Sumpf-Storchschnabel Geranium palustre

Artikelnummer: 134499
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Feuchtigkeitsliebender Storchschnabel für den Übergang zwischen Wasser und Beet. Der Sumpf-Storchschnabel blüht von Juni bis August in Rosa bis Purpur, die Blüten öffnen sich sternförmig und locken Bestäuber zuverlässig an. Die Horste werden etwa 40–70 cm hoch und halten in geschlossener Pflanzung den Boden unkrautfrei. Im Vergleich zum Wiesen-Storchschnabel verträgt er längere feuchte Perioden deutlich besser. Am besten gedeiht er in frischem bis feuchtem Boden in Sonne oder Halbschatten. Im Herbst färbt sich das Laub oft gelborange, danach zieht die Pflanze oberirdisch ein.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Sumpf-Storchschnabel - eine heimische europäische Staude feuchter Wiesen, Gräben und Bachufer. Im Garten wächst sie horstig bis locker, mit kräftigem Rhizom und aufsteigenden Stängeln, die sich zwischen benachbarten Pflanzen leicht verweben können. Die Blätter sind handförmig 5- bis 7-teilig, hellgrün, weich behaart und erzeugen eine natürliche bodendeckende Wirkung. Von Juni bis August, in kühleren Lagen oft bis September, erscheinen Blüten mit etwa 3–4 cm Durchmesser in Rosa bis Purpurviolett mit ausgeprägter Aderung. Die Blüten liefern Pollen und Nektar und wirken in naturnahen Pflanzungen wie ein leichtes „Funkeln“ über dem Laub. Die Art eignet sich für Teich- und Bachränder, feuchte Staudenbeete und Wiesenpflanzungen, wo sie Schwertlilien, Mädesüß, Blutweiderich, Kaukasus-Vergissmeinnicht oder Seggen ergänzt. Die Pflanze ist weder giftig noch dornig. Im Bestand kann sie sich mit kurzen Rhizomen mäßig ausbreiten und Lücken füllen, ohne robustere Stauden in der Regel zu verdrängen. Im Herbst färbt sich das Laub oft gelborange, danach zieht die Pflanze oberirdisch ein.

Anbau: Geeignet sind volle Sonne bis Halbschatten und ein frischer bis dauerhaft feuchter, humoser Boden ohne lang anhaltende Staunässe im Winter. In der gärtnerischen Praxis bewährt sich ein pH-Wert von etwa 5,5–7,5. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober, am Ufer sind Frühjahr oder Frühherbst vorteilhaft, da die Pflanzen dann besser einwurzeln. Ausgewachsen erreicht die Staude meist 40–70 cm Höhe und je nach Feuchtigkeit und Konkurrenz 50–100 cm Breite. Für eine geschlossene Fläche werden etwa 3–5 Pflanzen pro m² verwendet, in naturnahen Gruppen lässt sich der Abstand auf 40–50 cm vergrößern. Die Winterhärte gut eingewachsener Horste ist in unseren Breiten zuverlässig, etwa bis -25 °C, junge Pflanzungen profitieren von einer Winterabdeckung aus Laubkompost. Gießen ist vor allem an trockeneren Standorten wichtig, am Wasser ist es meist kaum nötig. Eine Kompostgabe im Frühjahr fördert dichtes Laub. Nach der Hauptblüte treibt das Laub häufig neu aus, wenn die verblühten Stängel entfernt werden. An Krankheiten können Echter Mehltau und Falscher Mehltau auftreten, an Schädlingen vor allem Dickmaulrüssler und Weichwanzen, das Risiko steigt bei zu dichtem Bestand. Die Kultur im Gefäß ist nur in einem größeren Topf mit Drainage und regelmäßigem Gießen möglich. Auf schwereren Böden hilft eine Beimischung von Kies oder grobem Sand, damit die Wurzeln im Winter nicht unter Sauerstoffmangel leiden. Im ersten Jahr nach der Pflanzung ist eine gleichmäßige Feuchtigkeit entscheidend, später kommt die Pflanze auch mit kurzer Trockenheit besser zurecht. In Pflanzungen empfiehlt es sich, um die Horste Platz für Frühjahrszwiebelblüher zu lassen, die nach der Blüte vom Sommerlaub des Storchschnabels verdeckt werden.

Autor: Kristýna | Revision: 27.01. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch G)
EAN: 2284900491528
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 40-60, 60-80
Blütenfarbe: Rosa
Blütezeit: Juni, Juli, August
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Geranium B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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