Taglilie 'Mini Stella' Hemerocallis 'Mini Stella'
Artikelnummer: 134469Produktdetailbeschreibung
Taglilie 'Mini Stella' - eine niedrige Miniatursorte, in den USA von Walter Jablonski (1983) gezüchtet. Sie knüpft an den beliebten Typ 'Stella d'Oro' an, bildet aber noch kompaktere Horste, die an Beeträndern und entlang von Wegen besonders gut zur Geltung kommen. Die Blätter sind schmal, bogig überhängend und formen im Lauf der Saison ein grasartiges Polster von etwa 25–30 cm Höhe und im ausgewachsenen Zustand etwa 40–50 cm Breite. Daraus wachsen verzweigte, feste Blütenstiele von rund 35–45 cm. Von Juni bis August öffnen sich nach und nach kleine Blüten mit etwa 3–5 cm Durchmesser, goldgelb bis orangegelb mit gelbgrünem Schlund. Jede Einzelblüte hält nur einen Tag, die Knospen am Stiel folgen jedoch aufeinander, sodass die Blüte durchgehend wirkt. Die Blüten sind meist zart duftend, öffnen sich häufig am Nachmittag bis gegen Abend und werden gern von bestäubenden Insekten besucht. In Pflanzungen bewährt sie sich neben Lavendel, Katzenminze, Storchschnabel und feinen Ziergräsern, wo der gelbe Farbton die Pflanzung auch im kleineren Maßstab aufhellt. Dank der kleineren Blüte wirkt sie natürlicher als großblumige moderne Sorten und passt auch in kleinere Vorgärten. Die Blüten lassen sich für kleine Gestecke verwenden, bei Taglilien werden sie traditionell auch als essbare Dekoration genutzt.
Anbau: Bevorzugt wird ein Standort in voller Sonne, leichter Halbschatten ist möglich, die Blütezeit fällt dann jedoch meist kürzer aus. Am besten gedeiht die Pflanze in lehmigem bis lehmig-sandigem Boden mit guter Drainage, der im Frühjahr und Frühsommer mäßig feucht ist. Geeignet ist ein pH-Wert von etwa 6,0–7,5, in schwereren Böden hilft die Beimischung von Kompost und gröberem Material zur Belüftung. Die Pflanzung von Containerpflanzen erfolgt üblicherweise von März bis Oktober mit Abständen von 45–50 cm, also etwa 4–5 Pflanzen pro m². Nach dem Einwurzeln wird kurzzeitige Trockenheit vertragen, längere Trockenperioden verkleinern jedoch die Blüten und verringern die Zahl der Knospen. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr bewähren sich Kompost oder ein Langzeitdünger mit höherem Kaliumanteil, der den Knospenansatz fördert. Verblühte Blüten können laufend entfernt werden, um ein saubereres Bild zu erhalten, ganze Blütenstiele werden nach der Blüte zurückgeschnitten. Die Horste werden üblicherweise alle 4–6 Jahre durch Teilung verjüngt, meist im Frühjahr oder Frühherbst. Die Frosthärte ausgereifter Horste liegt in der Regel bei bis zu -30 °C, die Pflanzen überwintern ohne Schutz, in Gefäßen empfiehlt sich ein Schutz des Wurzelballens vor dem Durchfrieren. An Krankheiten kann Blattfleckenkrankheit auftreten, an Schädlingen Blattläuse und in Mitteleuropa auch die Taglilien-Gallmücke, die die Knospen deformiert, daher bewähren sich regelmäßige Kontrollen und das Entfernen befallener Knospen. Auch die Kultur in breiteren Gefäßen auf Terrassen ist gut möglich.
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Taglilien
Autor: Nikol | Revision: 27.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Taglilien |
|---|---|
| EAN: | 2284900491603 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Hemerocallis B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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