Urweltmammutbaum 'Chubby' Metasequoia glyptostroboides 'Chubby'
Artikelnummer: 72549Detaillierte Produktbeschreibung
Urweltmammutbaum 'Chubby' - ein relativ junger und seltener Kultivar, der für sein spezifisches Zwergwachstum selektiert wurde. Die ursprüngliche Art des Urweltmammutbaums war lange nur aus fossilen Funden bekannt und galt als ausgestorben, bevor sie in den 1940er Jahren in China wiederentdeckt wurde. Der Kultivar 'Chubby' zeichnet sich durch ein sehr langsames Wachstum aus, wobei er in zehn Jahren eine Höhe von etwa 1,5–2 m und eine Breite von etwa 1 m erreicht. Im Erwachsenenalter stabilisiert sich die Höhe zwischen 3–4 m, was nur ein Bruchteil der Größe der Grundart ist. Das Nadelwerk ist weich, flach, hell- bis mittelgrün und an den Zweigen gegenständig angeordnet. Im Herbst verfärbt sich die gesamte Pflanze in effektiven Rost- und Bronzetönen, bevor die Nadeln im Winter abfallen. Die Stammrinde älterer Exemplare neigt dazu, in Streifen abzublättern und eine zimtbraune Färbung freizulegen, was den ästhetischen Wert der Pflanze in den Wintermonaten erhöht. In der Gartengestaltung wird sie als Solitärelement oder in Kombination mit niedrigeren Stauden und Ziergräsern verwendet, die ihre einzigartige Textur unterstreichen.
Metasequoia chinensis stellt einen beeindruckenden laubabwerfenden Nadelbaum dar, dessen Wuchs kräftig ist und eine schmale, ursprünglich pyramidenförmige Krone bildet, die sich im Laufe der Zeit zu einer breitpyramidenförmigen Krone erweitert. Der Baum kann eine Breite von bis zu 10 Metern erreichen. Seine Äste wachsen regelmäßig und elegant am senkrechten Hauptstamm. Junge Äste neigen sich leicht nach oben, während ältere Äste praktisch horizontal verlaufen. Ausgewachsene Bäume des Mammutbaums haben einen knorrigen Stamm, der sich in kleinen Schichten ablöst. Junge Zweige zeichnen sich durch einen rotbraunen Farbton aus. Die Nadeln erscheinen an kurzen und langen Trieben und unterscheiden sich von anderen Arten, zum Beispiel von Taxodium, dadurch, dass sie gegenständig sind. Während der Saison ändern sie ihre Farbe zu bronzebraun bis orangebraun und fallen im Herbst zusammen mit den kurzen Trieben ab. Der Mammutbaum war ursprünglich nur als Fossil bekannt und wurde 1941 von einem chinesischen Förster in Südwestchina wiederentdeckt. Seitdem wurde er weltweit wieder in die Anbaubedingungen eingeführt. Sein charakteristisches Wachstum ist offener als bei anderen ähnlichen Gehölzen wie Taxodium, und die Seitenäste wachsen gefiedert, was der Metasequoia einen einzigartigen visuellen Eindruck verleiht.
Pflege: Benötigt volle Sonne, eventuell lichten Halbschatten, wo das Wachstum zuverlässig ist, die goldene Färbung aber milder ausfällt. Der Boden ist am besten tiefgründig, humos und stets leicht feucht, aber dennoch durchlässig. Die Art verträgt auch zeitweise vernässte Standorte und schwerere Böden, solange das Wasser nicht langfristig im Wurzelbereich steht. Andererseits verschlimmert langanhaltende Trockenheit die Färbung und kann zum Austrocknen der Triebspitzen führen, insbesondere bei frisch gepflanzten Exemplaren. Der Boden-pH-Wert sollte idealerweise im Bereich von etwa 5,5–7,5 liegen. Die Pflanzen werden meist von März bis Mai und erneut von September bis November gepflanzt. Nach der Pflanzung ist eine regelmäßige Bewässerung für mindestens die ersten beiden Saisons wichtig, ebenso wie eine Mulchschicht, die die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur stabilisiert. Im Frühjahr empfiehlt sich die Zugabe von Kompost oder eines Langzeitdüngers für Nadelgehölze. In der zweiten Sommerhälfte wird Stickstoff reduziert, damit das Gewebe besser ausreifen kann. Der Schnitt beschränkt sich normalerweise auf das Entfernen beschädigter oder sich kreuzender Äste im Februar bis März; eine Formgebung der Krone ist meist nicht erforderlich. In Gefäßen gedeihen junge Exemplare gut, benötigen jedoch ein größeres Substratvolumen, Schutz vor Überhitzung im Sommer und eine Isolierung des Wurzelballens im Winter. Die Frosthärte wird mit etwa -28 °C angegeben. Bei Trockenheit können Spinnmilben auftreten, gelegentlich auch Blattläuse. Bei sehr alkalischen Böden kann es zu Chlorosen kommen. Als Solitärpflanze sollte ein Abstand von mindestens 3–5 m eingehalten werden, in Gruppenpflanzungen etwa 4–6 m.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 13.05.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Besondere Nadelgehölze & Raritäten |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Metasequoia B: CZ-4282 C: 25/FP/0047 D: NL |
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