Tiger-Lilie 'Tiger Babies' Lilium tigrinum
Artikelnummer: 134673Produktdetailbeschreibung
Tiger-Lilie 'Tiger Babies' - kompakte Züchtung auf Basis von Arten aus Ostasien. Dort wachsen sie an Waldrändern, in lichten Gebüschen und an gut drainierten Hängen. In Gärten werden sie wegen ihrer zuverlässigen Blüte und der auffälligen Zeichnung der Blütenblätter geschätzt. 'Tiger Babies' wurde auf niedrigen Wuchs und feste Stiele gezüchtet und wird als moderne polyploide Auslese angeboten. Ausgewachsen erreicht sie 45–60 cm Höhe und etwa 30–40 cm Breite. Von Juli bis August bildet sie 3–7 Blüten mit einem Durchmesser von etwa 8–12 cm. Sie sind orange mit dunklen Flecken, die Blütenblätter sind oft leicht zurückgebogen. Die Blätter sind schmal, sattgrün und wechselständig am Stiel angeordnet. Typisch sind die kleinen Brutzwiebeln in den Blattachseln, die eine einfache Vermehrung ermöglichen. Die Sorte eignet sich für Staudenbeete, naturnahe Pflanzungen und Gefäße. Besonders gut kommt sie neben Ziergräsern und vor dunkellaubigen Sträuchern zur Geltung. Wie andere Lilien ist sie für Katzen giftig.
Anbau: Für Lilium tigrinum wählt man volle Sonne bis lichten Halbschatten, idealerweise an einem windgeschützten Standort, damit die hohen Stiele nicht abknicken. Günstig ist ein warmes Mikroklima mit kühlerem Wurzelbereich. Dazu trägt eine Mulchschicht aus Rinde oder Kies bei. Das Substrat sollte humos und durchlässig sein, mit einer 3–5 cm starken Drainageschicht aus Blähton oder Kies am Gefäßboden. Der empfohlene pH-Wert liegt bei 6,0–7,5. Gepflanzt wird meist von März bis Mai oder von September bis November, die Zwiebeln werden 15–20 cm tief gelegt. Im Topf hat sich ein Abstand von 15–20 cm bewährt, zum Beispiel 3–5 Zwiebeln in einem Gefäß mit 30–35 cm Durchmesser. Das Substrat wird gleichmäßig feucht gehalten. Lang anhaltende Staunässe ist zu vermeiden, da sie Fäulnis fördert. Im Gefäß vertragen die Pflanzen Trockenheit schlechter als im Beet, und wiederholtes Austrocknen verringert den Knospenansatz. Gedüngt wird vom Frühjahr bis zum Knospenansatz, idealerweise mit einem Zwiebelblumendünger mit erhöhtem Kaliumanteil. Ein Stickstoffüberschuss erhöht die Anfälligkeit für pilzbedingte Blattflecken. Nach der Blüte werden nur die verwelkten Blüten entfernt, das Laub bleibt bis zum Einziehen stehen. Ausgereifte Zwiebeln im Boden gelten bis etwa -30 °C als frosthart. Im Gefäß ist der Wurzelballen empfindlicher. Bei längerem Frost unter -15 °C hilft eine Isolierung des Topfes und ein Schutz vor Winterniederschlägen, alternativ die Überwinterung an einem kühlen Ort bei 0–5 °C. Zu den Schädlingen zählen Lilienhähnchen, Blattläuse und Schnecken. An Krankheiten treten Botrytis, Fusarium-Fäulen und Virus-Mosaik auf. Vorbeugend wirken eine luftige Pflanzung, das Gießen direkt an die Wurzeln und sauberes Substrat.
Autor: Kristýna | Revision: 30.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch L) |
|---|---|
| EAN: | 2284900493744 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blütenfarbe: | Orange |
| Blütezeit: | Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Lilium B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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