Tibet-Himbeere 'Silver Fern' Rubus thibetanus 'Silver Fern'

Artikelnummer: 127678
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Die Tibet-Himbeere 'Silver Fern' ist eine sehr dekorative Sorte mit aufrechten Trieben. Sie bildet starkwüchsige Triebe, die ausgewachsen eine Höhe von 1,5 bis 2 Metern erreichen. Ihre größte Zierde sind das fein geteilte Laub mit silbrig weißem Schimmer auf der Blattunterseite und die im Winter schneeweiß bereiften Triebe, die in Kombination mit anderen Sträuchern besonders zur Geltung kommen. Die Blüte erscheint von Juni bis Juli in eleganten, purpurrosa Farbtönen. Zu beachten ist, dass diese Sorte zu den bestachelten Arten gehört. Die kleinen, purpurfarbenen Früchte werden wegen ihres unauffälligen Geschmacks kaum zum Verzehr genutzt. In der Gartengestaltung eignet sich die Pflanze als markanter Solitär oder als Teil von Gruppenpflanzungen, in denen Laub und architektonisch reizvolle Triebe einen starken visuellen Kontrast schaffen.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Tibet-Himbeere 'Silver Fern' - eine sehr dekorative Sorte, die in Gärten vor allem wegen ihres außergewöhnlich attraktiven Erscheinungsbildes und nicht für die Fruchternte kultiviert wird. Die Pflanze bildet aufrechte, starkwüchsige Triebe, die ausgewachsen eine Höhe von 1,5 bis 2 Metern erreichen. Ihre größte Zierde ist das fein geteilte, farnartige Laub mit auffallend silbrig weißem Schimmer auf der Blattunterseite, im Winter sind es die glatten, schneeweiß bereiften Triebe, die besonders in Kombination mit Wintergehölzen zur Geltung kommen. Die Blüte erscheint im Juni und Juli in Form kleiner, purpurrosa Blüten, die eher unauffällig sind, aber dennoch elegant wirken. Hinsichtlich der Bewehrung ist zu beachten, dass diese Sorte zu den bestachelten Arten gehört. Die Früchte sind klein und dunkelpurpurn, wegen ihres unauffälligen Geschmacks ist ein Verzehr jedoch üblicherweise nicht vorgesehen. In der Gartengestaltung findet die Pflanze vor allem als markanter Solitär oder als Teil von Gruppenpflanzungen Verwendung, in denen das silbrige Laub und die architektonisch reizvollen Triebe einen starken visuellen Kontrast schaffen. Sie ist eine faszinierende Wahl für alle, die ein ungewöhnliches und äußerst ästhetisches Gehölz zur Verschönerung des Gartens suchen, wobei mit ihrem stacheligen Charakter zu rechnen ist.

Anbau: Am besten gedeiht die Pflanze in voller Sonne bis lichtem Halbschatten, wo die Sorte ihre typische, intensiv weiße bis silbrige Färbung der Ruten behält. Ausreichend Sonnenlicht ist entscheidend für den hohen Zierwert im Winter und fördert zugleich eine reiche Blüte und den anschließenden Fruchtansatz. Ideal sind mittelschwere, humose, gut durchlässige, sandig-lehmige Böden, die eine gleichmäßige Feuchtigkeit halten können, mit einem optimalen pH-Wert von 6,0–7,0. Die Pflanze ist recht anpassungsfähig, völlig ungeeignet sind jedoch schwere, verschlämmende und dauerhaft vernässte Böden, in denen Wurzelfäule droht, oder umgekehrt rein sandige, schnell austrocknende Substrate. Das Gießen ist vor allem unmittelbar nach der Pflanzung und im ersten Standjahr wichtig, bis der Strauch zuverlässig eingewurzelt ist. Der Boden sollte gleichmäßig feucht, aber nicht nass gehalten werden. Ein ausgewachsener, gut etablierter Bestand zeigt bereits eine gute Trockenheitstoleranz und benötigt zusätzliche Bewässerung nur in längeren sommerlichen Hitzeperioden. Die Düngung erfolgt im Frühjahr durch Mulchen mit einer Schicht reifen Komposts um die Strauchbasis oder durch Gabe eines langsam löslichen organisch-mineralischen Düngers, was den kräftigen Austrieb neuer Ruten mit dem intensivsten weißen Wachsüberzug fördert. Der Rückschnitt ist der entscheidende Faktor für die maximale Zierwirkung, da stets die einjährigen, jungen Triebe die leuchtendste weiße Farbe aufweisen. Er erfolgt jährlich im Vorfrühling (Februar bis März) vor dem Austrieb, wobei der gesamte Strauch radikal knapp über dem Boden (auf etwa 5–10 cm) zurückgeschnitten wird. Dieser Eingriff regt das Wachstum kräftiger, gesunder und vollkommen gefärbter neuer Ruten aus dem Wurzelbereich an. Ausgewachsene Pflanzen sind unter mitteleuropäischen Bedingungen zuverlässig winterhart und vertragen problemlos Temperaturen von -20 °C bis -24 °C. Der empfohlene Pflanzabstand in Gruppen oder als Solitär beträgt 1,2–1,5 Meter, was dem Strauch ausreichend Raum für seinen natürlich fontänenartigen, bogig überhängenden Wuchs bietet.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Brombeeren

Autor: Kamila | Revision: 4. 6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Ziergehölze
EAN: 2284900436574
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Rubus B: CZ-4282 C: 25/FP/0001 D: PL

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