Steppenkerze 'Rumba' - Eremurus isabellinus 'Rumba' Eremurus sisabellinus 'Rumba'
Artikelnummer: 135057Detaillierte Produktbeschreibung
Steppenkerze 'Rumba' - stammt aus der Gruppe der Arten aus Steppen und Halbwüsten West- und Zentralasiens. Die Hybrid-Sorte selbst entstand durch die Kreuzung von E. olgae und E. stenophyllus und verbreitete sich Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts in Gärten. Die Sorte 'Rumba' ist in der niederländischen Zwiebeldatenbank KAVB registriert, die Registrierung wird unter dem Namen Twaalfhoven aus dem Jahr 2001 geführt. Sie bildet eine bodennahe Rosette aus schmalen, blaugrünen Blättern, aus der blattlose, feste Stiele von etwa 1,3–1,6 m Höhe wachsen. Von Juni bis Juli trägt sie dichte, pinselartige Trauben kleiner sternförmiger Blüten in einem warmen Orangeton, die sich allmählich von unten nach oben öffnen. Im Blütenstand können mehrere hundert Blüten vorhanden sein und die Gesamtlänge des blühenden Teils kann fast die Hälfte des Stiels einnehmen. Die Blüte hat keinen ausgeprägten Duft und dank der festen Stiele eignet sie sich auch als Schnittblume. Die Pflanze wird von Bienen und anderen Bestäubern aufgesucht und bildet im Beet eine markante vertikale Linie, die breitblättrige Stauden und Sträucher ausgleicht. Die Belaubung zieht sich während der Blütezeit allmählich zurück, daher wirkt sie am natürlichsten in Pflanzungen mit Ziergräsern und später austreibenden Stauden, z. B. mit Salbei, Katzenminze, Sonnenhut oder Eisenkraut.
Kultivierung: Für die Kultivierung eignen sich volle Sonne und ein warmer, geschützter Standort, da hohe Blütenstiele im Durchzug anfälliger für das Umkippen sein können. Entscheidend ist ein tiefer, sehr durchlässiger Boden mit ausreichend mineralischen Bestandteilen, z. B. lehmig-sandig mit Kiesanteil, und einem pH-Wert von etwa 6,5–7,8. In schweren Lehmböden erhöht sich das Risiko des Verrottens der fleischigen Wurzeln, daher sind Hochbeete, eine Drainageschicht und ein Steinmulch, der den Wurzelhals trocken hält, oft vorteilhaft. Die Bewässerung ist im Frühjahr während des Wachstums und der Stielbildung wichtig, nach der Blüte geht die Pflanze in die Dormanz über und Staunässe im Sommer und Winter schadet ihr. Gedüngt wird üblicherweise mit der Zugabe von reifem Kompost im Frühjahr oder einem Langzeitdünger mit geringerem Stickstoffanteil. Die Pflanzung der knolligen Wurzeln erfolgt meist im September bis Oktober oder im frühen Frühjahr, in einer Tiefe von etwa 10–15 cm, wobei die „sternförmigen“ Wurzeln vorsichtig ausgebreitet werden. Die Abstände werden um 50–60 cm gewählt, also etwa 3–4 Pflanzen pro m². Unter den Bedingungen der Tschechischen Republik liegt die Frostbeständigkeit bei etwa −20 °C, in trockenem und durchlässigem Boden ist sie höher, dennoch wird in kälteren Lagen eine Winterabdeckung gegen Feuchtigkeit empfohlen. Als Krankheiten können Wurzelfäule bei Überwässerung und Grauschimmel an den Blütenständen bei regnerischem Wetter auftreten, als tierische Schädlinge manchmal Schnecken an jungen Trieben. Die Kultivierung im Behälter ist nur in einem tiefen Behälter mit mineralischem Substrat und der Gewährleistung einer trockenen Überwinterung möglich. Bei höheren Exemplaren wird an exponierten Stellen eine unauffällige Stütze angebracht, insbesondere während Gewitterperioden.
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch E) |
|---|---|
| EAN: | 2284900499180 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 140-160 |
| Blütenfarbe: | Orange |
| Blütezeit: | Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Eremurus B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL |
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