Türkischer Mohn 'Prinzessin Vict. Louise' Papaver orientale 'Prinzessin Vict. Louise'
Artikelnummer: 3136 50524 50523 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Türkischer Mohn 'Prinzessin Vict. Louise' - eine Sorte des Türkischen Mohns, die für ihre prachtvollen Blüten und ihr attraktives Erscheinungsbild geschätzt wird. 'Prinzessin Victoria Louise' ist eine traditionelle Gartenauslese mit lachsrosa Blüten und einem dunklen, fast schwarzvioletten Auge. Im Mai und Juni erheben sich über der bodennahen Rosette kräftige, fein borstige Stiele, an denen sich schalenförmige Blüten von etwa 12–20 cm öffnen. Ihre zart gewellten Blütenblätter erinnern an Krepppapier. Die Knospen hängen vor dem Aufblühen über und richten sich erst kurz vor dem Öffnen auf. Das Laub ist graugrün, tief eingeschnitten und rau behaart und bildet im Frühjahr eine markante Textur. Nach der Blüte folgt die natürliche Sommerruhe: Die Blätter vergilben allmählich, der Horst zieht sich für einige Wochen zurück und bildet im Herbst erneut eine niedrige Rosette. An den Stielen belassene Samenkapseln können ausreifen, die Samen färben sich in der Regel im Juli bis August aus. Die Blüten liefern Bestäubern, vor allem Hummeln und Bienen, Pollen und Nektar, und die verblühten Kapseln mit ihrer Narbenscheibe finden auch in Trockensträußen Verwendung. Im Beet bewährt sich die Kombination mit Stauden, die die Lücke nach dem Einziehen später überdecken, etwa mit Sonnenhut, Fetthenne, Salbei oder Ziergräsern. Die Pflanze ist dornenlos, ihr Duft eher unauffällig, und dank der auffälligen Blüten wirkt sie als Solitär ebenso wie in kleineren Gruppen.
Anbau: Unter mitteleuropäischen Bedingungen gedeiht die Sorte in voller Sonne und an geschützten Standorten, wo die Stiele besser stehen. Am besten eignet sich ein tiefgründiger, durchlässiger Boden ohne längere Staunässe, häufig lehmig-sandig bis lehmig, mit einem pH-Wert von etwa 6,5–7,5 und ausreichend organischer Substanz, jedoch ohne Überdüngung mit Stickstoff. Gegossen wird vor allem nach der Pflanzung und während des Austriebs im Frühjahr, in der Phase der sommerlichen Ruhe ist eher Trockenheit angebracht. Die Düngung beschränkt sich meist auf eine Gabe Kompost oder ausgewogenen Volldünger im Frühjahr, damit die Stiele nicht weich werden. Verblühte Stiele werden an der Basis der Blattrosette entfernt, so bleibt das Beet gepflegt und die Pflanze wird besser auf den Neuaustrieb im Herbst vorbereitet. Eingewachsene Horste sind bis etwa -30 bis -34 °C winterhart, junge Pflanzungen profitieren im ersten Winter von einer leichten, trockenen Mulchschicht. Gepflanzt wird meist von März bis Mai oder im September bis Oktober, damit die Pflanzen gut einwurzeln. Bei einer Horstbreite von 0,5–0,7 m empfiehlt sich ein Pflanzabstand von etwa 50–70 cm, was rund 2–3 Pflanzen pro m² entspricht. Häufigste Probleme sind Echter Mehltau bei zu dichter Pflanzung sowie Wurzelfäule in schweren, dauerhaft nassen Böden, daher helfen ein luftiger Standort und eine Drainage. In Gefäßen eignet sich die Pflanze nur in größeren Töpfen mit mineralisch durchlässigem Substrat, da die Wurzel brüchig ist und ein Umpflanzen schlecht verträgt.
Autor: Nikol | Revision: 4.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch P) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 80-100 |
| Blütenfarbe: | Rosa |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Papaver B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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