Tulpe 'Parade' Tulipa 'Parade'
Artikelnummer: 78500Produktdetailbeschreibung
Tulpe 'Parade' – ein geschätzter Kultivar, vor allem wegen seiner bezaubernden scharlachroten Frühlingsfarbe der Blütenblätter. Der Kultivar wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts registriert und wurde zu einer der klassischen roten Darwin-Tulpen. Die Gattung Tulipa stammt hauptsächlich aus Südosteuropa, Kleinasien und Zentralasien, wo wilde Arten an sonnigen Hängen und steinigen Wiesen mit kalten Wintern und trockeneren Sommern wachsen. Aus der Zwiebel wachsen breit lanzettliche, grüne bis graugrüne Blätter und ein stabiler, aufrechter Stängel, der gewöhnlich 50–60 cm hoch ist, in einigen Pflanzungen etwa 50 cm. Die Blüten sind einfach, groß, eiförmig-becher- bis glockenförmig und behalten auch bei einem kühleren Frühjahr gut ihre Form. Die Farbe ist satt scharlachrot bis rot, im Inneren der Blüte befindet sich meist eine dunkle bis schwarze Mitte, die gelb gesäumt ist. Die Blütezeit liegt meist zwischen April und Mai. Der Kultivar eignet sich in Gruppen von 7–15 Zwiebeln, in Beeten, an Eingängen, Terrassen, in Gefäßen sowie in Schnittblumenarrangements. Er harmoniert wunderbar mit weißen Osterglocken, Traubenhyazinthen, Vergissmeinnicht, cremefarbenen und gelben Tulpen, Zierknoblauch und austreibenden Stauden. Die Blüte eignet sich im Stadium der gefärbten Knospe hervorragend als Schnittblume.
Anbau: Tulpen benötigen einen Standort in voller Sonne bis leichtem Halbschatten, geschützt vor starkem Wind und winterlicher Staunässe. Die Zwiebeln werden von September bis November, bei mildem Herbst auch bis Anfang Dezember, in einer Tiefe von 10–15 cm und mit einem Abstand von 10–12 cm gepflanzt. Für einen flächigen Effekt rechnet man mit etwa 60–80 Zwiebeln pro m², in Gefäßen kann die Pflanzung dichter sein, solange sich die Zwiebeln nicht berühren. Der Boden sollte humos, durchlässig, mäßig nährstoffreich sein, mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. In schwerem Lehmboden hat sich eine Drainageschicht aus Sand oder feinem Kies bewährt, da ein dauerhaft nasser Standort die Zwiebelfäule fördert. Nach der Pflanzung wird der Boden einmalig bewässert; weitere Gießgaben sind vor allem bei trockenem Frühjahr und in Gefäßen erforderlich. Die Düngung erfolgt sparsam, am besten mit Kompost oder Zwiebelblumendünger beim Austrieb; ein Überschuss an Stickstoff verschlechtert die Reifung der Zwiebeln. Verblühte Blüten werden nach dem Welken entfernt, die Blätter bleiben bis zum Einziehen stehen, damit die Zwiebel ihre Reserven auffüllen kann. Die Sorte ist frosthart bis etwa -25 bis -30 °C; junge Herbstpflanzungen in Gefäßen profitieren von einem Schutz vor dem Durchfrieren des Wurzelraums. Die häufigsten Risiken sind Fäulnis in nassen Böden, Grauschimmel, virale Fleckenkrankheiten, Blattläuse, Schnecken sowie der Befall der Zwiebeln durch Wühlmäuse oder Mäuse. Nach dem Einziehen der Blätter ist eine trockene Sommerruhe von Vorteil, welche den natürlichen Rhythmus der Tulpen nachahmt und die Blüte in der nächsten Saison fördert.
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Zwiebelblumen
Autor: Nikol | Überarbeitung: 9.7. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Tulpen |
|---|---|
| EAN: | 2284900367045 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 40-60 |
| Blütenfarbe: | Rot |
| Blütezeit: | April, Marsch |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Zwiebelblumen - /anleitung-zum-anbau-von-zwiebelblumen/ |
| Verpackung: | Zwiebel |
| Plant Passport: | A: Tulipa B: CZ-4282 C: 25/FP/0103 D: NL |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
