Traubenheide 'Curly Red' Leucothoe axillaris 'Curly Red'
Artikelnummer: 136185Detaillierte Produktbeschreibung
Leucotoe 'Curly Red' - immergrüner, niedriger Leucothoe axillaris-Kultivar aus der Familie der Heidekrautgewächse. Die Art stammt aus dem Südosten der Vereinigten Staaten, wo sie in feuchten Wäldern, an den Rändern von Feuchtgebieten und in humosen sauren Böden wächst. Der Kultivar selbst wurde im niederländischen Boskoop als spontane Mutation des Kultivars 'Scarletta' gefunden und wird mit dem Namen Ron van Opstal in Verbindung gebracht. Auch in europäischen Anbauunterlagen wird die Auszeichnung von Plantaria 2003 erwähnt. Der Kultivar bildet einen dicht verzweigten, kompakten bis leicht teppichartigen Strauch, der ausgewachsen normalerweise 0,3–0,6 m hoch und 0,4–0,6 m breit wird. Er wächst langsam und eher in die Breite. Seine Hauptzierde sind die kleinen, kräftigen, glänzenden und auffallend verdrehten Blätter, die plastisch wirken und das ganze Jahr über dekorativ bleiben. Sie treiben in roten bis bronzefarbenen Tönen aus, werden im Sommer dunkelgrün und färben sich mit Einbruch der kühleren Witterung tiefrot, weinrot bis purpurrot. Im Mai bis Anfang Juni erscheinen kleine weiße, krugförmige bis glockenförmige Blüten in hängenden Trauben. Bei diesem Kultivar sind nicht die Blüten der Haupteffekt, sondern das Laub und die kompakte Form. Im Garten lässt sie sich gut mit Pieris, Skimmien, Farnen, Funkien, Hosta, Astilben und niedrigen Rhododendren kombinieren. Sie eignet sich auch für Kübel, für Unterpflanzungen und für die Ränder von Heidegärten. Wie bei anderen Leucotoe muss mit der Giftigkeit bei Verzehr gerechnet werden.
Pflege: Die Pflanze bevorzugt Halbschatten bis Schatten, geschützten Standort und gleichmäßig feuchte Erde. In kälteren Regionen der Tschechischen Republik verträgt sie auch Sonne, solange das Substrat nicht austrocknet und die Wurzeln mit Mulch beschattet sind. Am besten wächst sie in durchlässiger, humoser Erde mit einem sauren pH-Wert von etwa 4,5–6,0. Auf kalkhaltigen Böden kann es zu Chlorose und einer weniger ausgeprägten Färbung kommen, daher ist es ratsam, den Boden mit Laubhumus und Rindenkompost zu verbessern oder die Pflanze in einem Topf mit Moorbeeterde zu kultivieren. Die Bewässerung erfolgt regelmäßig, jedoch ohne ständige Staunässe, die das Risiko von Wurzelerkrankungen erhöht. Die Frühlingsdüngung mit Düngemitteln für Moorbeetpflanzen fördert die Bildung neuer Triebe und die Farbintensität; auch eine jährliche Mulchung wirkt gut. Ein Rückschnitt ist normalerweise nicht erforderlich, nur nach der Blüte werden beschädigte oder unpassend abstehende Äste entfernt. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt. Nach dem Einwurzeln wird die Frostbeständigkeit mit etwa -25 °C angegeben; bei Kahlfrost helfen winterliche Beschattung und gute Bewässerung, bevor der Boden gefriert. Die Pflanze ist meist widerstandsfähig; bei der Kultivierung in Töpfen tritt manchmal Dickmaulrüsslerbefall auf. Bei der Pflanzung zur Bodendeckung rechnet man mit etwa 3 Pflanzen pro m², in einer Reihe betragen die Abstände etwa 60–70 cm. In trockeneren Wintern kann es zu einem Austrocknen der Blattränder kommen, daher sind windgeschützte Lagen und eine Mulchschicht zum Schutz des Wurzelhalses vorteilhaft.
Autor: Nikol | Revision: 1.4.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Ziergehölze |
|---|---|
| EAN: | 2284900507366 |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Leucothoe B: CZ-4282 C: 26/FP/0060 D: NL |
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