Stech-Fichte 'Hoopsii' Picea pungens 'Hoopsii'

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Langsam wachsender Blaufichte 'Hoopsii', vermehrt seit Ende der 1950er Jahre in Boskoop, bildet eine dichte, kegelförmige bis eng pyramidale Krone mit einer der auffälligsten blau-silbernen Farben. Die Nadeln sind kurz, 2–3 cm lang, vierkantig, steif und stachelig, im Frühjahr am intensivsten, im Sommer blaugrün. Das Harz duftet beim Zerreiben zart. An älteren Bäumen erscheinen hängende Zapfen von 6–10 cm. In der Tschechischen Republik zuverlässig frosthart, geeignet für volle Sonne in durchlässigem Boden. Kommt als Solitär und in Gruppen mit Eibe, Tanne und Gräsern zur Geltung.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Blaufichte 'Hoopsii' - langsam wachsende Fichte. Die Sorte 'Hoopsii' ist eine ältere Gartenauslese, die seit Ende der 1950er Jahre im niederländischen Boskoop als Selektion vermehrt wird. Sie bildet eine regelmäßig kegelförmige bis eng pyramidale Krone mit dichter Verzweigung und einer der ausgeprägtesten blau-silbernen Farben innerhalb der Art. Die Nadeln sind kurz, meist 2–3 cm lang, vierkantig, steif und stachelig, im Frühjahr ist die Färbung am reinsten und im Sommer geht sie in blaugrüne Töne über. Das Harz duftet beim Zerreiben zart und im Winter hebt sich auch die stahlgraue Verzweigung hervor. An älteren Bäumen können hängende, zylindrische Zapfen erscheinen, die etwa 6–10 cm lang sind, im Herbst reifen und nach dem Öffnen Samen freisetzen. Das Gehölz eignet sich als Solitär für repräsentative Stellen, als winterlicher Farbtupfer an der Terrasse und in Nadelgehölzgruppen, wo der Blauton gut mit dunkelgrünen Eiben, Tannen, Kirschlorbeer und Buchsbaum kontrastiert. In modernen Pflanzungen harmoniert sie mit Steinmulch, Heidekraut und Ziergräsern, wo sie die Linien des Gartens sanft hervorhebt.

Blaufichte, auch Silberfichte genannt. Ein schöner Nadelbaum, der aus Nordamerika stammt, wo er an den Ufern von Gebirgsflüssen und auch an sumpfigen Orten wächst. Er gedeiht sowohl auf Schwarzerdeböden in der Steppenzone als auch auf Torf- und vernässten Böden. Die Nadeln sind länger, steif und stark stechend. Sie haben eine mattgrüne, graugrüne bis silbrig-weiße Farbe und weisen auf jeder Seite 3–6 Reihen von Spaltöffnungen auf. Die Zapfen sind weich, zylindrisch-länglich, in der Jugend meist grün, in der Reife hellbraun. Sie erreicht eine Höhe von 30 m, selten bis 50 m. Die Krone ist dicht verzweigt mit horizontalen, kegelförmigen Ästen. Er ist eine der beliebtesten, gärtnerisch genutzten Fichten, sowohl in Parks als auch in kleinen Gärten. Sie wird in vielen Kultivaren angebaut. Besonders Kultivare mit grauem oder blaugrauem Nadelwerk sind sehr dekorativ, besonders im jungen Alter, d.h. bis 20–30 Jahre. Er wächst auch verhältnismäßig gut in der verschmutzten Luft großer Städte und in der Nähe von Fabriken, wo andere Nadelbäume leiden. Dank ihres langsamen Wachstums eignet sie sich auch für kleine Gärten.

Anbau: Sie bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Ausfärbung der Frühlingszuwachse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Überarbeitung: 06.01.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 1000 und mehr
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0032 D: PL
Plant Passport 2: A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ

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