Tulpe 'Cranberry Thistle' Tulipa 'Cranberry Thistle'
Artikelnummer: 123740Produktdetailbeschreibung
Tulpe 'Cranberry Thistle' – eine Gartensorte, die zu den gefüllten, gefransten Tulpen zählt. Ihr Name bezieht sich auf die preiselbeerrote Färbung und die dicht gegliederte Blüte, die an eine blühende Distel erinnert. Die Pflanze bildet einen aufrechten Horst mit einer Breite von etwa 10–15 cm, bestehend aus hell- bis graugrünen, breit lanzettlichen Blättern. Die stabilen Stängel erreichen je nach Standort und Kulturbedingungen eine Höhe von etwa 35–50 cm. Im April und Mai öffnen sich an ihren Spitzen große, gefüllte, becher- bis fast kugelförmige Blüten in einem satten Preiselbeerrot bis Weinrot. Die Ränder der Blütenblätter sind fein bis deutlich gefranst, sodass die Blüte spitzenartig wirkt und aus der Nähe eine ungewöhnliche, plastische Struktur aufweist. Der Duft ist schwach bis unauffällig. Die Sorte eignet sich hervorragend für Gruppen von 10 oder mehr Zwiebeln, im vorderen und mittleren Bereich von Frühlingsbeeten, entlang von Wegen sowie in tieferen Gefäßen. Farblich wird sie durch weiße Narzissen, Frühjahrsplatterbsen, Vergissmeinnicht, hellrosa Tulpen und früh austreibende Stauden ergänzt. Die stabilen Stängel und die gefüllten Blüten mit guter Haltbarkeit ermöglichen zudem die Verwendung als Schnittblumen. Die Pflanze ist nicht essbar.
Anbau: Tulpen benötigen einen Standort in voller Sonne bis leichtem Halbschatten, geschützt vor starkem Wind und winterlicher Staunässe. Die Zwiebeln werden von September bis November, bei mildem Herbst auch bis Anfang Dezember, in einer Tiefe von 10–15 cm und mit einem Abstand von 10–12 cm gepflanzt. Für einen flächigen Effekt rechnet man mit etwa 60–80 Zwiebeln pro m², in Gefäßen kann die Pflanzung dichter sein, solange sich die Zwiebeln nicht berühren. Der Boden sollte humos, durchlässig, mäßig nährstoffreich sein, mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. In schwerem Lehmboden hat sich eine Drainageschicht aus Sand oder feinem Kies bewährt, da ein dauerhaft nasser Standort die Zwiebelfäule fördert. Nach der Pflanzung wird der Boden einmalig bewässert; weitere Gießgaben sind vor allem bei trockenem Frühjahr und in Gefäßen erforderlich. Die Düngung erfolgt sparsam, am besten mit Kompost oder Zwiebelblumendünger beim Austrieb; ein Überschuss an Stickstoff verschlechtert die Reifung der Zwiebeln. Verblühte Blüten werden nach dem Welken entfernt, die Blätter bleiben bis zum Einziehen stehen, damit die Zwiebel ihre Reserven auffüllen kann. Die Sorte ist frosthart bis etwa -25 bis -30 °C; junge Herbstpflanzungen in Gefäßen profitieren von einem Schutz vor dem Durchfrieren des Wurzelraums. Die häufigsten Risiken sind Fäulnis in nassen Böden, Grauschimmel, virale Fleckenkrankheiten, Blattläuse, Schnecken sowie der Befall der Zwiebeln durch Wühlmäuse oder Mäuse. Nach dem Einziehen der Blätter ist eine trockene Sommerruhe von Vorteil, welche den natürlichen Rhythmus der Tulpen nachahmt und die Blüte in der nächsten Saison fördert.
Mehr unter: Anleitung zum Zwiebelpflanzen
Autor: Nikol | Revision: 10.07.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Tulpen |
|---|---|
| EAN: | 2284900410192 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Zwiebelblumen - /anleitung-zum-anbau-von-zwiebelblumen/ |
| Verpackung: | Zwiebel |
| Plant Passport: | A: Tulipa B: CZ-4282 C: 25/FP/0103 D: NL |
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