Stinkende Nieswurz Helleborus foetidus
Artikelnummer: 3080 37983 125267 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Stinkende Nieswurz - eine kompakte, immergrüne Staude aus der Familie der Hahnenfußgewächse, beheimatet in West- und Südeuropa sowie in Nordafrika. In der Natur wächst sie an steinigen Hängen, in lichten Wäldern und entlang von Wegen, häufig auf kalkhaltigem Untergrund. Sie bildet aufrechte, teilweise halbverholzte Stängel und einen kompakten Horst von etwa 40–70 cm Höhe und 40–60 cm Breite. Die Blätter sind ledrig, dunkelgrün und tief in schmale Abschnitte geteilt. Beim Zerreiben verströmen sie das typische aromatische, für manche unangenehm „stinkende“ Aroma. Von Februar bis April, je nach Witterungsverlauf des Winters, trägt sie an den Stängelspitzen lockere Trugdolden aus nickenden, glockenförmigen Blüten. Die einzelnen Blüten sind limettengrün, oft mit einem feinen roten Saum, und bieten frühen Bestäubern Pollen und Nektar. Die Pflanze ist giftig und kann die Haut reizen, daher empfiehlt sich beim Umgang das Tragen von Handschuhen. In Gartenkompositionen kommt sie in Unterpflanzungen unter laubabwerfenden Sträuchern besonders gut zur Geltung, zusammen mit Christrose, Schneeglöckchen, Lerchensporn, Elfenblumen und Farnen, wo sie die Winter- und Frühlingsebene der Pflanzung fein betont. Die Blüte dauert in der Regel 6–8 Wochen. Nach dem Verblühen bilden sich Balgfrüchte mit Samen, sodass sich die Pflanze an einem günstigen Standort sanft selbst aussät und verjüngt.
Anbau: Für eine erfolgreiche Kultur der Nieswurz eignet sich ein halbschattiger bis schattiger Standort, etwa unter der lichten Krone von Laubgehölzen oder an der Ostseite des Hauses. Am besten gedeiht sie in tiefgründigem, humosem, gut durchlässigem Boden, der eine mäßige Feuchtigkeit hält, aber nicht dauerhaft vernässt bleibt. Optimal ist ein neutraler bis leicht alkalischer pH-Wert. In das Pflanzloch können hochwertiger Kompost und eine kleinere Menge kohlensaurer Kalk gegeben werden. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, im Staudenbeet mit etwa 5–7 Stk pro 1 m², damit sich mit der Zeit ein geschlossener Bestand bildet. Nach der Pflanzung ist regelmäßiges, aber nicht übermäßiges Gießen nötig. Gut eingewurzelt verträgt die Pflanze kürzere Trockenperioden, vor allem im Schatten. Empfehlenswert sind eine Düngung im Frühjahr mit Kompost oder einem Langzeitdünger für Blühstauden sowie eine leichte Mulchschicht aus Laubkompost, die die Verhältnisse im Wald nachahmt. Alte oder fleckige Blätter können gegen Ende des Winters entfernt werden, damit der Neuaustrieb und die Blüten besser zur Geltung kommen. Nieswurz zählt zu den winterharten Stauden und verträgt unter mitteleuropäischen Bedingungen Temperaturen bis etwa −20 °C. Dennoch ist ein vor greller Wintersonne und austrocknendem Wind geschützter Standort von Vorteil. An Krankheiten treten gelegentlich Blattfleckenkrankheiten auf, an tierischen Schädlingen können Schnecken und Blattläuse Schaden anrichten. An einem geeigneten Standort ist sie eine langlebige Staude, die die Blütezeit des Gartens jedes Jahr um den Spätwinter und das zeitige Frühjahr verlängert.
Autor: Nikol | Revision: 26.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Christrosen & Lenzrosen |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blütenfarbe: | Grün |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | April, Marsch |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Helleborus B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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