Türkischer Mohn 'Nana Allegro' Papaver orientale 'Nana Allegro'
Artikelnummer: 134778Produktdetailbeschreibung
Türkischer Mohn 'Nana Allegro' - Staude aus der Familie der Mohngewächse, heimisch im Kaukasus, im Nordosten der Türkei und im Norden des Iran. Die Sorte 'Nana Allegro' gehört zu den kompakten Auslesen, die sich auch für kleinere Beete und den Vordergrund von Staudenpflanzungen eignen. Im Mai bis Juni wachsen aus der bodennahen Rosette rau behaarter, graugrüner und tief eingeschnittener Blätter feste, fein borstige Stiele von meist 40–60 cm Höhe, die einzelne schalenförmige Blüten mit einem Durchmesser von etwa 10–12 cm tragen. Die Blütenblätter zeigen einen satten scharlachroten bis orangeroten Ton mit einer auffälligen dunkel weinroten bis schwarzen Mitte, die die Zeichnung der Blüte betont. Die Blüten bieten Bestäubern, vor allem Hummeln und Bienen, Pollen und Nektar. Typisch für den Türkischen Mohn ist die natürliche Sommerruhe: Nach der Blüte vertrocknen die Blätter allmählich, und der Horst zieht sich für einige Wochen zurück, um im Herbst wieder eine Blattrosette zu bilden. Die verblühten Samenkapseln mit ihrer Narbenscheibe können als Struktur stehen bleiben oder für Trockengestecke verwendet werden. In Pflanzungen lässt sich 'Nana Allegro' gut mit Arten kombinieren, die die Lücke nach dem Einziehen später überdecken, etwa mit Sonnenhut, Fetthenne, Storchschnabel oder Ziergräsern.
Anbau: Unter mitteleuropäischen Bedingungen gedeiht die Pflanze in voller Sonne und an geschützten Standorten, wo die Stiele besser stehen. Am besten eignet sich ein tiefgründiger, durchlässiger Boden ohne anhaltende Staunässe, oft lehmig-sandig bis lehmig, mit einem pH-Wert von etwa 6,5–7,5 und ausreichend organischer Substanz, jedoch ohne Überdüngung mit Stickstoff. Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und während des Austriebs im Frühjahr wichtig, in der Zeit der sommerlichen Ruhe ist eher trockene Haltung angebracht. Die Düngung beschränkt sich meist auf eine Gabe Kompost oder ausgewogenen Dünger im Frühjahr, damit die Stiele nicht weich werden. Verblühte Stiele werden an der Basis der Blattrosette entfernt, so bleibt das Beet gepflegt und die Pflanze bereitet sich besser auf den Neuaustrieb im Herbst vor. Eingewachsene Horste sind bis etwa -30 bis -34 °C frosthart, junge Pflanzungen profitieren im ersten Winter von einer leichten, trockenen Mulchschicht. Gepflanzt wird meist von März bis Mai oder im September bis Oktober, damit die Pflanzen gut einwurzeln. Entsprechend der Horstbreite von 0,5–0,7 m wird ein Abstand von etwa 50–70 cm gewählt, was etwa 2–3 Pflanzen pro m² entspricht. Häufigste Probleme sind Echter Mehltau bei zu dichter Pflanzung und Wurzelfäule in schwerem, dauerhaft nassem Boden, daher helfen ein luftiger Standort und eine Drainage. In Gefäßen kommt die Pflanze nur in größeren Töpfen mit mineralisch durchlässigem Substrat zur Geltung, da die Wurzel brüchig ist und Umpflanzen schlechter verträgt.
Autor: Nikol | Revision: 4.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch P) |
|---|---|
| EAN: | 2284900495205 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blütenfarbe: | Rot |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Papaver B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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