Stech-Fichte 'Glauca Globosa' Picea pungens 'Glauca Globosa'
Artikelnummer: 71253 71254 8885617 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Blaufichte 'Glauca Globosa' – eine beliebte Zierform, die Frost-, Wind- und wechselbeständig ist. Die Sorte 'Glauca Globosa' wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im niederländischen Boskoop als Zwergform mit tiefblauen Nadeln und einer flachkugeligen Wuchsform ausgewählt. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie im Erwachsenenalter eine Höhe von etwa 1,5–2,5 m und eine Breite von etwa 2 m, wobei die jährlichen Zuwächse meist um 8–10 cm liegen, sodass die Pflanze lange als niedriger, kompakter Strauch wirkt. Anfangs hat sie die Form einer abgeflachten Kugel, mit dem Alter geht sie in eine breit kegelförmige bis kissenförmige Wuchsform mit sehr dichter Verzweigung über. Die Nadeln sind 2–3 cm lang, kräftig, vierkantig und stark stechend, strahlenförmig um die Triebe angeordnet und auf beiden Seiten matt bis silbrig blau. Die intensivste Farbe haben die Frühlingszuwachse, die mehrere Wochen lang einen helleren Saum am Kronenrand bilden und sich sanft vom älteren Nadelwerk abheben. Ältere Exemplare können eine geringe Menge hängender bräunlicher Zapfen bilden, die den natürlichen Charakter des Gehölzes weiter unterstreichen. Dank seiner geringen Größe und seines kompakten Wuchses eignet sich 'Glauca Globosa' für Vorgärten, Heidegärten, Steingärten und als niedriger Akzent im Rasen. Er eignet sich auch für ausreichend große Behälter auf Terrassen und an Eingängen, wo er ganzjährige Struktur und farbliche Kontraste zu Laubsträuchern und Ziergräsern bietet.
Blaufichte, auch Silberfichte genannt. Ein schöner Nadelbaum, der aus Nordamerika stammt, wo er an den Ufern von Gebirgsflüssen und auch an sumpfigen Orten wächst. Er gedeiht sowohl auf Schwarzerdeböden in der Steppenzone als auch auf Torf- und vernässten Böden. Die Nadeln sind länger, steif und stark stechend. Sie haben eine mattgrüne, graugrüne bis silbrig-weiße Farbe und weisen auf jeder Seite 3–6 Reihen von Spaltöffnungen auf. Die Zapfen sind weich, zylindrisch-länglich, in der Jugend meist grün, in der Reife hellbraun. Sie erreicht eine Höhe von 30 m, selten bis 50 m. Die Krone ist dicht verzweigt mit horizontalen, kegelförmigen Ästen. Er ist eine der beliebtesten, gärtnerisch genutzten Fichten, sowohl in Parks als auch in kleinen Gärten. Sie wird in vielen Kultivaren angebaut. Besonders Kultivare mit grauem oder blaugrauem Nadelwerk sind sehr dekorativ, besonders im jungen Alter, d.h. bis 20–30 Jahre. Er wächst auch verhältnismäßig gut in der verschmutzten Luft großer Städte und in der Nähe von Fabriken, wo andere Nadelbäume leiden. Dank ihres langsamen Wachstums eignet sie sich auch für kleine Gärten.
Pflege: Bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Färbung der Frühlingszuwächse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 25.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 180-200 |
| Blattfarbe: | Grün, Blau, Grau/Silber |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Behälter oder Verpackung |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
| Plant Passport 3: | A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0037 D: PL |
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