Süße Lipie Lippia dulcis

Artikelnummer: 0759
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Bekannt als aztekischer Zucker oder süßes Kraut, ist sie eine ausdauernde, teilweise verholzende Pflanze mit kriechenden bis hängenden Trieben. Sie erreicht eine Höhe von 15–30 cm und eine Breite von 40–100 cm. Die hellgrünen bis mittelgrünen, fein behaarten Blätter haben einen auffallend süßen Geschmack mit einem kräuterartigen bis leicht kampferartigen Nachgeschmack und werden für Tees, Limonaden, Sirupe und Desserts verwendet. Von Juli bis August, manchmal bis in den September hinein, trägt sie kleine weiße Blütenstände. Sie eignet sich für Blumenkästen, Hängeampeln und niedrige aromatische Kräuter.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Aztekisches Süßkraut - eine ausdauernde Staude, die unter dem Namen Azteken-Zucker bekannt ist. Seit Jahrhunderten wird sie als süßende und aromatische Pflanze verwendet, die auch unter den Namen Aztekischer Zucker oder Süßkraut bekannt ist. Es ist eine niedrige, ausdauernde, teilweise verholzende Pflanze bis zu einem Halbstrauch mit kriechenden bis überhängenden Trieben. Sie erreicht normalerweise eine Höhe von 15–30 cm und eine Breite von 40–100 cm, in Behältern bildet sie weiche Überhänge. Die Blätter sind hell- bis mittelgrün, eiförmig-länglich, fein gesägt und auf der Berührung weich behaart. Beim Zerreiben duftet sie intensiv und schmeckt auffallend süß, mit einem kräuterigen bis leicht kampferartigen Nachgeschmack. Deshalb wird sie in kleinen Mengen zu Tees, Limonaden, Sirupen, Obstdesserts oder Kräutermischungen verwendet. Die Süße hängt mit dem Gehalt an Hernandulcin zusammen, daneben enthält die Pflanze auch weitere ätherische Öle. Von Juli bis August, manchmal bis in den September hinein, trägt sie kleine kugelförmige bis köpfchenförmige weiße Blütenstände, die zart wirken und im Detail kleinen Knöpfen ähneln. Die Blüte ist nicht besonders Schnittblumen-tauglich, aber die Pflanze wirkt dekorativ in Hängekörben, Schalen und Balkonkästen. In der Komposition passt sie gut in Balkonkästen, Hängegefäße und an den Rand von Kräuterbeeten, wo sie die Ränder weicher macht und gut zu Thymian, Feldthymian, Lavendel oder anderen niedrigen aromatischen Arten passt.

Anbau: Benötigt einen sonnigen, warmen und windgeschützten Standort, idealerweise an einer Südwand oder in einem Gefäß, das im Winter umgestellt werden kann. Der Boden ist leicht bis mittelschwer, humos, gut durchlässig und nährstoffreich, mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. Ständig feuchte Standorte reduzieren die Ausreifung des Gewebes, daher sind eine Drainage und eine sparsame, aber regelmäßige Bewässerung ratsam. Während der Vegetationsperiode ist eine mäßige Düngung und ein Frühlingsschnitt vorteilhaft, der eine dichtere Verzweigung und die Bildung junger aromatischer Triebe fördert. Die Auspflanzung im Freien nach den Frühlingsfrösten erfolgt in der Regel ab Mai, die Überwinterung an einem frostfreien Ort vor den ersten Herbstfrösten meist im Oktober. Die Blüten erscheinen von Juli bis September, die Haupternte der Blätter von Juni bis September, das stärkste Aroma ist meist zu Beginn der Blütezeit. Die Frostbeständigkeit ist begrenzt. Kurzzeitig verträgt sie etwa -5 bis -7 °C, nur an einem sehr geschützten Standort und in gut durchlässigem Boden. Für die übliche Kultur in der Tschechischen Republik gilt sie daher als eine Pflanze, die eine frostfreie Überwinterung bei etwa 5–10 °C benötigt. Im Winter wirft sie oft die Blätter ab, was normal ist. Bei Staunässe können Wurzelfäule auftreten, im Innenbereich gelegentlich Blattläuse, Weiße Fliegen, Spinnmilben oder Wollläuse. Die Pflanzen werden etwa 50–70 cm voneinander entfernt gepflanzt, also etwa 2–4 Stück pro m².

Autor: Nikol | Überarbeitet: 23.4.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kräuter & Heilpflanzen
EAN: 2284900081095
Lichtverhältnisse: Sonne
Verpackung: Container p9
Plant Passport: A: Lippia B: CZ-4282 C: 24/FP/0058 D: IT

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