Strandroggen Elymus (Leymus) arenarius
Artikelnummer: 44307Produktdetailbeschreibung
Strandroggen - ausdauerndes Gras der Küstendünen Nord- und Westeuropas, wo es auf sandigen, oft kalkhaltigen Böden wächst und Salzgischt sowie starken Wind verträgt. Es bildet dichte Horste aus breiten, flachen Blättern mit stahlblauer bis blaugrauer Bereifung, die vom Frühjahr bis in den Winter dekorativ bleiben. Zur Blütezeit erreicht es meist 0,6–1,2 m Höhe und eine Horstbreite von etwa 0,6–1,0 m, zugleich bildet es unterirdische Rhizome und kann sich in offenem Boden nach und nach zu größeren Flächen ausbreiten. Im Juli und August erscheinen aufrechte Ähren, die von Blaugrau zu Hellbeige wechseln und sich auch gut für Trockensträuße eignen. In Gartenkompositionen dient es als markante Blattmasse zwischen trockenheitsliebenden Stauden, etwa mit Lavendel, Blauraute, Schafgarben, Fetthennen und Salbei, und verleiht der Pflanzung den Eindruck einer Küstenlandschaft. Die Blätter sind ledrig, 1–2 cm breit, mit fester Aderung und wirken auch ohne Blüte als architektonisches Element. In Europa wird die Art traditionell zur Befestigung von Sand eingesetzt, da die Rhizome ein dichtes Netz bilden. Im Garten passt sie daher dorthin, wo eine Bodenbedeckung und verringerte Verdunstung erwünscht sind, ihre Wuchskraft sollte jedoch einkalkuliert werden.
Anbau: Am besten gedeiht der Strandroggen in voller Sonne auf durchlässigem, sandigem bis kiesigem Boden, er verträgt auch magere und leicht salzhaltige Substrate. Toleriert wird in der Regel ein pH-Wert von leicht sauer bis alkalisch, bewährt hat sich ein Bereich von etwa 6,0–8,0. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder von September bis Oktober im Abstand von 60–80 cm, also etwa 2–3 Pflanzen pro m². In den ersten Wochen nach der Pflanzung wird das Substrat leicht feucht gehalten, nach dem Einwurzeln ist das Gras ausgesprochen trockenheitsresistent. Auf schweren, dauerhaft nassen Böden lässt die Vitalität nach, wichtig sind Drainage und gute Durchlüftung. Für die Kultur im Gefäß eignet sich ein mineralisches Substrat mit regelmäßigerer Bewässerung im Sommer. Die Ausbreitung über Rhizome lässt sich mit einer Rhizomsperre oder in eingefassten Beeten begrenzen, in manchen Regionen kann sich die Art invasiv verhalten. Die Frosthärte wird meist mit etwa -30 °C angegeben, das größte Risiko stellen winterliche Staunässe und Fäulnis dar. Krankheiten und Schädlinge treten selten auf, bei geringer Luftzirkulation können Blattflecken erscheinen. Im Frühjahr werden in der Regel die alten Blätter entfernt, um den Neuaustrieb zu fördern, der Rückschnitt erfolgt vor dem Austrieb. Die Düngung ist minimal, auf mageren Substraten genügt eine schwache Gabe Kompost oder Langzeitdünger. In trockenen Jahren hilft bei Neupflanzungen eine tiefere, seltenere Bewässerung, bei älteren Horsten ist sie meist nicht nötig. Zum Erhalt der kompakten Form werden die Horste nach einigen Jahren geteilt.
Autor: Kristýna | Revision: 23.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Sonstige Ziergräser |
|---|---|
| EAN: | 2284900237416 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 80-100, 100-120 |
| Blattfarbe: | Blau, Grau/Silber |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Elymus B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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