Thunbergs Buschklee 'Edo-Shibori' Lespedeza thunbergii 'Edo-Shibori'
Artikelnummer: 88574Detaillierte Produktbeschreibung
Thunbergs Buschklee 'Edo-Shibori' - die Sorte 'Edo-shibori' wird in europäischen Katalogen für zweifarbige Blüten aufgeführt, die an eine feine Marmorierung in Weiß- und Rosatönen erinnern. Der Strauch bildet einen brunnenartigen, überhängenden Habitus mit bogenförmigen, in der Saison schnell wachsenden Trieben und dreifach gefiederten Blättern in frischem Grün. Im ausgewachsenen Zustand bewegt sie sich meist um 1,5–2 m in der Höhe und 2–3 m in der Breite, an geschützten Standorten wirkt sie wie ein breites Gewölbe über dem Beet. Von August bis Oktober bilden sich an den Triebspitzen Trauben kleiner, schmetterlingsblütiger Blüten, im warmen Herbst kann die Blüte bis in den November hinein andauern. Die Blüten liefern Pollen für Herbstinsekten und fügen sich in der Komposition gut in Ziergräser, Fetthennen, Astern und trockene Hortensienblütenstände ein, wo die rosa Tupfen die späte Jahreszeit aufhellen. Als Hülsenfrüchtler bildet sie an den Wurzeln Knöllchen mit Bakterien, die Luftstickstoff binden, weshalb sie sich auch für Beete mit geringerem Düngebedarf eignet. Die zarte Blattzeichnung wirkt neben großblättrigen Stauden, wie Funkien oder Christophskräutern, leicht, und überhängende Zweige kommen auch am Rand von Hochbeeten zur Geltung, von wo sie frei herabfallen können.
Anbau: Wir pflanzen sie in voller Sonne und windgeschützt, damit die Triebe gut ausreifen. Der Boden ist leicht bis lehmig, stets durchlässig, ohne winterliche Staunässe, mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5; er verträgt auch kalkhaltigeren Untergrund. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder im September, wobei ein Abstand von etwa 1,5–2 m je nach gewünschter Breite eingehalten wird. Nach der Pflanzung ist eine regelmäßige Bewässerung wichtig; später verträgt der Strauch kurze Trockenperioden besser als stehendes Wasser. Unter unseren Bedingungen friert der oberirdische Teil im Winter oft zurück und zieht sich zur Basis zurück, der Wurzelhals überwintert jedoch bei guter Drainage normalerweise bis etwa -20 °C. Im Frühjahr erfolgt ein tiefer Rückschnitt, meist auf 10–20 cm, der die Bildung neuer Triebe und eine reiche Blüte fördert. Gedüngt wird sparsam; im Frühjahr reichen Kompost oder eine geringe Menge Langzeitdünger aus; überschüssiger Stickstoff fördert lange, weiche Triebe auf Kosten der Blüten. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Hackschnitzeln hilft, die gleichmäßige Feuchtigkeit zu halten und schützt gleichzeitig die Basis vor Temperaturschwankungen. Die Kultur im Kübel ist möglich, erfordert jedoch einen voluminöseren Behälter mit einer Drainageschicht und eine winterliche Isolierung des Wurzelballens. In kälteren Regionen bewährt sich die Platzierung an einer Mauer mit südlicher oder westlicher Ausrichtung. Die Pflanze ist meist frei von nennenswerten Krankheiten, gelegentlich können Blattläuse an jungen Trieben auftreten. Die Blütenstände können nach dem Abtrocknen über den Winter für die Struktur des Beetes belassen werden.
Autor: Nikol | Überarbeitet: 20.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weitere Ziergehölze |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 180-200 |
| Blütenfarbe: | Rosa, Weiß |
| Blütezeit: | August, September, Oktober |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Lespedeza B: CZ-4282 C: 26/FP/0036 D: PL |
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