Sumpf-Wolfsmilch - Euphorbia palustris Euphorbia palustris

Artikelnummer: 722065
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Blickfang für feuchte Beete und Teichränder, der im Frühjahr schnell einen aufrechten Horst bildet und ohne Stütze seine Form behält. Der Sumpf-Wolfsmilch wird normalerweise 80–120 cm hoch, trägt im Mai bis Juni große grün-gelbe Dolden und bleibt nach der Blüte durch sein schmales Laubwerk, das sich im Herbst gelb bis orange verfärbt, dekorativ. Im Gegensatz zu niedrigeren Wolfsmilcharten für trockene Standorte benötigt er frischen bis feuchten Boden. Er gedeiht am besten in voller Sonne bis Halbschatten auf nährstoffreichem Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,5–7,8. Der Milchsaft ist reizend.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Sumpf-Wolfsmilch - eine kräftige, ausdauernde Staude aus der Familie der Wolfsmilchgewächse, ursprünglich in Feuchtgebieten und Flussauen großer Teile Europas und Westasiens beheimatet. In der tschechischen Natur ist sie an feuchten Wiesen, Rändern von Auenwäldern und Gräben in Niederungen gebunden. Im Garten bildet sie aufrechte, üppig beblätterte Horste von meist 80–120 cm Höhe und 60–100 cm Breite, mit glatten Stängeln und schmalen, lanzettlichen Blättern von frischgrüner Farbe. Im Mai und Juni entwickeln sich an den Stängelspitzen große doldenförmige Blütenstände, deren Hauptzierde grünlich-gelbe Hochblätter und gelbe Nektardrüsen bilden. Nach der Blüte entwickeln sich Kapseln, und der Bestand bleibt lange strukturiert, im Herbst färbt sich das Laub oft gelb bis orange. Die Pflanze ist bienenfreundlich, enthält aber, wie andere Wolfsmilcharten, einen reizenden Milchsaft, der beim Verzehr giftig ist und Haut- und Augenentzündungen verursachen kann. In Kompositionen passt sie zu Teichen, in Regengärten und in naturnahe Pflanzungen, wo sie Schwertlilien, Mädesüß, Seggen und Rohrkolben begleitet.

Anbau: Der Anbau gedeiht am besten an voller Sonne, eventuell im Halbschatten, besonders dort, wo der Boden die meiste Zeit frisch ist. Nährstoffreicher, humoser Boden mit guter Drainage ist von Vorteil, er kann auch schwerer sein, solange er nicht dauerhaft sauerstofflos bleibt; der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 6,5–7,8. Ein Standort am Wasser verträgt auch kurzzeitige Frühlingsüberschwemmungen, in der Sommerhitze profitiert sie jedoch besser in leichtem Windschutz. Bei Schnittarbeiten ist es ratsam, die Wunden mit kaltem Wasser abzuspülen, damit der Saft schneller gerinnt. Die Horste können nach einigen Jahren im Frühjahr geteilt werden, wenn das Ziel eine Verjüngung und Begrenzung der Breite ist. An trockeneren Standorten überlebt die Pflanze zwar, aber die Blütezeit verkürzt sich und die Blätter können im Sommer an Turgor verlieren, daher ist in warmen Regionen der Tschechischen Republik eine Mulchschicht von Vorteil, die die Verdunstung verlangsamt. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober, nach dem Anwachsen erfolgt die Bewässerung hauptsächlich in niederschlagsfreien Perioden. Eine Düngung mit Kompost im Frühjahr reicht aus, auf ärmeren Böden auch eine Gabe eines organischen Langzeitdüngers. Trockene Stängel werden über den Winter belassen und der Bestand wird Ende des Winters gekürzt. Für eine ausgewachsene Breite von 0,6–1,0 m wird ein Abstand von 60–80 cm gewählt, richtungsweisend 2–3 Pflanzen je m². Ausgereifte Horste sind im tschechischen Klima bis etwa −28 °C frostbeständig. In Behältern wird eher selten kultiviert, und wenn doch, wird ein tieferer Topf und Winterschutz für den Wurzelballen empfohlen. Von den Schädlingen können Blattläuse an den Frühlingssprossen auftreten, bei Verdichtung des Bestandes hilft ein luftigerer Abstand und gleichmäßige Feuchtigkeit. Leichte Selbstaussaat tritt hauptsächlich in feuchtem Boden auf.

Autor: Kristýna | Überarbeitet: 23.01.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch E)
EAN: 2284900308277
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 80-100, 100-120
Blütenfarbe: Bernstein, Grün
Blütezeit: Mai, Juni
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Euphorbia B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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