Steppenkerze 'Solid Yellow' Eremurus × isabellinus 'Solid Yellow'
Artikelnummer: 135063Produktdetailbeschreibung
Steppenkerze 'Solid Yellow' - eine Gartenhybride aus der Kreuzung von E. olgae und E. stenophyllus, die bereits an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in europäischen Pflanzungen verbreitet war. Die Sorte 'Solid Yellow' zeichnet sich durch einen wirklich einheitlichen Gelbton ohne orange oder apricotfarbene Übergänge aus. Aus einer grundständigen Rosette schmaler, blaugrüner Blätter wachsen feste, blattlose Schäfte mit einer Höhe von etwa 1,2–1,5 m. Der Horst wird meist 0,4–0,5 m breit. Im Juni bis Juli erscheinen dichte, pinselartige Trauben kleiner, sternförmiger Blüten. Sie öffnen sich nach und nach von unten nach oben und nehmen oft fast die Hälfte der Schaftlänge ein. Die Blüte duftet kaum, ist dafür aber standfest am Stiel und eignet sich daher auch als Schnittblume. Nektar und Pollen locken Bienen und weitere Bestäuber an. Die hohe „Kerze“ bildet ein schönes Gegengewicht zu Gräsern und breitblättrigen Stauden. Nach der Blüte zieht das Laub ein. Deshalb wirkt die Pflanze besonders natürlich in Pflanzungen, in denen Sommerstauden wie Salbei, Katzenminze oder Sonnenhut nach und nach die Bodendeckung übernehmen. In der Gestaltung kommt sie als Solitär zwischen niedrigeren Stauden zur Geltung. Die deutlichste Wirkung entsteht jedoch in einer Gruppe von 3–5 Stk, in der sich die senkrechten Linien wiederholen und dem Garten Rhythmus verleihen.
Anbau: Bewährt haben sich volle Sonne und ein warmer, geschützter Standort, da die hohen Blütenschäfte bei Zugluft leichter umknicken können. Entscheidend ist ein tiefgründiger, sehr durchlässiger Boden mit hohem mineralischem Anteil, etwa lehmiger Sand mit Kiesbeimischung, bei einem pH-Wert von etwa 6,5–7,8. In schweren Tonböden steigt das Risiko, dass die fleischigen Wurzeln faulen. Daher empfehlen sich ein Hochbeet, eine Drainageschicht und eine Mulchschicht aus Gesteinssplitt, die den Wurzelhals trockener hält. Wichtig ist das Gießen im Frühjahr während des Austriebs und der Schaftbildung. Nach der Blüte geht die Pflanze in die Ruhephase über, und Staunässe schadet ihr sowohl im Sommer als auch im Winter. Die Düngung beschränkt sich in der Regel auf eine Gabe von reifem Kompost oder einem stickstoffarmen Langzeitdünger im Frühjahr. Die knollenartigen Wurzeln werden meist von September bis Oktober oder zeitig im Frühjahr gepflanzt, in eine Tiefe von etwa 10–15 cm, wobei die „sternförmig“ angeordneten Wurzeln vorsichtig ausgebreitet werden. Als Pflanzabstand werden etwa 50–60 cm gewählt, das entspricht rund 3–4 Pflanzen pro m². Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist die Pflanze etwa bis −20 °C frosthart, in trockenem, durchlässigem Boden auch darüber hinaus. In kälteren Lagen empfiehlt sich dennoch ein Winterschutz gegen Nässe. An Krankheiten können bei Staunässe Wurzelfäulen und bei regnerischem Wetter Grauschimmel am Blütenstand auftreten. Unter den tierischen Schädlingen machen sich gelegentlich Schnecken an den jungen Trieben bemerkbar. Eine Kultur im Gefäß ist nur in einem tiefen Container mit mineralischem Substrat und sicher trockener Überwinterung möglich. Bei höheren Exemplaren bewährt sich an exponierten Stellen eine unauffällige Stütze, vor allem in der Gewitterzeit.
Autor: Nikol | Revision: 10.2. 2026Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch E) |
|---|---|
| EAN: | 2284900499197 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 140-160 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Eremurus B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL |
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