Stech-Fichte 'St. Mary's Broom' Picea pungens 'St. Mary's Broom'

Artikelnummer: 61089 720169 8885619 Variante wählen
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Einzigartige Zwergsorte der Stech-Fichte 'St. Mary's Broom' mit dichtem, langsamem Wuchs. Im Alter bildet sie eine gleichmäßige, halbkugelige Krone von 0,6–1,0 Metern Höhe. Die steifen, stechenden Nadeln zeigen eine satte blausilberne Färbung, die dank einer kräftigen Wachsschicht Witterungseinflüssen hervorragend standhält. Das zuverlässige Nadelgehölz behält seine kompakte Form auf natürliche Weise und kommt ganz ohne Schnitt aus. Es eignet sich ideal für Steingärten, Heidegärten oder die Kultur in Pflanzgefäßen, wo es dauerhafte Ordnung und anspruchsvolle Eleganz verleiht.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Stech-Fichte 'St. Mary's Broom'  - eine einzigartige Zwergsorte der Stech-Fichte, die als Hexenbesen entdeckt wurde, also als natürliche Mutation mit außergewöhnlich dichtem und langsamem Wuchs. Das Gehölz bildet in der Jugend eine flache, später halbkugelige bis breit kegelförmige Krone. Im Alter, das erst nach vielen Jahren erreicht wird, erreicht die Pflanze eine Höhe von 0,6–1,0 Metern bei ähnlicher Breite. Die Nadeln sind kurz, steif und stechend und tragen eine intensive blausilberne Färbung, die dank einer kräftigen Wachsschicht auch unter ungünstigen Witterungsbedingungen sehr beständig ist. Geschätzt wird diese Sorte vor allem für ihre optische Beständigkeit und die Fähigkeit, ihren kompakten Habitus ohne jegliche Formschnitte zu bewahren. 'St. Mary's Broom' ist ein ideales Element für Steingärten, Heidegärten, für Terrassen in Schmuckgefäßen oder als Kontrastpunkt in Kombination mit niedrigen Stauden und Ziergräsern, wo die Pflanze ein Gefühl dauerhafter Ordnung und anspruchsvoller Eleganz vermittelt.

Die Stech-Fichte wird auch Blaufichte oder Silberfichte genannt. Der schöne Nadelbaum stammt aus Nordamerika, wo er an den Ufern von Gebirgsflüssen sowie an sumpfigen Standorten wächst. Er gedeiht sowohl auf Schwarzerdeböden im Steppengürtel als auch auf torfigen und vernässten Böden. Die Nadeln sind länger, steif und stark stechend. Ihre Farbe reicht von mattgrün über graugrün bis silbrig-weißlich, auf jeder Seite befinden sich 3–6 Reihen von Spaltöffnungen. Die Zapfen sind weich, länglich-zylindrisch, in der Jugend meist grün und zur Reife hellbraun. Der Baum wird 30 m, selten bis zu 50 m hoch. Die Krone ist dicht mit waagerechten, kegelförmig angeordneten Ästen besetzt. Es handelt sich um eine der beliebtesten Fichten in der Garten- und Landschaftsgestaltung, sowohl in Parks als auch in kleinen Gärten. Kultiviert wird sie in zahlreichen Sorten. Vor allem Sorten mit grauen oder blaugrauen Nadeln sind sehr dekorativ, besonders im jungen Alter, also bis zu 20–30 Jahren. Die Stech-Fichte wächst auch in der belasteten Luft von Großstädten und in der Nähe von Fabriken recht gut, wo andere Nadelgehölze leiden. Dank des langsamen Wuchses eignet sie sich auch für kleine Gärten.

Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der die intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Kronenwuchs fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht längere Zeit vernässt. Am besten eignen sich saure bis leicht saure Böden mit einem pH-Wert von etwa 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen förderlich, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, lang anhaltende Dürre führt jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte liegt bei etwa –26 °C, in gewöhnlichen Wintern in Niederungen und im Hügelland ist kein Winterschutz erforderlich, junge Pflanzen in Gefäßen überwintern jedoch besser an geschützter Stelle oder mit in den Boden eingelassenem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßiges Triebwachstum fördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht nötig. An Krankheiten können unter ungünstigen Bedingungen pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse. Ihr Auftreten wird durch einen luftigen Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und den Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung deutlich eingeschränkt. Bei Gruppenpflanzungen empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen, damit die Sorte genügend Raum hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revision: 12.6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
EAN: Variante wählen
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container oder Ballen
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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