Stech-Fichte 'Montgomery' Picea pungens 'Montgomery'
Artikelnummer: 71280Detaillierte Produktbeschreibung
Blaufichte 'Montgomery' - ein kompakter Nadelbaum mit auffälliger silberblau-grüner Färbung, der zu den Zwergkultivaren der Art Picea pungens gehört, die aus den Rocky Mountains Nordamerikas stammt, wo sie an kühlen, oft windigen Hängen mit relativ trockenen Sommern wächst. Der Kultivar wurde in den 1930er Jahren in der amerikanischen Baumschule Montgomery Nursery als langsam wachsende Form mit dichtem Wuchs und blau gefärbten Nadeln ausgewählt. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht er normalerweise eine Höhe von 2–3 m und eine Breite von etwa 2–3 m, wobei die jährlichen Zuwächse etwa 5–10 cm betragen und die Pflanzen im Alter von zehn Jahren etwa 0,9–1,5 m erreichen. Anfangs bildet er einen abgeflacht-kugelförmigen Strauch, der mit zunehmendem Alter zu einer breit kegelförmigen bis kissenförmigen Form mit sehr dichter Verzweigung übergeht. Die Nadeln sind 2–3 cm lang, kräftig, vierkantig und deutlich stachelig, strahlenförmig um die Triebe angeordnet, auf beiden Seiten matt bis silbrig blau. Die Frühlingszuwachse sind etwas heller und bilden mehrere Wochen lang einen hellen Saum am Rande der Krone, der einen feinen Kontrast zum älteren Nadelwerk bildet. Ältere Exemplare können eine geringe Menge bräunlicher, hängender Zapfen tragen, die den natürlichen Charakter des Gehölzes unterstreichen. Dank seiner geringen Größe und seines kompakten Wuchses eignet sich der Kultivar für Vorgärten, Steingärten, Heidegärten und als niedriger Akzent auf Rasenflächen. Er eignet sich auch gut für ausreichend große Behälter auf Terrassen und an Eingängen, wo er ganzjährige Struktur und farblichen Kontrast zu Laubsträuchern und Ziergräsern bietet.
Blaufichte, auch Silberfichte genannt. Ein schöner Nadelbaum, der aus Nordamerika stammt, wo er an den Ufern von Gebirgsflüssen und auch an sumpfigen Orten wächst. Er gedeiht sowohl auf Schwarzerdeböden in der Steppenzone als auch auf Torf- und vernässten Böden. Die Nadeln sind länger, steif und stark stechend. Sie haben eine mattgrüne, graugrüne bis silbrig-weiße Farbe und weisen auf jeder Seite 3–6 Reihen von Spaltöffnungen auf. Die Zapfen sind weich, zylindrisch-länglich, in der Jugend meist grün, in der Reife hellbraun. Sie erreicht eine Höhe von 30 m, selten bis 50 m. Die Krone ist dicht verzweigt mit horizontalen, kegelförmigen Ästen. Sie ist eine der beliebtesten, gärtnerisch genutzten Fichten, sowohl in Parks als auch in kleinen Gärten. Sie wird in vielen Kultivaren angebaut. Besonders Kultivare mit grauem oder blaugrauem Nadelwerk sind sehr dekorativ, besonders im jungen Alter, d.h. bis 20–30 Jahre. Er wächst auch verhältnismäßig gut in der verschmutzten Luft großer Städte und in der Nähe von Fabriken, wo andere Nadelbäume leiden. Dank ihres langsamen Wachstums eignet sie sich auch für kleine Gärten.
Pflege: Bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Färbung der Frühlingszuwächse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 25.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 250-300 |
| Blattfarbe: | Grün, Blau, Grau/Silber |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Behälter oder Verpackung |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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