzelbereich steht. Andererseits verschlimmert langanhaltende Trockenheit die Färbung und kann zum Austrocknen der Triebspitzen führen, insbesondere bei frisch gepflanzten Exemplaren. Der Boden-pH-Wert sollte idealerweise im Bereich von etwa 5,5–7,5 liegen. Die Pflanzen werden meist von März bis Mai und erneut von September bis November gepflanzt. Nach der Pflanzung ist eine regelmäßige Bewässerung für mindestens die ersten beiden Saisons wichtig, ebenso wie eine Mulchschicht, die die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur stabilisiert. Im Frühjahr empfiehlt sich die Zugabe von Kompost oder eines Langzeitdüngers für Nadelgehölze. In der zweiten Sommerhälfte wird Stickstoff reduziert, damit das Gewebe besser ausreifen kann. Der Schnitt beschränkt sich normalerweise auf das Entfernen beschädigter oder sich kreuzender Äste im Februar bis März; eine Formgebung der Krone ist meist nicht erforderlich. In Gefäßen gedeihen junge Exemplare gut, benötigen jedoch ein größeres Substratvolumen, Schutz vor Überhitzung im Sommer und eine Isolierung des Wurzelballens im Winter. Die Frosthärte wird mit etwa -28 °C angegeben. Bei Trockenheit können Spinnmilben auftreten, gelegentlich auch Blattläuse. Bei sehr alkalischen Böden kann es zu Chlorosen kommen. Als Solitärpflanze sollte ein Abstand von mindestens 3–5 m eingehalten werden, in Gruppenpflanzungen etwa 4–6 m.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 06.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weitere Nadelgehölze |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 1000 und mehr |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Metasequoia B: CZ-4282 C: 25/FP/0024 D: CZ |
| Plant Passport 2: | A: Metasequoia B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ |
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