Sumpfdotterblume Caltha palustris
Artikelnummer: 1771Produktdetailbeschreibung
Sumpfdotterblume - heimische Art aus der Familie der Hahnenfußgewächse, verbreitet in den Feuchtgebieten der gemäßigten bis kühlen Zone der Nordhalbkugel. In der Natur wächst sie an Quellfluren, in Erlenbrüchen, entlang von Bächen und an Tümpelrändern, wo ihre Wurzeln in humosem Schlamm stehen. Im Garten bildet sie einen kurz rhizombildenden Horst, meist 20–40 cm hoch und 40–50 cm breit. Die Blätter sind glänzend grün, nieren- bis herzförmig, lang gestielt und halten den Bestand nach der Blüte wie ein grünes Polster zusammen. Von April bis Mai erheben sich über dem Laub Stängel mit einzelnen Blüten von etwa 3–5 cm Durchmesser, leuchtend gelb und auch an trüben Tagen auffällig. Die Blüten bieten frühen Bestäubern Pollen und Nektar und passen in der Gestaltung gut zu Farnen, Funkien, Kaukasus-Vergissmeinnicht oder Primeln. Die Pflanze ist dornenlos, beim Verzehr giftig, und ihr Saft kann empfindliche Haut reizen. Botanisch besteht die Blüte aus gefärbten Kelchblättern, die sich wie Blütenblätter verhalten, im Inneren liegen ein Kranz aus Staubblättern und kleine Stempel. Nach der Blüte entwickeln sich Sammelbalgfrüchte mit Samen, die sich in feuchten Gartenpartien selbstständig über das Wasser verbreiten können. An Stellen mit natürlich feuchtem Kleinklima bildet sie einen Übergang zwischen Wasserfläche und höheren Stauden, rahmt Steine und morsches Holz zart ein und erzeugt im Frühjahr einen klaren, regelmäßigen Rhythmus gelber Tupfen.
Anbau: Gepflanzt wird sie in volle Sonne oder Halbschatten, im Schatten blüht sie weniger. Entscheidend ist ein dauerhaft feuchter bis nasser Boden mit höherem Humusgehalt, auch die Pflanzung in flaches Wasser am Ufer ist geeignet. Am sichersten ist ein pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Gepflanzt wird von März bis Oktober, am schnellsten wachsen die Pflanzen im Frühjahr oder zu Herbstbeginn an. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt 35–40 cm, was etwa 7 Stk pro m² entspricht. Eine Düngung mit Kompost im Frühjahr fördert Blüte und Blattdichte, im Sommer verträgt der Bestand keine längere Trockenheit. Nach der Blüte können die Blütenstängel entfernt werden, um die Selbstaussaat einzuschränken. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist die Sumpfdotterblume bis etwa -34 °C winterhart und überwintert auch am Wasser. An Schädlingen treten Schnecken auf, in dichten Beständen können Blattflecken oder Rost hinzukommen, meist bei mangelnder Luftzirkulation. In Gefäßen wird ein schwereres, lehmigeres Substrat mit Kompostbeimischung verwendet, die Drainage fällt eher sparsam aus, da die Wurzeln ständige Feuchtigkeit benötigen. Gegossen wird regelmäßig, die Oberfläche kann mit Laubkompost oder Holzhäcksel abgedeckt werden, um das Austrocknen zu verringern. In der Nähe von Teichen sollte mit schwankendem Wasserstand gerechnet werden, kurzzeitige Überflutung verträgt die Pflanze besser als Trockenheit. Bei Blattflecken bewährt es sich, den Bestand auszulichten und das Gießen über das Laub einzuschränken, damit die Blätter schneller abtrocknen.
Autor: Nikol | Revision: 19.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch C) |
|---|---|
| EAN: | 2284900090493 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Mai, Juni, April, Marsch |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Caltha B: CZ-4282 C: 25/FP/0105 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Caltha B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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