Urweltmammutbaum 'All Bronze' Metasequoia glyptostroboides 'Ganz Bronze'

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Fein goldene Nadeln im Sommer, bronze-orange Färbung im Herbst. Die Chinesische Sumpfzypresse 'All Bronze' ist ein laubabwerfender Nadelbaum mit einer regelmäßigen Kegelform, der auch für kleinere Gärten geeignet ist. Mit 10 Jahren erreicht sie normalerweise eine Höhe von etwa 2,5–3 m und eine Breite von 1,3–1,6 m. Bei guter Bodenfeuchtigkeit gedeiht sie auch an Teichen. Die besten Farben zeigt sie in der Sonne, im Halbschatten bleibt sie eher grüner. Sie gedeiht in tieferem, humosem und durchlässigem Boden, pH 5,5–7, mit einer Frostbeständigkeit von etwa -26 bis -28 °C.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Metasequoia glyptostroboides 'All Bronze' - eine Reliktart aus den natürlichen Vorkommen Zentralchinas, wo sie in Tälern und entlang von Wasserläufen auf tieferen, feuchteren Böden wächst. Sie fand ihren Weg in Gärten nach ihrer Wiederentdeckung in den 1940er Jahren und gehört heute zu den beeindruckendsten laubabwerfenden Nadelbäumen. Der Kultivar 'All Bronze' stammt aus den Niederlanden und wird mit der Baumschule Nelis Kools in Verbindung gebracht, seit etwa der Jahrtausendwende im Umlauf. Im Frühling treiben die Nadeln mit einem bronzefarbenen Hauch aus, im Sommer verfärben sie sich in frische grüne bis grünlich-goldene Töne und im Herbst nehmen sie ein tiefes orange-bronzenes Aussehen an. Die feinen, weichen Nadeln sind in zwei Reihen an kurzen Trieben angeordnet und fallen im Winter zusammen mit den feinen Zweigen ab. Im Frühling können unscheinbare Blüten erscheinen und später kleine, kugelförmige bis eiförmige Zapfen, die im Herbst reifen. Der Habitus ist eher schmal, kegelförmig bis schlank-pyramidal, mit 10 Jahren werden etwa 2,5–3 m Höhe und 1,3–1,6 m Breite angegeben, wobei das Wachstum mit dem Alter zu einem mittelgroßen Baum fortgesetzt werden kann. Die Rinde beginnt allmählich aufzureißen und sich in Längsstreifen abzulösen, so dass sie auch im Winter dekorativ ist. In der Komposition wirkt sie gut als Solitär, im Hintergrund von Staudenbeeten und an Wasserflächen, wo ihre Toleranz gegenüber höherer Bodenfeuchtigkeit und ihre feine Blatttextur zur Geltung kommt.

Metasequoia chinensis stellt einen beeindruckenden laubabwerfenden Nadelbaum dar, dessen Wuchs kräftig ist und eine schmale, ursprünglich pyramidenförmige Krone bildet, die sich im Laufe der Zeit zu einer breitpyramidenförmigen Krone erweitert. Der Baum kann eine Breite von bis zu 10 Metern erreichen. Seine Äste wachsen regelmäßig und elegant am senkrechten Hauptstamm. Junge Äste neigen sich leicht nach oben, während ältere Äste praktisch horizontal verlaufen. Ausgewachsene Bäume des Mammutbaums haben einen knorrigen Stamm, der sich in kleinen Schichten ablöst. Junge Zweige zeichnen sich durch einen rotbraunen Farbton aus. Die Nadeln erscheinen an kurzen und langen Trieben und unterscheiden sich von anderen Arten, zum Beispiel von Taxodium, dadurch, dass sie gegenständig sind. Während der Saison ändern sie ihre Farbe zu bronzebraun bis orangebraun und fallen im Herbst zusammen mit den kurzen Trieben ab. Der Mammutbaum war ursprünglich nur als Fossil bekannt und wurde 1941 von einem chinesischen Förster in Südwestchina wiederentdeckt. Seitdem wurde er weltweit wieder in die Anbaubedingungen eingeführt. Sein charakteristisches Wachstum ist offener als bei anderen ähnlichen Gehölzen wie Taxodium, und die Seitenäste wachsen gefiedert, was der Metasequoia einen einzigartigen visuellen Eindruck verleiht.

Pflege: Benötigt volle Sonne, eventuell leichten Halbschatten, wo das Wachstum zuverlässig ist, aber die goldene Färbung milder ausfällt. Der Boden ist am besten tiefgründig, humos und stets leicht feucht, aber dennoch durchlässig. Die Art verträgt auch zeitweise vernässte Standorte und schwerere Böden, solange das Wasser nicht langfristig im Wurzelbereich steht. Andererseits verschlimmert langanhaltende Trockenheit die Färbung und kann zum Austrocknen der Triebspitzen führen, insbesondere bei frisch gepflanzten Exemplaren. Der Boden-pH-Wert sollte idealerweise im Bereich von etwa 5,5–7,5 liegen. Die Pflanzen werden meist von März bis Mai und erneut von September bis November gepflanzt. Nach der Pflanzung ist eine regelmäßige Bewässerung für mindestens die ersten beiden Saisons wichtig, ebenso wie eine Mulchschicht, die die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur stabilisiert. Im Frühjahr empfiehlt sich die Zugabe von Kompost oder eines Langzeitdüngers für Nadelgehölze. In der zweiten Sommerhälfte wird Stickstoff reduziert, damit das Gewebe besser ausreifen kann. Der Schnitt beschränkt sich normalerweise auf das Entfernen beschädigter oder sich kreuzender Äste im Februar bis März; eine Formgebung der Krone ist meist nicht erforderlich. In Gefäßen gedeihen junge Exemplare gut, benötigen jedoch ein größeres Substratvolumen, Schutz vor Überhitzung im Sommer und eine Isolierung des Wurzelballens im Winter. Die Frosthärte wird mit etwa -28 °C angegeben. Bei Trockenheit können Spinnmilben auftreten, gelegentlich auch Blattläuse. Bei sehr alkalischen Böden kann es zu Chlorosen kommen. Als Solitärpflanze sollte ein Abstand von mindestens 3–5 m eingehalten werden, in Gruppenpflanzungen etwa 4–6 m.

Autor: Kristýna | Überprüfung: 13.02.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Weitere Nadelgehölze
EAN: 2284900501487
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 250-300
Blattfarbe: Grün, Bronze
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Metasequoia B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL

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