Urweltmammutbaum 'Amber Glow' Metasequoia glyptostroboides 'Amber Glow'

Artikelnummer: 114449
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Leuchtend goldgelbe, sonnenfeste Nadeln zeichnen dieses seltene Nadelgehölz aus. Sie behalten ihre Farbe auch in voller Sonne, ohne zu verbrennen. Der Urweltmammutbaum 'Amber Glow' (Metasequoia glyptostroboides 'Amber Glow') ist eine sommergrüne Sorte mit pyramidalem Wuchs, die sich gegenüber der Art durch deutlich langsameres Wachstum und kompakte Gestalt auszeichnet. Damit eignet er sich ideal für kleinere Flächen, wo er ausgewachsen eine Höhe von etwa 4–6 m und eine Breite von 2–3 m erreicht. Das Gehölz bringt eine einzigartige Textur und einen farbigen Kontrast in den Garten, im Herbst wechselt die Färbung in tiefe Kupfertöne. Verwendung findet er als Solitär in modernen Gestaltungen, an Wasserflächen oder in Gruppenpflanzungen mit dunkelgrünen Nadelgehölzen.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Urweltmammutbaum 'Amber Glow' - eine faszinierende Sorte des „lebenden Fossils“, die um das Jahr 1998 als Mutation in den Niederlanden entstand. Die Art galt lange als ausgestorben, bis sie in den 40er-Jahren des 20. Jahrhunderts in China wiederentdeckt wurde. Die Sorte 'Amber Glow' ist ein moderner Züchtungserfolg, der urzeitliche Widerstandskraft mit den ästhetischen Ansprüchen heutiger Gärten verbindet. Die Nadeln sind weich, linealisch und flach und stehen zweizeilig angeordnet. Im Frühjahr treiben sie leuchtend gelb aus, im Sommer gehen sie in einen sanfteren Bernsteinton über und färben sich vor dem Nadelfall im Herbst orangebraun bis kupferfarben. Die Borke des Stammes ist im Alter tief gefurcht, faserig und von attraktiver rostbrauner Farbe, die besonders im Winter nach dem Nadelfall zur Geltung kommt. Die pyramidale Krone behält ihre Form auch ohne regelmäßigen Schnitt.

Der Urweltmammutbaum ist ein imposantes sommergrünes Nadelgehölz von mächtigem Wuchs, das eine schmale, zunächst pyramidale Krone bildet, die sich mit der Zeit breitpyramidal entwickelt. Der Baum kann eine Breite von bis zu 10 Metern erreichen. Die Äste wachsen regelmäßig und elegant an einem senkrechten Mittelstamm. Junge Äste sind leicht aufwärts gerichtet, ältere Äste stehen nahezu waagerecht. Ausgewachsene Bäume besitzen einen knorrigen Stamm, dessen Borke sich in kleinen Platten ablöst. Junge Zweige fallen durch ihren rotbraunen Farbton auf. Die Nadeln erscheinen an Kurz- und Langtrieben und unterscheiden sich von anderen Gattungen, etwa von Taxodium, durch ihre gegenständige Stellung. Im Laufe der Saison färben sie sich bronzebraun bis orangebraun und fallen im Herbst zusammen mit den Kurztrieben ab. Der Urweltmammutbaum war ursprünglich nur als Fossil bekannt und wurde 1941 von einem chinesischen Forstmann im Südwesten Chinas wiederentdeckt. Seitdem ist er weltweit wieder in Kultur genommen worden. Sein Wuchs ist offener als bei ähnlichen Gehölzen wie Taxodium, und die Seitenzweige wachsen gefiedert, was dem Baum ein unverwechselbares Erscheinungsbild verleiht.

Anbau: Benötigt volle Sonne oder lichten Halbschatten, wo das Wachstum zuverlässig, die goldene Färbung jedoch meist schwächer ist. Am besten eignet sich ein tiefgründiger, humoser, stets leicht feuchter und zugleich durchlässiger Boden. Die Art verträgt auch zeitweise vernässte Standorte und schwerere Böden, sofern das Wasser nicht dauerhaft im Wurzelbereich steht. Lange Trockenheit verschlechtert dagegen die Färbung und kann zum Eintrocknen der Triebspitzen führen, vor allem bei frisch gepflanzten Exemplaren. Bewährt hat sich ein pH-Wert im Bereich von etwa 5,5–7,5. Gepflanzt wird meist von März bis Mai und erneut von September bis November. Nach der Pflanzung sind regelmäßiges Gießen mindestens in den ersten zwei Saisons sowie eine Mulchschicht wichtig, die Feuchtigkeit und Bodentemperatur stabilisiert. Im Frühjahr empfiehlt sich eine Gabe Kompost oder ein Langzeitdünger für Nadelgehölze, in der zweiten Sommerhälfte wird Stickstoff hingegen reduziert, damit das Gewebe besser ausreift. Der Schnitt beschränkt sich in der Regel auf das Entfernen beschädigter oder sich kreuzender Äste im Februar bis März, ein Formschnitt der Krone ist meist nicht nötig. Im Kübel gedeihen junge Exemplare gut, benötigen jedoch ein größeres Substratvolumen, Schutz vor Überhitzung im Sommer und eine Winterisolierung des Wurzelballens. Die Frosthärte wird mit etwa -28 °C angegeben. Bei Trockenheit können Spinnmilben, selten Blattläuse auftreten. Auf sehr kalkhaltigen Böden kann sich Chlorose zeigen. Als Solitär sind mindestens 3–5 m Platz einzuplanen, in Gruppen beträgt der Pflanzabstand etwa 4–6 m.

Autor: Kristýna | Revision: 13.05. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Besondere Nadelgehölze & Raritäten
EAN: 2284900511363
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Pasport: A: Metasequoia B: CZ-4282 C: 26/FP/0088 D: NL

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