Türkischer Mohn 'Turkenlouis' - Papaver orientale 'Turkenlouis' Papaver orientale 'Turkenlouis'
Artikelnummer: 3238Detaillierte Produktbeschreibung
Schwarzer Mohn 'Turkenlouis' - eine auffällige, robuste, ausdauernde Staude, die zu den markantesten Solitärpflanzen des späten Frühlings gehört. Die Pflanze wächst in bodennahen Rosetten aus tief gelappten, stark behaarten, graugrünen Blättern, aus denen im Erwachsenenalter kräftige Stängel von 60 bis 80 cm Höhe wachsen. Sie ist voll frosthart und übersteht viele Jahre zuverlässig im Beet. Die Pflanze ist mit steifen, borstigen Haaren bedeckt. Die gesamte Pflanze enthält Milchsaft mit Alkaloiden und ist beim Verzehr giftig, der Saft kann die Haut reizen. Die Hauptästhetik des Kultivars liegt in seinem exotischen Aussehen und der dramatischen Textur der Blüten. Während Mai und Juni blüht sie mit riesigen, schalenförmigen Blüten, deren Blütenblätter eine leuchtend feuerrote bis scharlachrote Farbe mit tief gefransten (geschnittenen) Rändern haben. Das Zentrum der Blüte wird von einer samtig schwarzen Scheibe geschmückt, die von dunklen Staubgefäßen umgeben ist. Die Blüten sind in den Frühlingsmonaten eine wertvolle Pollenquelle für Bienen und Hummeln. Sie ist ideal für gemischte Staudenbeete, Bauerngärten und Steppenexpositionen. Nach der Blüte zieht der oberirdische Teil der Pflanze ein (zieht sich in die Wurzeln zurück), daher ist es ratsam, ihn im Beet mit Sommerstauden zu kombinieren.
Pflege: Unter den Bedingungen der Tschechischen Republik gedeiht sie an voller Sonne und windgeschützt, wo die Stängel besser halten. Am besten geeignet ist ein tieferer, durchlässiger Boden ohne langfristige Vernässung, oft lehmig-sandig bis lehmig, mit einem pH-Wert von etwa 6,5–7,5 und ausreichend organischem Material, aber ohne Stickstoffüberdüngung. Bewässerung ist hauptsächlich nach der Pflanzung und während des Frühlingswachstums wichtig, während der Sommerruhe ist eher ein trockener Modus angebracht. Die Düngung beschränkt sich normalerweise auf die Zugabe von Kompost oder einem ausgewogenen Dünger im Frühjahr, damit die Stängel nicht zu weich werden. Verblühte Stängel werden an der Basis der Blattrosette entfernt, wodurch das Erscheinungsbild des Beetes sauber gehalten und die Pflanze besser auf das Herbstwachstum vorbereitet wird. Ausgereifte Horste sind bis etwa -30 bis -34 °C frosthart, junge Pflanzen schätzen im ersten Winter eine leichte Trockenmulchschicht. Die Pflanzen werden am häufigsten von März bis Mai oder von September bis Oktober gepflanzt, damit sie gut anwurzeln. Unter Berücksichtigung der Horstbreite von 0,5–0,7 m wird ein Abstand von etwa 50–70 cm verwendet, was etwa 2–3 Pflanzen pro m² entspricht. Das häufigste Problem ist Mehltau bei dichten Pflanzungen und Wurzelfäule in schwerem, ständig nassem Boden, daher sind ein luftiger Standort und eine Drainage hilfreich. In Behältern kommt sie nur in größeren Töpfen mit mineralisch durchlässigem Substrat zum Einsatz, da die Wurzel zerbrechlich ist und ein Umtopfen schlechter verträgt.
Autor: Lucie | Überarbeitung: 20.05.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch P) |
|---|---|
| EAN: | 2284900167034 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Verpackung: | Container C3 |
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